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Kannste tanzen? - Ja!?! - Dann tanz ab!
Blog (Letztes Update am 26.09.10)
Muss ich Teil 1+2 gucken, um 3 zu verstehen?
-"Shoot him again"
-"What for?"
-"His soul is still dancing"
Da es sich beim dritten Teil um ein Prequel handelt, solltest du den Film auch ohne die beiden vorangegangen Teile verstehen (vergleichbar mit den Ginger Snaps-Filmen). Am Schluss werden vermutlich bedeutungsschwangere Äußerungen bzgl. der Zukunft gemacht (anscheinend soll auch eine nicht verwendete Vergangenheitsszene aus dem ersten Teil mit Kate Beckinsale im dritten Teil auftauchen), die für dich dann nicht von größerer Bedeutung sind.
Kannste tanzen? - Ja!?! - Dann tanz ab!
Blog (Letztes Update am 26.09.10)
Ok, danke dir. Dann werde ich den mal einzeln gucken *müssen*, weil ein Kumpel von mir den gucken will.
-"Shoot him again"
-"What for?"
-"His soul is still dancing"
Was denn? Wewölfe mögen Vampire nicht und umgekehrt, fertig.Zitat von Argonaut
Kritik zum dritten Teil:
Weder gut noch schlecht. Ich empfand die Verfilmung der Vorgeschichte eigentlich als unnötig (zumindest in Kino-Form, Straight-to-DVD wäre da ausreichend gewesen). Der Film verrät kaum etwas, was man nicht schon durch die beiden Vorgänger-Filme erfahren hat. Für Michael Sheen, der in Frost/Nixon bewiesen hat, dass er auch anspruchsvolle Rollen meistern kann, war dieser Film wohl eine Möglichkeit nochmal sein Bankkonto zu füllen. Ich mache ihm deswegen keinen Vorwurf. Zudem spielt er seine Lucian-Rolle routiniert durch den Film. Mir tat es nur um Rhona Mitra leid. Sie hat in Doomsday bewiesen, dass sie einen Film alleine tragen kann, und die Werbung für den Film hat auch suggeriert, dass sie eine Art Selene-Nachfolgerin ist, aber auch wenn sie zwei bis drei Kampfszenen im Film hat, wird ihre Rolle, nach meinem Empfinden, zu sehr auf die zu rettende holde Maid reduziert. War wie gesagt kein schlechter Film, aber irgendwie hat sich für mich das Underworld-Franchise abgenutzt. Trotzdem kann man sich den Film als leichte Kost für nebenher im Fernsehen oder auf DVD anschauen.
Kannste tanzen? - Ja!?! - Dann tanz ab!
Blog (Letztes Update am 26.09.10)
Ich werd einfach nicht warm mit den Underworld-Filmen. Auch wenn Teil 3 mit großem Abstand der bislang beste Teil der Reihe war gabs auch hier wieder einiges das mich gestört hat. Da wäre beispielsweise die ach so moderne Schnittorgie bei den Kämpfe, bei denen man mal so gut wie gar nichts erkennen konnte, dann wie schon im Vorgänger noch das völlig überzogene und lächerliche Spiel von Bill Nighy. Ich sehe den Mann an sich ja sehr gerne, aber was der sich bei seiner Interpretation seines Vampirs gedacht hat ... das geht meines Erachtens gar nicht. Ansonsten bekommt man wie bei den Vorgängern schon das typische 08/15-Werk geliefert, das jedoch zwei Stärken im Vergleich zu seinen Vorgängern hat: Die Geschichte ist dieses Mal deutlich interessanter geraten ... ich sag jetzt nicht, dass sie gut ist, aber sie geht immerhin mal nicht auf die Neven und ist solide Genreware und der andere Punkt ist, dass der großartige Michael Sheen in der Hauptrolle zu sehen ist und im Grunde allen die Show stiehlt ... und das obwohl er nach seinen großen Auftritten in Frost/Nixon und The Queen hier dennoch gänzlich unterfordert wirkt. Daher kann man sich Rise of the Lycans durchaus mal anschauen, ist er doch besser als seine beiden Vorgänger, aber mehr als durchschnittlicher Genreeinheitsbrei wird auch hier nicht geboten.
Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.
Also, im Kino habe ich keinen der 3 Filme gesehen und dachte mir auch "Was soll ein Prequel, wenn man dessen handlung shcon aus den Rückblenden kennt?!?", aber meine Zweifel konnte ich schnell über Bord werfen, nachdem ich gestern die Blu-Ray in den Player geschoben hatte:
Bald war ich wieder mitten drin, in der Underworld und war bis zum Ende interessiert dabei. Dies lag hauptsächlich daran, dass hier - im Gegensatz zu den beiden Vorgängern - nahezu keine Längen vorkamen, und das Ganze (vor allem dank der tollen Kulissen...auch, wenn sich diese in der Anzahl in Grenzen hielten) ein sehr rundes Gesamtbild abgab.
Der Fokus-Wechsel von den Vampiren zu den Lykanern tat sein Übriges dazu, und abgesehen von dem heute üblichen Schnitt-Stakkato bei allen Action-Sequenzen gab es nur wenig, was mir negativ auffallen wollte.
Auch positiv überrascht war ich vom Gewalt-Pegel (ich hatte schon Schlimmstes befürchtet), denn auch wenn es oftamls "nur" herumspritzendes Blut zu sehen gibt, so ist dies bei einem Film über einen krieg zwischen Vampiren und Werwölfen unabdingbar, dass es hart zur Sache geht. Auf jeden Fall kam es mir nicht so vor, als sei der Gore-Gehalt zurückgeschraubt worden...nur die Inszenierung war halt etwas anders, was bei einem anderen Regisseur aber irgendwie auch Sinn macht. Ob jetzt dieser Regie-Wechsel wirklich ideal war, liegt im Auge des Betrachters, aber da der Film ja auch aus einer anderen Perspektive erzählt wird, wie die Vorgänger, macht das in meinen Augen absolut Sinn.
Rhona Mitra wird hier im Vergleich zu Doomsday zwar wirklich etwas verschenkt, aber aufgrund der Gesamthandlung passt sie einfach gut ins Bild und macht Ihre Sache meist sehr gut. Michael Sheen ist DER Mittelpunkt der Geschichte und darf sich hier ein wenig austoben, ohne dass er sich zu sehr anstrengen musste...passt und gefällt! Bill Nighy sehe ich in der Rolle des ober-Vampirs Viktor sehr gerne. Im Gegensatz zum ersten Film, muss er sich hier nicht mehr zurückhalten und darf von Anfang an das Ekel komplett rauskehren. Vor allem seine Augen haben es mir angetan...auch, wenn die mich hin und wieder an Riddick erinnert haben.
Der Schlusskampf war etwas kurz, aber was will man machen, wenn sowieso jeder weiss wie es ausgehen wird? Das Problem kennt man ja von Star Wars III, und ich persönlich war positiv darüber überrascht, dass man dennoch eine zumindest geringe Spannung erhalten konnte. Nur, wie Viktor das überlebt hat...naja...da drücken wir mal ein Auge zu...![]()
Ich war auf einer einfarbigen Hochschule. Einer sogenannten "Üni"...
NEU: MovieCops auf Schwyyzerdüütsch mit der "Akte 38" (21.05.12)
Zum ersten Teil:
Beim dritten Anlauf mit mir und dem Film hat es nun endlich geklappt. Bei den ersten beiden Malen war ich jeweils nach rund einer halben Stunde so müde, dass ich die laufende Sichtung jeweils abgebrochen habe. Dass sprach aber nicht unbedingt gegen den Film sondern lag daran, dass er jeweils zu relativ später Zeit im TV ausgestrahlt wurde und mich eben zum falschen Zeitpunkt erwischt hat.
Naja, so im Nachhinein darf ich wenigstens feststellen, dass es wohl jeweils richtiger war so und dieser Film eine Unausgeschlafenheit nicht rechtfertigt.
Die Grundidee, Vampire vs. Werwölfe (in Fachkreisen auch Lykaner genannt) kämpfen zu lassen, ist so schlecht nicht, ganz im Gegenteil. Die Ausführung finde ich dann allerdings eher mangelhaft. Ich meine, Vampire und Werwölfe macht hauptsächlich aus, dass sie über besondere, übermenschliche Fähigkeiten und Kräfte verfügen... die dürfen sie hier aber nur selten zeigen und ballern deshalb lieber mit Schusswaffen (und Spezialmunition) aufeinander. Jaja, klar, das ist insoweit schon „realistisch“ und nachvollziehbar, warum sollten sie es auch nicht tun, in unserer heutigen, modernen Zeit. Ich fand’s dennoch bescheuert. Denn so merkt man eher selten, um welche zwei Spezies es sich hier handelt und es könnte auch der Krieg zweier Drogengangs oder mafiösen Vereinigungen sein. Und so wird der Hauptaspekt, der diesen Film für mich interessant gemacht hat, einfach ad absurdum geführt.
Naja, dann können vielleicht die Optik, die Effekte und die Atmo punkten !? Ähm... naja. Optik und Effekte sind akzeptabel, mehr aber auch nicht. Die Atmo ist okay, das Düstere wird gut eingefangen, ist halt immer dunkel und es regnet. In Sachen Action hatte ich bisschen mehr erwartet.
Dann vielleicht die Story und die Inszenierung !? Hmmm... die Story ist mir fast zu voluminös und stellenweise zu langatmig, lässt andererseits aber auch Fragen offen. Wenn das Ganze schon von vornherein nur als Auftakt für eine Trilogie gedacht war, kann man die langgezogene Entwicklung vielleicht noch verschmerzen, bezweifle allerdings, dass es so war.
Interessant ist, dass man den Ort des Geschehens nicht erfährt, was wohl Absicht sein soll. Oder könnte man den anhand der U-Bahn oder der Polizei-Uniform erkennen ? Allerdings fand ich es interessant, dass das Polizei-Auto kyrillische Schriftzeichen im Kennzeichen hat, aber auf dem Wagen die Aufschrift "Police" prangt. Also wohl doch ein Fantasie-Ort.
Auch hätte ich mir gewünscht, dass man beide Gruppen eher ausgewogen zeigt, doch ich empfand es klar in Richtung zu Gunsten der Vampire erzählt, bzw. überwiegend aus deren Blickwinkel. Ich hätte es besser gefunden, wenn man da etwas neutraler rangeht (den selben Fehler machte man schon bei Cats & dogs), außerdem sind mir Werwölfe irgendwie sympathischer...
Allein Beckinsale im knappen Lack-Outfit bringt Bonuspunkte. Auch Sophia Myles ist sehr ansehnlich (die Figur dafür aber sehr undurchsichtig, irgendwie ist sie für und gegen drei Seiten gleichzeitig); dafür kommt Zita Görög leider zu kurz.
5/10
Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt
Underworld: Awakening
Trailer
Der vierte Teil der Reihe steht in den Startlöchern. Die vorangegangenen Filme wurden von den Zuschauern entweder verrissen oder geliebt. Ist Underworld objektiv fraglos mit Schwächen versehen, kann man mich trotzdem zu den Leuten zählen, die den Filmen etwas positives abgewinnen können. Inszenatorisch und atmosphärisch kann ich mich gerne darauf einlassen und auch wenn die Geschichte sich aus vielen bekannten Versatzstücken ergibt fühle ich mich gut unterhalten. Den dritten Teil fand ich persönlich schwächer als die beiden ersten Teile. Das liegt daran, dass die Handlung inhaltlich schon zu stark in den Vorgängern aufgearbeitet wurde und die Romeo+Julia-Thematik zu penetrant durchklang. Außerdem kann ich mit Rhona Mitra weniger anfangen als mit Kate Beckinsale. Ich glaubte wohl die Mitra früher mal besser zu finden als mittlerweile. Um so schöner finde ich Kate Beckinsale besetzt. Die wieder in Underworld 4 mitspielt. Yay! Es kann also nicht viel schief gehen und ich freue mich auf gute Unterhaltung aus der mittleren Filmschublade.
"If any of us get laid tonight, it's because of Eric Bana in 'Munich'."
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