Der neue Film von Todd Field (In The Bedroom) sieht wieder nach einem gelungenem düsteren kammerspielartigen Drama aus. Vor allem die Besetzung gefällt mir natürlich ganz besonders: Kate Winslet und Jennifer Connelly!
Vorschau
Der neue Film von Todd Field (In The Bedroom) sieht wieder nach einem gelungenem düsteren kammerspielartigen Drama aus. Vor allem die Besetzung gefällt mir natürlich ganz besonders: Kate Winslet und Jennifer Connelly!
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If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)
Ich bin etwas verwundert, weshalb das Feedback zum Film bisher eher...nun ja...zurüchhaltend war.
Denn ganz ehrlich, das hat der Film keineswegs verdient!
Im Gegenteil: Die Story mit ihrer Präsentation - ich mag Erzählstimmen aus dem Off :wink: - die zum Teil herrlich überzeichneten Charaktere und die sehr gut unterhaltende Genre-Mischung ergaben für mich einen schönen Kinoabend.
Ein wirklich guter Film mit klasse Darstellern!
Der Film hat mir sehr sehr gut gefallen! Der Film vermittelt einfach eine Atmosphäre, ist eine Art düsteres Gegenstück zu Mendes' American Beauty.
Außerdem sind die Darsteller einfach wundervoll, vor allem Kate Winslet kann nach längerer Kinoabwesenheit wieder glänzen.
Den Film kann ich wirklich nur empfehlen.![]()
- I can take you anywhere you want. Where do you want to go?
- Home.
(My Own Private Idaho)
Ich fand' ihn auch spitze. Tolle Schauspieler, tolle Bilder, düster und romantisch
Ich hat seit langem während Little Children mal wieder den Gedanken, vor diesem Film auf die Knie zu fallen, so gut fand ich den.
Allerdings...
Ich stimme Dir zu, daß es da romantische Momente gab, aber als "romantischen Film" würd ich Little Children nicht bezeichnen. Dafür ist er viel zu sehr Gesellschaftskritik.Zitat von Cpt.Ampere
Wieso Gegenstück? Ich find, der haut ziemlich genau in die gleiche Kerbe wie American Beauty. Nur, daß American Beauty am Ende weitaus versöhnlicher ist als Little Children. Ich würd ihn eher als realistischere Weiterführung von American Beauty ansehen. Die Aussagen mögen etwas variieren, das Ganze geht aber, in meinen Augen, stark in die selbe Richtung.Zitat von JoAnn
I like it. It's got that "It's-a-cruel-world-let's-throw-ourselves-in-the-Abyss"-Type ambience...
Hmm, ja vielleicht war das wirklich etwas der falsche Ausdruck, ich meinte damit jedenfalls auch, dass Little Children viel mit American Beauty gemeinsam hat, dass er eben nur, wie du auch schon gesagt hast, weniger hell, harmonisch und versöhnlich ist, sondern dunkler.
- I can take you anywhere you want. Where do you want to go?
- Home.
(My Own Private Idaho)
Erklärt doch mal, was ihr an Gesellschaftskritischem in dem Film seht. Würde mich interessieren, was ihr dazu denkt.
Mir stand vermutlich eher das direkt Menschliche der beiden Hauptpersonen im Vordergrund.. die zweite Ebene, irgendwie auf gesellschaftliche Ursachen der "Einsamkeit" zurückzuführen, hab ich beim Schauen nicht getan.
Wie lautet eure Analyse?
Hallochen!
Ich habe mir den Film gestern im Kino angesehen und fand ihn sehr gelungen. die Bildgestaltung, auch die Erzählerstimme passte ganz gut (auch wenn sie anfangs etwas verstörend wirkte). Und die schauspielerischen Leistungen haben mir sehr gut gefallen.
Zu der Gesellschaftkritik:
gerade die Geschichte mit dem Pädophilen, also, wie die Nachbarschaft aushakt, wie er auch mit diesem "Makel" umgeht (Szene mit dem Date) und wie er am Ende dieses Problem "löst".
Weiter gleich zu Beginn: "die gewohnte Verzweiflung", und wie sie (Sarah) versucht mithilfe des Ballkönigs aus ihrem goldenen Käfig auszubrechen. Zudem wie sie ihren Ehemann im Büro bei ausgiebigen "Palme wedeln" erwischt und trotzdem ganz normal weitermacht. Und wie sie Brad im Spielpaltz doch bittet, sie zu umarmen, einfach nur (um aus langeweile oder was auch immer) die anderen etwas zu schockieren.
Und Brad ist auch ein schönes Beispiel. Wie er von seiner Frau rumkommandiert wird und diese ständigen (teilweise leichtsinnigen und naiven) Ausbrechnungsversuche vom ihm, Sprich, das Ding mit dem Skatboard und die Affaire mit Sarah.
Zudem was ich schön fand, die Szene, als er die Rechnungen kontrolliert und dort die Notiz steht, ob er die Zeitungen wirklich braucht und sich seiner Frau fügt, (mein Freund reagierte da mit "was ist denn das für ein Weichei", bis ich ihm erklärte, dass das eine normale Situation in div. Haushalten ist, nur normalerweise im Rollentausch). An ihm kann man sehr gut die Verzweiflung vieler Hausfrauen- und männer verdeutlichen, im Job mehr oder weniger versagt, das eigene Kind nimmt einen auch nicht ernst, man ist unzufrieden, wagt es aber nur in Ausnahmesituatuionen was dagegen zu unternehmen, zeiht denn aber sofort den Schwanz ein und kehrt nach Hause zurück.
Also, ich denke, da ist eine ganze Menge Gesellschaftskritik enthalten, auch dieser ehemaliger Polizist, der ja in seiner eigenen verzweifelten Langeweile völlig abgeht.
Alles in allem fand ich den Film wirklich gut und werde ihn mir definitiv nach mal ansehen und kann ihn auch nur jedem empfehlen.
Ich kann mich Mary nur anschließen.
Ein wirklich gelungener Film, auch wenn das Ende leicht unrealistisch, offen und somit ein wenig unbefriedigend ist.
Was ist an dem Ende unrealistisch?
I like it. It's got that "It's-a-cruel-world-let's-throw-ourselves-in-the-Abyss"-Type ambience...
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