
Zitat von
Martin Siodlaczek Die Geschichte des Marine ist tatsächlich Fiktion. Aber es ist bewiesen, dass genau dieser Marine aus dem US Hinterland extra zum Ground Zero kam um zu helfen und tatsächlich die beiden Polizisten gefunden hat. Die Amerikaner haben eben ihre Art Filme so zu machen wie z.B. dieser hier. Wir haben doch auch unseren "Der Untergang" Trauma Film und inszenieren ihn so wie es jemand berichtet oder vermutet hat. War Joachim Fest wirklich damals im Führerbunker? Es waren nur die Aufzeichnungen von Traudel Junge die zu seinem Buch und schließlich zum Film geführt haben.
Seht euch doch mal die Kritiken aus aller Welt an. Der Film stößt selbst im weißen Haus und auch bei anderen Staatsoberhäuptern auf große Begeisterung. Klar hat jeder seine eigene Meinung. Ich finde es nur toll wie hier das Topic "Sind wir alle kleine Regisseure" heraussticht. Deshalb an dieser Stelle mal die Frage: Wie würdet ihr den Film machen??
Bin jetzt mal gespannt
Au Backe!!!
Dass dieser Film im Weißen Haus gut ankommt ist doch wohl kaum überraschend, oder? Muss ich das überhaupt noch kommentieren, was für ein Armutszeugnis es ist wenn eine verbrecherische Regiuerung wie die derzeitige im Weißen Haus einen Film gut findet, der genau die hinrnvernebelnde 9/11-Mystifizierung betreibt, welche die verlogen-imperialistische Politik von George W. Bush rechtfertigt?
Natürlich beruhen Filme niemals auf vollständiger Wahrheit. Bei "Der Untergang" wurden gar Bilder als "Realität" inszeniert, die in Wirklichkeit Inszenierungsrealität der Nazis waren. Im Grunde sind Hirschbiegl und Eichinger in die Falle getappt.
Aber rechtfertigt ein nicht-vollstädniges Bild die Rekonstruktion eines geschichtlichen Ereignisses? Natürlich! Insofern sie sich nicht auf die Fahnen schreibt die vollständige Wahrheit abzubilden, sondern ausgibt nur subjektive Interpretation eines Filmemachers zu sein.
Kein narrativer Spielfilm wird jemals die Authenzität eines tatsächlichen Vorfalls abbilden können, sondern immer nur Ansätze bieten können, die Abstraktionen der Wirklichkeit sind. Jeder vernünftige Regisseur weiß das und jeder der das Gegenteil verfilmt ist einfach nur dämlich.
Und natürlich hätte man einen Film über das Thema tausendfach besser inszenieren können. Auch wenn sich einige Dinge tatsächlich so ereignet haben (wie der Marine in der Kirche) verbietet es sich einfach das kommentarlos so stehen zu lassen. Wie schon geschrieben. Man kann auch den Holocaust nicht ohne Auschwitz und ein Konzentrationslager ohne Nazis potraitieren. 9/11 hatte Täter, die man hätte darstellen müssen. 9/11 hatte weitreichendere Opfer als die tatsächlich physischen Opfer.
Ach...was argumentiere ich da überhaupt noch. Man hätte jeden Punkt, den der Film behandelt in's absolute Gegenteil inszenieren müssen. Dann wäre es vielleicht noch ein annehmbarer Film geworden, mit dem sich leben lässt.
Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, wie man diesem Film überhaupt irgendwas abgewinnen kann. Er ist ein Ärgernis, der gigantischste Schrott aus Hollywood, den ich je gesehen habe. Und da untertreibe ich noch nicht mal.
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