Vorweg möchte ich noch sagen, dass ich kein Freund vieler Worte bin und mir das verfassen längerere sinvoller Texte oftmals nicht leicht fällt. Daher werden meine Posts hier nicht all zu lange ausfallen und meine Eindrücke in aller Kürze schlidern.
1. Fitzcarraldo (Werner Herzog)
Lange habe ich mich gewehrt mir einen Film von Werner Herzog anzuschauen da ich dachte das seine Werke langatmig und schwer zu konsumieren sind. Doch da habe ich mich schwer getäuscht. Nachdem ich im Internet auf eine kleine Doku über sein filmisches Schaffen gestoßen bin, war ich doch sehr an diesem Film interessiert und bin nun schließlich doch über meinen Schatten gesprungen. Was mich an seiner Arbeit inspiriert hat, ist die Leidenschaft die Herzog in diesen Film gelegt hat und ähnlich wie Fitzcarraldo selbst trotz häufiger Schwierigkekiten das Projekt niemals aufgeben hat. Beide verbindet eine Leidenschaft und ein Traum an dem sie festhalten und dem sich niemand in den Weg stellen kann.
Bei den sehr ruhigen Bildern des Films und dem späteren Verlauf der Story fühlte ich mich unweigerlich an Apokalypse Now erinnert. Ich gehe mal stark davon aus, dass Fitzcarraldo einfluss auf Copolas Film genommen hat. Was mir sehr gut gefallen hat ist die Transparenz der Person Fitzcarraldo mit der man jede Sekunde des Film mitfiebern und mitleiden kann. Ich war von der ersten bis zur letzten Minute des Films gebannt,was mitunter an der perfekt eingespilten Opernmusik mit ihrem herrlich dreckigem klang(Grammophon) liegen könnte. Jeodoch muss ich zuguterletzt noch einen Kritikpunkt loswerden. Leider arbeitet Herzog hier mit Schauspielern die der englischen Aussprache nicht wirklich mächtig sind,was in der OV dermaßen nervt, dass ich mir den Film in deutsch angesehen habe.
9/10
Link zur Doku:
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http://www.ws-avantgarde.de/
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