Alle waren schon mal dran. Da wir aber noch weiterkucken wollten, durfte ich nochmal einen Film aussuchen. Nochmal was intellektuelles nachschieben? Aber nicht zu intellektuell, unterhaltend sollte es schon sein. Auf jeden Fall nicht zu trocken. Warum nicht einfach
Stranger than Fiction, wenn mich die DVD schon so anlacht? Muss bei dem Film an Charly Kaufman denken, obwohl er damit nichts am Hut hat. Aber es kommt hier auch zu einer ungewöhnlichen Geschichte. An einem Mittwoch wie jeder andere hört der routinierte Arbeitnehmer Harold Crick (Will Ferrell) plötzlich seinen persönlichen Off-Kommentar, was ihn doch sehr irritiert. Später stellt sich heraus, dass es sich dabei um die Stimme der Autorin Karen Eiffel handelt und sie an einem Roman schreibt, dessen Hauptperson Harold Crick ist. Sie schreibt also Harolds Leben, während er es gleichzeitig lebt und überlegt die ganze Zeit wie sie ihren Romanhelden sterben lassen kann. Abgefahrenes Szenario. Die Verfilmung finde ich sehr ansprechend von der Kameraarbeit, die Darsteller machen ihre Sache wirklich hervorragend.
Stranger than Fiction hat mir gut gefallen, obwohl ich den nochmal konzentrierter kucken möchte. Zwischendurch musste ich doch sehr mit meiner Müdigkeit kämpfen, die sich immer mehr ausbreitete. Ein origineller Film, den ich auf jeden Fall nochmal wiederhole. Und so endete mein erster
MM-Filmabend, von dem sich David Aames noch putzmunter auf den Heimweg machte um hinterher noch diverse Forumseinträge zu hinterlassen, während sich Keyzer und meine Wenigkeit schnell in unsre jeweiligen Betten verkrochen um in die wunderbare Welt des Schlafes zu versinken.
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