EDIT:
Da es sich bei meinem letzten Post hier um das Remake handelte, habe ich es auf Anraten vom Dude (danke nochmals!) hin hierher verpflanzt.![]()
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Da es sich bei meinem letzten Post hier um das Remake handelte, habe ich es auf Anraten vom Dude (danke nochmals!) hin hierher verpflanzt.![]()
Ich war auf einer einfarbigen Hochschule. Einer sogenannten "Üni"...
NEU: MovieCops auf Schwyyzerdüütsch mit der "Akte 38" (21.05.12)
das remake habe ich bislang nicht gesehen, aber wes craven's original (naja so original ist das ding dann vielleicht doch nicht) fand ich hervorragend. der film mag teilweise amteurhaft und nicht ganz professionell gefilmt aussehen, aber gerade das tut ihm aufgrund der gebotenen geschichte sehr gut. obwohl die schauspieler (von david hess und den anderen gangmitgliedern abgesehen) alle nicht die besten zu sein scheinen, erzeugt der vielleicht ein wenig dilettantische stil des films einen realismus, der dem eines dokumentarfilms nahe kommt. hinzu kommen einige wirklich realistisch aussehende auch heute noch schockierende szenen. insgesamt lässt der film gewalt als das erscheinen, was sie wohl letzlich ist, aber ich hätte mir dennoch irgendwie gewünscht, dass craven einen schritt weitergegangen wäre. um den realismusgrad zu erhöhen, hätte er ruhig penetrationen etc. zeigen können. in einem interview sagte er, dass er das zwar machen wollte, aber am ende hat er sich doch anders entschieden... schade.
c&p:
Hippie-Horror, der ganz sich ganz unbekümmert zwischen Slapstick und Terror bewegt. Der krude Witz scheint dabei stets im Vordergrund zu stehen. Die psychologisch unglaubwürdigen Figuren tragen dazu bei, das ganze nie wirklich ernst nehmen zu können. Er fährt eigentlich ganz gut mit dieser obskuren Mischung und das ganze ist auch recht kurzweilig gehalten. Am Ende gibt's noch ein wenig Home Alone mit Kettensäge. Nette Wendung.
Bei dem Remake vermute ich mal, dass man den humoristischen Grundton komplett entfernt hat und den vollen Terror fährt. Wird bei ausreichend seelischer Verfassung auch noch angesehen.
Right. It's nine o'clock. They're probably home watching the X-Files.
Mit Sicherheit gehört die Art von The Last House on the Left zu den sonderbarsten Mischungen zwischen Slapstick und Terror, die mir einfallen würden. Ich kann dabei nicht behaupten, dass der Witz da im Vordergrund steht. Die Terrorszenen wirkten auf mich (auch deshalb?) doch sehr heftig. Ich glaube nicht dass Wes Craven da augenzwinkernd davor saß, auch wenn er sich in anderen Momenten sehr komödiantisch auslässt (Polizei im Hühnerwagen z.B.). Dazu wirkt die Darstellung der Gewalt und den darin enthaltenen verschiedenen Machtkonstellationen schon sehr intensiv und präzise. Ich kratze hier sicher nur an der Oberfläche und zu dem Film geistern im Netz sicher noch hunderte Analysen und Filmbesprechungen herum. Aber allein diese Machtstellungen und deren Verschiebung gibt dem Film schon viel Interessantes.
"If any of us get laid tonight, it's because of Eric Bana in 'Munich'."
fand ich psychologisch wie auch vom timing her völlig aus der luft gegriffen und daher bot mir diese wendung so überhaupt keinen griff. da wirkten die sachen im mittelteil schon glaubwürdiger und etwas beklemmung kam auf. aber das dann auch immer unterbrochen von den trottel-cops und dann das ziellose herumgerenne im wald. das ende fand ich dann völlig comichaft, wie in einem Tom & Jerry.
Right. It's nine o'clock. They're probably home watching the X-Files.
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