Suche hat nix ausgespuckt. Um die sich anbahnende Diskussion mit Morten gleich aus dem Filmsuche-Topic herauszuhalten, hier der Thread.
Was meinst du mit stereotyp?Zitat von Morten
Ich fand die Story alles andere als Klischeehaft.
Suche hat nix ausgespuckt. Um die sich anbahnende Diskussion mit Morten gleich aus dem Filmsuche-Topic herauszuhalten, hier der Thread.
Was meinst du mit stereotyp?Zitat von Morten
Ich fand die Story alles andere als Klischeehaft.
Right. It's nine o'clock. They're probably home watching the X-Files.
Ich fand den Film auch nicht doll. Er plätschert ohne wirklich Highlights vor sich hin, ich habe mich weder gegruselt noch habe ich viel gelacht oder war sonstwie gebannt oder fasziniert. Meiner Ansicht nach ein völlig überbewerteter Kultstreifen. Michael J. Fox wollte auch nicht so wirklich in seine Rolle passen. Mit einer passenderen Besetzung hätte der Film vielleicht was werden können.
Ich weiß nicht...die Figuren wirkten so holzschnittartig gezeichnet und die Story kam mir so dümmlich-simpel daher. Eine Potpurri-Parodie auf verschiedene Horror-Film-Klischees usw. Das war's dann aber auch schon irgendwie...der Film konnte mich einfach nicht überzeugen.Zitat von Bob
Für mich ist "The Frighteners" der Film eines Freaks für Freaks. Ich hab bei Jackson immer das Gefühl, dass der einfach manchmal zu nerd-mäßig bei der Sache ist.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Rainer Maria Rilke
Hab den vor ewigen Zeiten mal gesehen, fand ihn damals ziemlich spaßig. Wenn er mal wieder im TV läuft kommt es zur Neubewertung.
Als das würdest du dich natürlich nicht bezeichnen, deswegen schaust du dir auch nicht jede Art von Film (bis zum Ende) an.Zitat von Morten
The Film Snob’s stance is one of proprietary knowingness—the pleasure he takes in movies derives not only from the sensory experience of watching them, but also from knowing more about them than you do, and from zealously guarding this knowledge from the cheesy, Julia Roberts-loving masses, who have no right whatsoever to be fluent in the works of Samuel (White Dog) Fuller and Andrei (the original Solaris) Tarkovsky. The Film Snob fairly revels, in fact, in the notion that The Public Is Stupid and Ineducable, which is what sets him apart from the more benevolent film buff, the effervescent, Scorsese-style enthusiast who delights in introducing novitiates to The Bicycle Thief and Powell-Pressburger movies.
Film Snobbery Explained
Als ich vor vielen Jahren erfahren habe, wer The Lord of the Rings für das Kino adaptieren würde, habe ich mir natürlich gleich auch The Frighteners angesehen! Ist natürlich schon wieder viel zu lange her, aber ich habe ihn richtig gut in Erinnerung. Dies neue DVD Erscheinung hätte ich auch sehr gerne, wobei mich am meisten dieser vierzehnstündige Dokumentarfilm über die Dreharbeiten interessiert, welcher damals in Neuseeland und Amerika sogar vereinzelt in den Kinos gezeigt wurde!
If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)
WTF??? Vierzehn Stunden???Zitat von Matt
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Right. It's nine o'clock. They're probably home watching the X-Files.
Die ist wohl ziemlich umfangreich geraten.
If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)
In gewisser Hinsicht bin ich zugegebnermaßen natürlich auch ein Freak. Was zum Beispiel meinen Input an Literatur und Information über Filme betrifft. Aber eben nur in gewisser Hinsicht.Zitat von Matt
Freaks sind für mich eben Leute wie Jackson oder Tarantino, die irgendwie alles an Film konsumiert haben was geht und deswegen auch so freakig an's Werk gehen. Eigentlich finde ich das überaus sympathisch, weil es für eine gewisse Leidenschaft spricht. Hin und wieder geraten nur eben Filme von Freaks etwas, na ja, wie soll man sagen, etwas "extraordinär".
Was ich den Filmemachern jedoch nicht vorwerfen möchte. In gewisser Hinsicht genießen sie deswegen dann auch immer einen gewissen Kult-Status und haben eine Fangemeinde.
Steven Spielberg ist übrigens das gleiche mit seinem "1941" passiert. Eine Kriegsklamotte, die so irgendwie alles auffährt, was Spielberg wohl mal als Kind an Millitärfilmen toll fand.
Wie auch immer. Ich persönlich betrachte mich jedenfalls zu, sagen wir, 40 % als Freak und zu 60 % als Cineast. Das soll nicht arrogant klingen. Aber ich habe doch immer auch einen sehr hohen Anspruch, was Filme angeht und würde mir beileibe nicht jeden Schrott antun. Auch wenn ich mir Film manchmal wie Heroin in die Vene drücke, genieße ich ihn in den meisten Fällen lieber als guten Wein, mit dem ich mich nur an- und nicht betrinken will.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Rainer Maria Rilke
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