So wird wohl Chris Nolans nächster Batman-Film heißen. Außerdem spielt anscheinend Heath Ledger den Joker, ich bin gespannt.
So wird wohl Chris Nolans nächster Batman-Film heißen. Außerdem spielt anscheinend Heath Ledger den Joker, ich bin gespannt.
Ledger? Joker?![]()
Schwer vorstellbar
"Death is a disease, it's like any other. And there's a cure. A cure - and I will find it."
Ja, dabei ist er doch der Ritter aus Leidenschaft!*lachmichtot*
Für mich hat sich Ledger mit seiner Leistung in "Brokeback Mountain" in die Riege der hervorragendsten Jungdarsteller unserer Zeit katapultiert.
Ob er dennoch in die überdimensional großen Fußstapfen von Jack Nicholson passt, zweifele ich stark an. Meines Erachtens sollten die Filmböswichter aus den ersten beiden "Batman"-Filmen unberührt bleiben...die waren nahezu perfekt.
Sowieso stört mich, dass im Zuge der Begeisterung für "Batman Begins" fast alle vergessen, dass "Batman" und "Batman Returns" von Tim Burton großartige Comic-Adaption waren. Besonders der zweite Teil, den ich geneigt bin als einer der gelungensten Filme seines Genres zu bezeichnen.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Rainer Maria Rilke
Das wär ja auch so ziemlich das Dümmste was man als Schauspieler machen kann, jemand anderen kopieren zu wollen.Zitat von Morten
Die Wahl ist sicherlich sehr überaschend, aber die Unberechenbarkeit dieser Entscheidung und Christopher Nolans machen die Mischung ja so interessant!
Ich glaube Ledger wird einen ganz anderen Joker machen, das wird sicherlich spannend und nötig.
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Hoffentlich tanzt er nicht zu Prince! *g*
Klar ist es nahezu unmöglich sich mit Nicholson im Allgemeinen und als Joker in Batman zu messen. Aber lassen wir uns doch einfach mal (hopefully positiv) überraschen.
Wer hätte denn (außer mir *schulterklopf*) vor Batman begins damit gerechnet, wie geil der Bale das macht ? Na okay, nach dem dritten und vierten Batman war der Anspruch nicht mehr so hoch.
Aber vielleicht sieht Nolan ja auch gar nicht zurück. Ziel ist es wohl auch ein jüngeres Publikum anzusprechen, welches den Ur-Batman gar nicht mehr kennt. (Wobei der Ur-Batman eh Adam West ist :wink: )
Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt
Batman und Batman Returns von Burton sollten wirklich nie in Vergessenheit geraten, vor allem letzterer nicht. Der Unterschied zwischen dem Dunklen Ritter und den bösaritgen "Mißgestalten" gibt es kaum noch und so wird der Film zu einer Art Gruselkabinett für gestörte und einsame Seelen. Schon früher einer meiner Lieblingsfilme!
Zum neuen Filmtitel: WUNDERBAR!
Zum neuen Joker: Aus der Traum mit Sean Penn, was hätte man da alles erwarten und sehen können. sehr schade.
Aber das wird schon!
If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)
christopher nolan orientiert sich am millerschen batman, der ein wesentlich düsterer und härterer charakter gewesen ist. nolans antagonisten sind weniger surreal als burtons figuren, dessen batman returns ich ebenfalls ungemein schätze und für großartig befinde. doch nicholsons joker wird und darf keine messlatte bilden, keiner gesunder mime wird sich daran orientieren dürfen und dieser joker würde übrigeens überhaupt nicht in einen nolan film passen. der nächste joker wird viel eher krimineller sein, der ählich wie der joker aus den art deco batman zeichentrickfolgen aus den 90ern sein könnte. heath ledger traue ich sehr viel zu. er spielte in brokeback mountain, dogtown boys und brothers grimm hervorragend.
Das, was ist, ist nicht, was es sein kann. Alles ist möglich, auf der Leinwand und dahinter offenbar erst recht.
Stimmt schon. Nolan und Burton nähern sich aus komplett unterschiedlichen Richtungen an das Thema. Während Burton eher die Groteske in "Batman" sah, liegt Nolan eher etwas an der pessimistischen Grundstimmung der Comicvorlage.
Dennoch assoziert man unstrittig automatisch Jack Nicholson mit dem Joker. Selbst die späteren Zeichentrickversionen waren so durchdrungen von dem Geist seiner darstellerischen Leistung im Burton-Film, dass es meines Erachtens schwer fällt nicht an ihn zu denken (errinnern wir uns an den Adam West-Joker, der eher rein kriminalistisch als irrwitzig oder gar tragisch angelegt war).
Man muss also schon einen 1000%ig anderen "Joker" präsentierten, um auf diesem Gebiet überzeugen zu können, d.h. auch all jene essentiellen Eigenschaften des Nicholson-Jokers über Bord werfen um am Ende "gar nichts" mehr zu haben...ob das gut geht? Fraglich.
Aber ich will den Teufel nicht an die Wand malen...wenn es Rob Cohen oder Ronny Yu :wink: wären, die den Film drehen hätte ich Zweifel, aber mit Nolan sitzt ja ein ziemlich kompetenter Mann im Cockpit.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Rainer Maria Rilke
das stimmt. nolan traue ich zu einen antagonisten wie den joker fern des nicholson mythos neu zu erfinden. allein die annäherung an solch ein unterfangen würde reichen. der burtonjoker hat mehr als funktioniert, er prägte in der tat noch über jahre hinaus das bild des clowns, der batman das leben schwer macht. das war eine der großen leistungen tim burtons, der es verstand die dunklen gegner batmans ins allgemeine bewusstsein der kinolandschaft zu verankern. schillernde gestalten wie catwoman, der pinguin und eben der joker stechen klar heraus und sind ungemein präsent. das ist bei nolans erstling nicht der fall, würde aber auch nicht wirklich in sein konzept passen.
Das, was ist, ist nicht, was es sein kann. Alles ist möglich, auf der Leinwand und dahinter offenbar erst recht.
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