Wer sich die Liste der Ende diesen und im Verlauf des nächsten Jahres anlaufenden US-Filme anschaut, wird die auffallend politische Tendenz auffallen, die, selbst große Produktionen, aufweisen.
Die amerikanische Moderne ist aufgrund des 11.September, des Irak-Kriegs und Bushs Demokratie-feindlicher Poltik in einem großen Prozess der Selbstkritik. Schon in diesem Jahr klang dies selbst in Blockbustern nach: In "Star Wars: Episode III", in "Krieg der Welten" etc.
Um meine These zu untermauern: Hier einige Trailer zu politischen Filmen, die bald anlaufen werden. Alle auf http://www.apple.com/trailers/
"Good Night, And Good Luck" von George Clooney
"Munich" von Steven Spielberg
"Jarhead" von Sam Mendes
"Looking for Comedy In The Muslim World" von Albert Brooks
"Syriana" von Steven Gaghan
etc.etc.etc.etc.
Ich freue mich riesig über diese Richtung, die da Hollywood einschlägt. Man bemerkt hier eine Rückbesinnung auf die politischen Filme der 70er Jahre, die unter dem Eindruck der Vietnam-Erfahrung standen und eine "Independent"airiesung des Mainstreams (immerhin finden sich in den erwähnten Filme große Namen!), die ich sehr begrüße...ich freue mich wie ein kleines Kind in einem so bedeutungsvollen Abschnitt der amerikanischen Filmkulturgeschichte leben zu dürfen. Wie seht Ihr das???


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