20. How To Train Your Dragon
Nachdem ich in den ersten gut 20 Minuten des Filmes überhaupt nicht warm wurde mit den Charaktern, Jay Baruchel's nerviger Stimme und von der Hektik der ersten Drachen gegen Wikingerkämpfe erschlagen wurde, hatte ich mich innerlich schon auf ein Desaster eingestellt, doch der Film kriegt auf wundersame Weise die Kurve und entwickelt sich ab dem Moment, indem Toothless in Hiccup's Leben eintritt, zu einem witzigen, charmanten Feel Good Movie.
Besonders Toothless kann den Zuschauer durch seinen wunderbaren, alles andere als zahmen Eindruck für sich gewinnen und die langsame Annäherung zwischen ihm und seinem "Meister" Hiccup zu gleichwertigen Partnern ist eines der grössten Highlights des Filmes.
Doch der wahre Augenöffner liegt in dem letzten Drittel des Filmes und der fulminanten Schlacht zwischen den Wikingern und der Drachenmutter. Insbesondere Toothless und Hiccup's Einsatz gegen diese in der Luft ist mit die atemberaubendste Action, die ich je in einem Animationsfilm gesehen habe. Die epochale Wucht dieses Luftkrieges hat mich z.t. zurück in einen 8-jährigen Jungen verwandelt, der mit offenen Augen staunend eine ihn überwältigende, neue Welt entdeckt.
Wenn man einen Kritikpunkt suchen will, wird der sicherlich in der nicht gerade revolutionären Story zu finden sein, dass spielt aber für einmal keine Rolle, da man sich kaum dem Charme dieses Krachers entziehen kann, sobald man sich in die Welt eingelebt hat.
8 von 10 und landet damit auf dem vierten Platz in meiner Jahreswertung 2010 bisher.


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Und sein unverkennbarer Wahnsinn sollte ihm am Ende förderlich sein für seinen Charakter in diesem Film.
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