Salemaleikum, Freunde!
Ihr reibt Euch verwundert die Augen!? Wolfe, der schreibt wieder Filmtagebuch????![]()
Nunja, Recht habts..ob ich es dieses Mal durchhalte, bleibt abzuwarten. Hab ja in
meinem Leben nie "normales" Tagebuch geführt und ob ich diesmal die Geduld, den langen Atem und
die Muse aufbringe den inneren Schweinehund dauerhaft zu überwinden, bleibt abzuwarten.
Aber hey, neues Jahr, neue Chance, neues Glück.
Als (h)ausgemachter Bequemling - man könnte auch sagen "Fauler Hund" - hab ich jetzt auf meinem
Hollywoodkarussell (90 % meines Beuteschemas ist nunmal hollywoodianisch, der Rest splittet sich
auf einzelne Filme aus Deutschland, Großbritannien, Skandinavien und Kanada) gleich mein "Viereck"
montiert, um mich ja nicht groß wegbewegen zu müssen
Mein Viereck?Jaja, schon "Frauchen" sagt spaßhalber zu mir entweder "Hauptsache, Buchstaben" (weil ich an kaum einem Prospekt, Zeitschrift, Zeitung ("Hauptsache Buchstaben"), das sich mir in den Weg legt, vorbeikomme
oder sie meint spaßeshalber "Hauptsache Du hast ein Viereck vor der Nase", weil ich eben 90% meiner "Nichtbettzeit" vor einem Viereck verbringe, sei es die Kinoleinwand oder der Fernseher (Fernsehen, DVD, Konsolenspiele) oder der Computerbildschirm.
Von daher dachte ich, das wäre ein ganz passender Titel für meinen Filmtagebuch-Relaunch, denn im Grunde beschreibt "Wolfe sitzt vor seinem Viereck und ist glücklich" es mich ganz treffend. Bin ja auch als Fernsehkind großgeworden, denn der Fernseher war schon zu meiner Kindheit immer nicht nur Mittelpunkt des Wohnzimmers, sondern auch Familienmittelpunkt, im Grunde wichtigstes "Familenmitglied" für die ganze Familie. Ich kenns gar nicht anders seit Kinderbeinen an, als daß man eben spätestens abends (da wäre auch wieder die ominöse, von mir schon oft als "Hemmschwelle" erwähnte 20.15 Uhr "Schranke" nach der Tagesschau für Filme) vor dem Fernseher saß, egal was kam. Und Unbill und Langeweile angesagt war, wenn die "Kiste" mal kaputt war und die Family sich nicht miteinander zu beschäftigen wußte.
Hier also nun berichtet der rasende Reporter Wolfe fortan von dem, was Onkel Wolfe auf seinem Viereck zu sehen bekommt und besprechen möchte.
Idealer Weise - ich les zwar nur sehr gelegentlich in anderen Filmtagebüchern - ist ein Filmtagebuch bebildert. Nach reiflicher Überlegung meinerseits und Genehmigung durch MovieMaze-Cheffe Markus Ostertag, verlinke ich also mittels IMG-Tag bei solchen Filmen, zu denen in der Moviemaze-Datenbank Plakatmotive oder Fotos vorhanden sind, indem ich diese mit IMG vorangestellt und nachgestellt via eckigen Klammern als Grafikadreße verlinkt dazwischen einsetze.
Sollte es jedoch zu einem von mir gesehen und zu besprechenden Film in der Moviemaze.de Datenbank keinerlei Plakatmotive oder Fotos geben, so werde ich allerdings diese Beiträge dann nicht bebildern aus urheberrechtlichen Bedenken bzgl. Fremdmaterial, sondern dann nur den Filmtitel textlich fettmarkiert und unterstrichen meinem Text voranstellen, ganz nackt, ohne Bilder/Links. .
Sodele, jetzt kann die Fahrt auf meinem Hollywoodkarussell losgehen. Wer schwindelfrei ist und aufspringen will, bitteschön, aber Betreten auf eigene (Spoiler-)Gefahr. Ich werde mich zwar bemühen, besonders bei neuen Werken, was ich als expliziten Spoiler erkenne entsprechend zu kennzeichnen, letztlich aber übernehme ich hierfür keine Gewähr, denn ich schreibe so, wie ich spreche und denke, so wie es eben aus der Tastatur sprudelt nach meinem Gedankengang.
Rechtschreibe- und sonstige Fehler dürfen gerne behalten werden. Ich lese zwar immer noch wieder drüber, nachdem ich schon Stunden über einem Beitrag gesessen habe, trotzdem aber entgeht mir immer noch das Ein oder Andere, was Anderen, oder mir selbst später beim erneuten Lesen später einmal wie Schuppen aus den Haaren sticht.
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8/10
MISSION IMPOSSIBLE 4
Bin ja bekanntlich kein wirklich Freund des Scientology-Tom, aber inkonsequent wie der Mensch, so auch der Mensch Wolfe nunmal ist, entscheide ich von Fall zu Fall, welchen Film ich sehe, bei der Mr.Cruise notgedrungen dabei ist.
Von der MISSION IMPOSSIBLE-Reihe habe ich Teil 1 und Teil 3 gesehen, nun also folgt, aufgrund des interessanten Trailers, Teil 4.
Boy, war das nicht zu Anfang der Sawjer aus der Serie LOST ?![]()
War mir da nicht so sicher, könnte aber hinkommen, jaja, nach fünf Staffeln LOST sind mit die Namen der Hauptdarsteller immer noch nicht geläufig..hihi.
Jedenfalls, der Anfang von MISSION IMPOSSIBLE 4 in Moskau ging gleich mal gut los. Sowohl die Rückblenden als auch die fortlaufende Handlung. Ich liebe solche Thriller mit wechselnden Locations und bekannten Gesichtern, deren Namen man nicht immer weiß oder zuordnen kann. So geht es auch gut ab in MISSION IMPOSSIBLE 4. Die Handlung ist spannend, die Technik-Gimmicks und deren Fehlfunktionen nett anzuschauen, ebenso das Team Cruise. Der Bösewicht ist ein Feiner, jedenfalls deutlich besser als die letzten Bösewichte, die James Bond gegenüber standen, denn im Gegensatz zu deren Carlyle oder Mikkelsen hat Nyquist hier Ausstrahlung und Präsenz.
Der Hochhaus-Stunt (damit meine ich nicht den einen Stunt, sondern die ganze Hochhausnummer, auch was sich davor und danach abspielt) ist beispielhaft und sucht seinesgleichen, ebenso der vermaledeite und gigantische Sandsturm, durch den es eine irre nie dagewesene Verfolgungsjagd gibt. MannMannMann, schätze mal alle Beteiligten mußten sich hinterher Mund und Nase und Augen nach jedem Take ordentlich auswaschen.![]()
Durchweg ein kurzweiliger und spannender Action-Thriller.
8/10
SHERLOCK HOLMES 2
War schon der erste Downey-Jr. Holmes amüsant anzuschauen, vor allem durch die Verbildlichmachung des schnellen Kombinationsgeistes von Holmes, so steht der Nachfolgefilm dem in nicht viel nach. Schönes victorianisches Setting, diesmal mit weniger Dreck drumrum, wechselnde Locations, Situationswitz und herrlich geschliffene, komische Dialoge. Zwei gute Bösewichter, ne erneut nett anzuschauende Rachel McAdams und ein erneut glänzend aufgelegter Robert Downey Jr.
Auch Jude Law, den mag ich ja an sich nicht, weiß sich hier wieder überaus spaßig und sympathisch zu präsentieren.
Das Einzige was hier in diesem Sequel IMHO etwas leidet, ist daß die Chemistry zwischen Holmes und Watson, die geschliffenen Dialoge hin oder her zwischen den Beiden, etwas zu kurz kommen. Naja, Jammern auf hohem Niveau.
9/10
THE IDES OF MARCH
Filme von und mit George Clooney sind für mich ebenso Pflicht, wie Filme in und um das Weiße Haus bzw. den U.S.-President, wie auch Filme mit Verschwörungen und politischen Ränkespielen. Nun, in diesem Film hier wird dies Alles geboten - auf höchstem Niveau.
Idealistischer demokratischer Präsidentschaftskandidat hat idealistischen demokratischen Wahlkampf-Medienstrategen. Ihre Chancen die demokratische Präsidentschaftskandidatur zu ergattern und letztlich ins Weiße Haus einzuziehen sind überaus gut, denn die republikanischen Herausforderer deklassieren sich selbst (Ähnlichkeiten mit aktuellen republikanischen Herausfordererkandidaten sind natürlich gaaaanz rein zufällig) und es gilt im Grunde nur noch eine Vorwahl gegen einen demokratischen Mitbewerber zu gewinnen und/oder die Stimmen, die ein vermeintlich wohlgesonnener Senator hinter sich schart, hinter sich zu bringen...
Was schön an diesem Film herausgearbeitet ist, ist daß trotz aller Ränkespiele und Kniffe und Griff in die Trickkiste letztlich nur Verlierer übrig bleiben. Der idealistische Stratege ist einen Schritt zu weit gegangen, hat ein No-Go gebrochen und lügt sich nun selber was vor, da er nun vollkommen hart auf der Realitätsebene gelandet ist und hoffnungslos herzlos und desillusioniert zurückbleibt, nach außen hin fest im Sattel. Der Kandidat ist einen Schritt zu weit gegangen, hat ein No-Go gebrochen und steht nicht minder angeschlagen und doch zugleich nach außen strahlend da.
Das "Etwas" zwischen ihnen wird immer, im Erfolg wie im Mißerfolg, zwischen ihnen stehen und es würde mich nicht wundern, wenn nicht im Worst Case zur Unzeit bzw. dann wenn man nicht mehr gebraucht wird, nicht Jemand mal irgendwann vielleicht einen tragischen "Unfall"![]()
erleiden könnte - jetzt mal über das Ende des Films hinausgedacht.
Famos gespielt bis in die Nebenrollen von allen Beteiligten, famos fotografiert und inszeniert.
10/10
THE HELP
Vom Winde verweht..hat es mich heute morgen unvermittelt ins Kino in THE HELP verschlagen...aber ein Wind wars nicht, eher ein monumentales Naturereignis ist da über mich hereingebrochen von der Kinoleiwand herunter, welches mich mit einer emotionalen Wucht getroffen hat, wie es etwa L.A. CRASH oder BROADCAST NEWS-NACHRICHTENFIEBER einst taten oder mit geringen Abstrichen (nicht qualitativer, aber emotionaler Art) auch DRIVING MISS DAISY oder Lasse Hallströms ONCE AROUND und GOTTES WERK UND TEUFELS BEITRAG taten.
Das ist bei mir deshalb so bemerkenswert, weil ich an sich, abgesehen von Lachen/Schmunzeln aufgrund dargebotenen offenen oder hintersinnigen Humors, ansonsten eher insgesamt eher ein "kalter Fisch" bin was emotionale Antzipationsfähigkeit bzw. Empathiefähigkeit angeht. Nicht, daß ich das wollte, ich hätte gerne das ein oder andere Mal weinen können (sei es beim Tod meiner Eltern oder auch bei anderen Anläßen realer wie filmischer Natur) aber kann/konnte es nunmal nicht, obschon ich tieftraurig war in entsprechender Situation.
Nun, THE HELP brachte mich weder ansatzweise zum Weinen, noch hätte ich auch nur den Anflug eines feuchten Auges bekommen...aaaaber: THE HELP packte mich, ergriff mich, berührte mich, brandete auf mich ein, wie die Wellen des Pazifik auf die kalifornische Küste. Machte mich lachen, machte mich schmunzeln, machte mich traurig, machte mich wütend. Machte mich nach dem Film noch lange lange in dem Film gedanklich zurückbleibend.
THE HELP ist so witzig und traurig, dramatisch und tragisch, ernüchternd und inspirierend, ermutigend und abstoßend.
Gott, was hab ich diese affektierten, neureichen überkandidelten, dummen, rassistischen Weiber gehasst, allen voran "Miss Hilly" mit ihrer Art und ihrer Denke. Was für ein kranker, verachtenswerter Scheiß und Hirnrissigkeit ohnegleichen einerseits den farbigen Bediensteten (im Grunde immer noch Versklavten) ne eigene Toilette
aufzuzwingen und den direkten Körperkontakt mit Farbigen zu vermeiden, weil man von deren Farbigen-Keimen krank würde, andererseits - so die Doppelmoral und Heuchelei, aber von eben den ebenselben Farbigen das eigene Essen zuzubereiten und anlangen zu lassen und obendrein die eigenen Kinder von eben jenen Farbigen großziehen und die Windeln wechseln zu lassen und den Hintern putzen zu lassen - weil ja da dann keinKörperkontakt mit dem "farbigen Element" entstehen würde
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beim Berühren des Essens oder der Körper der Kinder durch die farbigen Bediensteten - boy, was eine kranke Scheiße, was eine heuchlerische Doppelmoral, was hab ich da für einen Haß bekommen auf diese Herren..pardon Frauenmenschen-Scheißmoral. Ganz zu schweigen davon, daß sich diese verwöhnten Weiber nicht um die eigenen Kinderlein scheren, sie lieber 10 Stunden in der eigenen Scheiße in der Windel im Bettchen liegen lassen, die farbige Bedienstete kann ja anderen Morgens die KInderlein wieder saubermachen, während man selbst stattdessen sich lieber der Trinkerei und gesellschaftlichen Affektiertheit hingibt, Boy, was hab ich diese Weiber gehasst in dem Film und Boy, was haben die gut haßenswert geschauspielert. Und was bin ich froh nicht zu jener Zeit in jenem Umfeld gelebt zu haben, ich hätt nur kotzen müssen.
Herrlich rausgearbeitet von dem Film auch die Ausgegrenztheit auf mindestens drei
Ebenen.
Denn nicht nur Abilaine und Minnie und die anderen farbigen Bediensteten sind ausgegrenzt, nein gleichfalls auch die leider für ihr Umfeld zu hübsche und direkt ehrliche weiße Celia, die sich zur falschen Zeit den falschen Mann geangelt hat und deswegen von der "Oberkommandierenden" des Frauenmenschen-Geschwaders, eben "Miss Hilly" und ihrem Clan verachtet und ausgegrenzt wird. Und auch Skeeter, die Journalistin, ist vom selben Clan im Grunde geringeschätzt, weil sie als nicht hübsch genug für nen Kerl und nicht vorzeigbar genug für den
Freundinnen-Clan und letztlich auch noch zu politisch und zu intellektuell ist für diese Zicken ist und deswegen ebenfalls von ihnen ausgegrenzt wird. So werden also nicht nur Farbige von der weißen Welt ausgegrenzt, nein es gibt auch innerhalb der "weißen Leute-Welt", wie innerhalb der Farbigen-Gesellschaft mitunter Ausgrenzung.
Ironischerweise ist es dann grade die weiße einsame Celia die Einzige, die gut zur Farbigen Minnie ist und ihr als Einzige Arbeit gibt, ja sich mit ihr abgibt, sich mit ihr an einem Tisch zum Essen setzt und mitißt usw. usf.
Und Skeeter die Einzige, die gesellschaftspolitisch und zivilcouragiert das Unrecht erkennt und dagegen anschreibt.
Was bin ich froh nicht zu jener Zeit in jener Gesellschaft gelebt haben zu müssen, ich hätt laufend kotzen müssen.
Schauspielerisch von allen Beteiligten, insbesondere den Darstellerinnen der Abilaine, der Minnie, der Constantine, der Miss Hilly, der Celia, wie auch Skeeter's wunderbar glaubwürdig gespielt. Und von Regie, Kamera und Musik unaufdringlich aber doch eindringlich präsentiert. Stolze 147 Minuten, die wie im Flug vergehen.
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Sodele, das wars für den Anfang, der Sichtungen der letzten Tage. Der Januar wird was Neuerscheinungen angeht, eher mau für mich, denn eigentlich kommt erst in der zweiten Jänner-Hälfte Interessantes für mich in Gestalt des neuen Films mit George Clooney namens THE DESCENDANTS, sowie diesem vom Trailer her vielversprechenden Heist-Thrillers EIN RISKANTER PLAN mit Sam Worthington.
Eventuell kommt dieser Tage noch eine kleine Nachschau über das Filmjahr 2011.



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) und es gilt im Grunde nur noch eine Vorwahl gegen einen demokratischen Mitbewerber zu gewinnen und/oder die Stimmen, die ein vermeintlich wohlgesonnener Senator hinter sich schart, hinter sich zu bringen...
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bei uns im Cinestar heute früh angesetzt wurde.



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