Da es schandhafterweise noch keiner in diesem Forum gewagt hat, werde ich hier,an dieser Stelle, einmal den gestern von mir gesehen Film "Bullit" mit dem großartigen Steve MacQueen, huldigen.
"Bullit"! Das ist ein schnöder, ein kalter, ein rauher und aufgrund dieser Tatsache ein "ehrlicher" Film. Steve MacQueens emotionskalter, minimalistischer und deswegen glaubwürdiger Darstellungsweise sei dank, vernimmt man das Universum, in dem sich dieser Mann ohne hinter sich zu schauen, fortbewegt, aus dessen Perspektive. Da ist kein schneller Schnitt, keine plakative Action, keine romantisierende Verklärung der Polizeiermittler-Szene, sondern ein Blick auf diese Welt, die keine Erklärung kennt...nur Verfolgungen in lang gezogenen Fluren, in weitläufigen Räumen, Ermittlungen vor amerikanischen Häuserfassaden, Liebe auf Autobahnstreifen, die das letzte Stück Natur zu sein scheinen, Verfolgungsjagden, in dem keine lässigen Sprüche losgelassen werden, wo die Duellanten zu schweigsamen Western-Helden in der Großstadt-Prärie werden, dessen einzig verursachtes Geräusch das des unaufhaltsam brummenden Motors ist..."Bullit" ist einer dieser Filme, wie sie heute nicht mehr gedreht werden, weil ihnen der Mut dazu fehlt den Zuschauer vor dem Kopf zu stoßen, indem sie ihm jede Anteilnahme verweigern. "Bullit" ist keine hohle Manipulation, er ist der pure "Blues" unter den Krimi-Action-Filmen!!


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Genau das Gleiche wollt´ ich auch grad´ schreiben!...


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