Vielleicht hatte ich das Problem, dass ich das Buch vorher nicht gelesen hatte, aber irgendwie ging mir der Film nie wirklich nahe. Die Charaktere bieten keinerlei Identifikationsmöglichkeit und auch die Geschichte driftet mir an manchen Stellen schon ein wenig zu weit ab. Dennoch war der Film nicht schlecht, denn das Thema hätte was gehabt, wenn leider Oskar Röhlers Inszenierung nicht so langatmig geraten wäre. Dies kann die gut aufgelegte Darstellerriege jedoch wieder herausreißen, bei denen vor allem Moritz Bleibtreu und ein gewohnt gut aufgelegter Christian Ulmen herausstechen. Für mich nicht mehr als ein durchschnittlicher Film, da der Film nur provozieren möchte, und dabei die Tiefe hinter den Charakteren fehlt (vielleicht ist es im Buch ja anders).


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