Heute Morgen habe ich durch einen glücklichen Zufall endlich auf ARTE die Wiederholung von der Dokumentation Robert Capa - Fotograf des Krieges gesehen. Seine Bilder sind einfach faszinierend, und auch wenn hier einige als Fälschungen oder Inszenierungen bloßgestellt wurden, so haben sie nichts von ihrer Kraft verloren. In vielerlei Hinsicht bewegen mich seine Bilder emotional noch stärker, als die Fotoreportagen eines James Nachtwey. Capas Fotostrecken sollte man zumindest ausschnittweise mal gesehen haben.
Schwarz-Weiss-Fotografie interessiert mich schon seit längerem, und selbst würde ich gerne die Ausrüstung, Zeit und vor allem die Motive finden können mehr in dieser Richtung zu machen. Manchmal fotografiere ich mit einer alten Spiegelreflexkamera, aber leider viel zu selten. Ich ärgere mich beispielsweise immer noch schwarz, die letzte große Ausstellung der Kunstwerke von Henri Cartier-Bresson verpasst zu haben!
Vergangenes Jahr gab' es hier in der Nähe sogar eine Ausstellung von Diane Arbus Bildern. Auch diese habe ich nicht geschafft gemeinsam mit meiner Mutter zu besuchen. Auch wenn nicht jeder ihre tragische Geschichte und ihre legendären Unterschicht-Fotografien gesehen hat, so kennt man vielleicht ihren Einfluss, den sie auf Filme wie The Shining (Die Zwillingsschwestern) oder Three Days of the Condor (Faye Dunaways Charakter) hatte.
Dieser neue Film Fur: An Imaginary Portrait of Diane Arbus wird bestimmt schauspielerisch überzeugend und interessant sowieso. Ein freuerfundenes Portrait dieser Künstlerin:
Nicole Kidman als Diane Arbus.


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