War gestern Abend in diesem kleinen, aber dennoch wundervollen Film. Vor dem Film gingen mir noch Gedanken wie "Til Schweiger?", "Til Schweiger??" oder auch "Was? Til Schweiger???" durch den Kopf. Konnte mir irgendwie nicht vorstellen, dass dieser Sunnyboy mal was Ordentliches auf die Beine stellt. Ich fand's ja schon lächerlich, wie Barfuss überall als sein großes Regiedebut gefeiert wurde. Ich glaube er schämt sich etwas für "Der Eisbär". Wobei das in meinen Augen bisher vielleicht noch sein bester Film war. Ja, genau! ER WAR.
Denn was ich gestern Abend zusehen bekommen habe, war eine wirklich sehr ausgeglichene, lustige und vorallem "gut in Szene" gesetzte Liebesgeschichte, mit einer gehörigen Portion "Tiefgang". Die Schauspieler, allem voran die süße Johanna Wokalek, aber auch Schweiger selbst, haben eine tolle Leistung gezeigt. Auch die Gastauftritte der ganzen bekannten deutschen Gesichter sorgten bei mir für den ein, oder anderen Lacher. Nett war es auch, einige Locations in meiner Stadt zu erkennen, wie zbs. die Szene am Bahnhof mit der Bank.
Til, du hast mich persönlich überzeugt!
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Mir hätte allerdings ein etwas offeneres Ende besser gefallen.
Der perfekte Zeitpunt wäre meiner Meinung nach gewesen, als Til und Johanna zusammen unter der Bettdecke liegen und man nur ihre Füße, natürlich barfuss, sieht. Aber, was soll man von so einem komerziell angesetzten Film, in diesem Zusammenhang, schon erwarten.
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Leila hat phänomenal gespielt, und obwohl man bei Nick/til zeitweise ein bisschen das Gefühl hatte, er zieht gleich ne Pistole oder liefert sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Mafia, hat er -für seine Verhältnisse- viele Gefühl gezeigt. Ich werde die Besenstiel-Geschichte nie vergessen und fand insgesamt, das im Film viele liebevolle Details eingebaut waren... Bloß die Schlussszene, da stimme ich dir zu Tetshuno,hätte ich anders gewählt.
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