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Thema: Previously on my Screen

  1. #3811
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    Not a great western, not great sci fi. What's left?



    Regie: Jon Favreau (Iron Man, Zathura, Elf)
    Cast: Daniel Craig (Casino Royale), Harrison Ford (Indiana Jones), Olivia Wilde (House M.D.), Sam Rockwell (Moon), Paul Dano (There will be Blood), Clancy Brown (Highlander), Ana de la Reguera (Nacho Libre), Noah Ringer (The Last Airbender), Keith Carradine (Deadwood), Walton Goggins (The Shield), Abigail Spencer (Mad Men)




    I don't know much about boats, but I would say that one's upside down.

    Cowboys, Aliens, Jon Favreau ... genau die richtigen Zutaten für ein spaßiges Popcornmovie mit einer recht originellen Storyline. Dummerweise wissen die Drehbuchautoren nicht viel aus dieser Idee zu machen und schrieben ihre Geschichte nach Schema F mit untinteressanten und langweiligen Figuren und vergaßen dabei jeglichen Spaß einzustreuen. Die Inszenierung von Jon Favreau lässt dabei ebenfalls zu wünschen übrig, so ist eine Atomsphäre zu keinem Zeitpunkt vorhanden, die Bilder bleiben unglaublich blass und auch fehlendes Timing und unsägliche Längen muss sich der Film vorwerfen lassen. Die Darsteller agieren durch die Bank blass oder spielen wie im Fall der einzigen Lichtblicke Paul Dano und Sam Rockwell unter ihren Möglichkeiten, bzw. haben zu wenig Screentime. So ist Cowboys & Aliens ein stinklangweiliger, seelenloser Blockbuster, der nichts, aber auch wirklich gar nichts aus seiner tollen Prämisse macht.

    2 von 10

    Vergleichbarer Film: ...
    Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.

  2. #3812
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    Sometimes life gives you the finger and sometimes it gives you...



    Regie: Spencer Susser (I love Sarah Jane)
    Cast: Joseph-Gordon Levitt (The Dark Knight), Natalie Portman (Black Swan), Rainn Wilson (super), Piper Laurie (Twin Peaks), Devin Brochu (Rubber), John Carroll Lynch (Fargo), Brendan Hill (Idiocracy)




    Did I miss something?

    Die titelgebende Figur ist ein Taugenichts und schleicht in die Familie eines Jungen ein und über lange Zeit weiß der Zuschauer nicht was er von der gewaltbereiten und äußerst ungewöhnlichen Figur halten sollte. Ungewöhnlich ... genau das ist wohl das Wort, dass einen nach Sichtung des Filmes als erstes in den Sinn kommt, denn gerade diese Momente sind die Stärkren von Hesher, dessen Geschichte alleinstehend aufgrund dem nicht gerade glaubwürdigen Verhalten der Figuren leider nur selten funktioniert. Es sind seine Darsteller die den Film am Leben halten, so darf Joseph-Gordon Levitt, in seiner bislang wohl besten Rolle, richtig groß aufspielen und auch Comedian Rainn Wilson sich einmal von einer komplett anderen Seite zeigen ... und hinterlässt dabei ebenfalls einen sehr guten Eindruck. Dennoch wird man das Gefühl nicht los, dass man mit möglichst vielen skurilen Szenen dem Zuschauer hauptsächlich etwas ungewöhnliches zeigen wollte. Das funktioniert als Stückwerk sogar einigermaßen, geht aber dennoch leider auf Kosten der Geschichte und drückt somit auch den Gesamteindruck ein wenig.

    6 von 10

    Vergleichbarer Film: ...
    Geändert von KeyzerSoze (29.08.2011 um 10:42 Uhr)
    Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.

  3. #3813
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    Shut Up Crime!



    Regie: James Gunn (Slither, PG Porn)
    Cast: Rainn Wilson (Hesher), Ellen Page (Juno), Liv Tyler (Armageddon), Kevin Bacon (Hollow Man), Nathan Fillion (Serenity), Linda Caredellini (Freaks and Geeks), Michael Rooker (Mallrats), James Gunn (PG Porn), Rob Zombie (House of 1000 Corpses)




    You don't butt in line! You don't sell drugs! You don't molest little children! You don't profit off the misery of others! The rules were set a long time ago! They don't change!

    Wenn man von Super hört, dann fällt oft der Vergleich zu Kick-Ass, nur dass in diesem Falle das Ganze von einer realistischeren Seite betrachtet wird. So kann man das im Grunde stehen lassen. Die Geschichte handelt von einem Mann, der seine drogensüchtige Frau an einen Dealer verliert, sie wieder zurückholen möchte, dafür in ein Superheldenkostüm schlüpft um den bösen Buben das Handwerk zu legen. Was den Film schon von Beginn an so stark macht ist der hervorragende Mix aus Comedy und Drama, so dass der Zuschauer bei dem mutigen und kompromisslosen Handlungsverlauf trotzdem irgendwie ein Lächeln im Gesicht hat. Trotz einiger inszenatorischer Spielereien liegt der Fokus auf der Geschichte und ihren Figuren, die gut ausgearbeitet sind und deren Entwicklung hervorragend zu Ende gebracht werden. Das Darstellerensemble muss sich mit Ausnahme der blassen Liv Tyler nichts vorwerfen lassen, Ellen Page ist einmal mehr hervorragend, und auch die Titelmelodie wird der Zuschauer so schnell nicht mehr aus seinem Kopf bekommen. Kurz gesagt hat James Gunn den schwierigen Spagat zwischen Drama und Superheldenkomödie hervorragend gemeistert und schlägt damit gar den oft zitierten Vergleichsfilm Kick-Ass.

    8 von 10

    Vergleichbarer Film: Kick-Ass
    Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.

  4. #3814
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    One bullet killed the President. But not one man.



    Regie: Robert Redford (The Legend of Bagger Vance, The Horse Whisperer, Quiz Show)
    Cast: James McAvoy (Atonement), Robin Wright (Forrest Gump), Kevin Kline (Dave), Tom Wilkinson (In the Bedroom), Justin Long (Live Free or Die Hard), Alexis Bledel (Gilmore Girls), Evan Rachel Wood (The Wrestler), Colm Meaney (The Damned United), Danny Huston (Children of Men), James Badge Dale (24), Toby Kebbell (Match Point), Norman Reedus (The Boondock Saints), Stephen Root (No Country for old Men), Johnny Simmons (Scott Pilgrim vs. the World), John Michael Weatherly (Remember the Titans)




    You're my witness! Should I not expect you to tell me the truth?

    Der neue Film von Robert Redford befasst sich mit der Verhandlung der Mörder von Abraham Lincoln und zeigt dabei eine bislang für viele völlig unbekannte Sichtweise des Anschlages. Für alle die Gerichtsfilme mögen ist dieser Film ein Fest, ist der Fall doch hochspannend, hat durchweg interessante Figuren zu bieten und ist vor allen Dingen tolles Schauspielkino mit einer Besetzung die prominenter kaum sein könnte. Auch die ruhige Inszenierung Redfords weiß zu gefallen, die Atmosphäre stimmt und auch das Ende kann überzeugen. Die besten Geschichten schreibt wohl doch manchmal das Leben und so ist The Conspirator sehr gutes Historienkino, die dem Zuschauer etwas aus der Vergangenheit zeigen kann, das in den Medien bislang noch nicht breit getreten oder schon unzählige Male verfilmt wurde.

    8 von 10

    Vergleichbarer Film: Witness for the Prosecution
    Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.

  5. #3815
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    Inner City vs. Outer Space



    Regie:Joe Cornish
    Cast: Jodie Whittaker (Venus), Nick Frost (Hot Fuzz), John Boyega, Luke Treadaway (Clash of the Titans), Jumayn Hunter (Eden Lake), Alex Esmail, Franz Drameh (Hereafter), Sammy Williams




    What's Ron's weed room? - It's a room, filled with weed, that belongs to Ron..

    Leider erwies sich der Abschlussfilm des diesjährigen Fantasy Filmfests als sein schlechtester Film. Dabei waren die Vorraussetzungen hinter der Kamera nicht schlecht, doch schon bei der absolut unglaubwürdigen und klischeehaften Figurenzeichnung hapert es, zumal es mit Ausnahme der weiblichen Hauptdarstellerin keinerlei Identifikationsfigur gibt. Lustig ist das Ganze zu keinem Zeitpunkt, so bekommt der Zuschauer einen Kalaueroverkill geboten, der seinen Humor hauptsächlich im klischeehaften Veralbern von Minderheiten ansieht. So macht sich nicht nur schnell Langeweile breit, auch der Nervfaktor steigert sich mit laufender Spielzeit ins Unermessliche. Das liegt auch an den unsäglich platten Dialogen und den nicht gerade übermaßig talentierten Darstellern, bei denen man von der ersten Sekunde erkennt, dass es sich größtenteils um unbedarfte Laiendarsteller handelt. Sein Regiedebüt setzte Joe Cornish auch inszenatorisch ziemlich in den Sand, ist der Film zum einen, zugegeben gewollt, viel zu dunkel und dermaßen hektisch geschnitten, dass man in nahezu jeder Actionszene kaum etas erkennen kann; von dem nervtötenden Musikeinsatz und dem unsäglichen Ende fange ich lieber gar nicht erst an. Zumindest das Creature Design wirkt originell und ein einziger One-Liner, von gefühlten 1000, sitzt. So ist Attack the Block schlussendlich ein absoluter Rohrkrepierer und schon jetzt ein heißer Kandidat für den schlechtesten Film des Kinojahres 2011.

    2 von 10

    Vergleichbarer Film: Four Lions
    Geändert von KeyzerSoze (29.08.2011 um 11:42 Uhr)
    Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.

  6. #3816
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    This Is Stupid



    Regie: Glenn Ficarra, John Requa (I Love You Phillip Morris)
    Cast: Steve Carrell (Evan Almighty), Ryan Gosling (The Notebook), Julianne Moore (Far From Heaven), Emma Stone (Easy A), Marisa Tomei (The Wrestler), Jenny Mollen (Angel), Kevin Bacon (Super), Analeigh Tipton (Hung), Jonah Bobo (Zathura: A Space Adventure), John Carroll Lynch (Carnivale), Crystal Reed (Teen Wolf)




    You're life is so PG-13.

    Bei Crazy, Stupid, Love handelt es sich um eine hervorragend besetzte Romanze, die sich verschiedenen Episoden, verschiedenen Formen der Liebe annimmt. Über weite Strecken ist das dank der spielfreudigen Darsteller durchaus amüsant anzusehen, dennoch hatte der Film ein etwas größeres Problem bei mir: Emotionen kamen kaum auf, so dass das Gesehehe trotz einigen netten Überraschungen doch ziemlich steril an mir vorbei ging. Das große Plus bleiben die Darsteller, besonders gefielen hierbei einmal mehr die umwerfende Emma Stone und der leider immer noch viel zu selten im Fokus stehende Ryan Gosling; dazu gabs noch mit Analeigh Tipton eine kleine schauspielerische Entdeckung für mich. Bleibt unterm Strich durchaus ein kurzweilig unterhaltsamer Film mit toller Besetzung, der den Zuschauer jedoch zu keiner Sekunde emotional berühren kann.

    6 von 10

    Vergleichbarer Film: Love Actually
    Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.

  7. #3817
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    We all share a common destination.



    Regie: Steven Quale (Aliens of the Deep)
    Cast: Nicholas D'Agosto (Election), Emma Bell (Frozen), Miles Fisher (Gods and Generals), Ellen Wroe, Jacqueline MacInnes Wood, P.J. Byrne (Bruse Almighty), Arlen Escarpeta (Friday the 13th), David Koechner (Thank You for Smoking), Courtney b. Vance (The Hunt for Red October), Tony Todd (Hatchet), Devon Sawa (Final Destination)




    I see dead people.

    Man hält es kaum für möglich, aber die vierte Fortsetzung der langlebigen Final Destination-Reihe hat es doch tatsächlich geschafft den Zuschauer für sich zu gewinnen. Zugegeben, man bekommt inhaltlich wenig Neues geboten und alles verläuft nach bekanntem Muster, aber: Steven Quale weiß wie ein solcher Film auszusehen hat. Nach dem optisch hervorragenden Opening nehmen die einzelnen Unfälle so nach und nach ihren Lauf. Die Stärke dieser Unfälle ist es, dass mehrere Tötungsmöglichkeiten angedeutet werden und der eigentliche Tod den Zuschauer dann letzten Endes meistens doch noch überraschen kann. Die Gorehounds dürften ebenfalls zufrieden sein, geht es doch recht ordentlich zur Sache; Leichtathletik wird man ab sofort sicherlich mit anderen Augen sehen. Das 3D ist zudem sehr ordentlich und spätestens wenn der Film mit einem netten kleinen Kniff endet, wird der Zuschauer mit bester Laune aus dem Saal entlassen. So entpuppt sich Teil 5 (gemeinsam mit der ersten Fortsetzung) als einer der besten Filme der Reihe.

    8 von 10

    Vergleichbarer Film: Final Destination 2
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  8. #3818
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    Major Charles Rane Is Coming Home To War!



    Regie: John Flynn (Lock Up, Brainscan)
    Cast: William Devane (24), Tommy Lee Jones (The Fugitive), Linda Haynes (Brubaker), James Best (Forbidden Planet), Dabney Coleman (Boardwalk Empire), Lisa Blake Richards (Heaven can wait), Luke Askwew (Big Love), Lawrason Driscoll




    What the fuck are you doing? - I'm gonna kill a bunch of people.

    Habe den Film ohne zu wissen was auf mich zukommt geschaut und war zunächst überaus angetan. Rolling Thunder wirkt zu Beginn wie ein Kriegsheimkehrerdrama und versteht es auch hervorragend die fehlende Eingliederung in die Gesellschaft zu skizzieren. Dies funktioniert nicht nur aufgrund des guten Drehbuchs hervorragend, auch William Devane in der Hauptrolle weiß mehr als nur zu überzeugen. Doch nach knapp der Hälfte der Spielzeit kommt es zu einem Bruch und plötzlich wird aus dem ruhigen und einfühlsamen Drama ein klassischer Revengestreifen. Dieser Teil jedoch mag nicht so recht zum restlichen Film passen und wirkt einfach nicht rund und deplatziert. Rolling Thunder ist auch weiterhin gut inszeniert und hat durchaus seine Momente, aber die Glaubwürdigkeit der hervorragenden ersten halben Stunde ist leider weg. Da wäre noch mehr drin gewesen.

    7 von 10

    Vergleichbarer Film: First Blood
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  9. #3819
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    You can't run from evil when it lives next door.



    Regie: Craig Gillespie (Lars and the real Girl, Mr. Woodcock)
    Cast: Anton Yelchin (Star Trek), Colin Farrell (Horrible Bosses), Toni Collette (The Sixth Sense), David Tennant (Dr. Who), Imogen Poots (Centurion), Christopher Mintz-Plasse (Kick-Ass), Sanda Vergara




    Don't do anything I wouldn't do, and... that doesn't leave much. Well... basically, Sushi and mini golf.

    War das Original noch ein verspielter Horrorfilm, verzichtet das Remake auf den amüsanten und lässt somit auch den Charme des Vorbilds vermissen. Genrell scheint es, als wären die Modernisierungen dem Mainstream geschuldet, fehlen doch über den Großteil der Spielzeit die Geekmomente, in denen sich die Figuren über das Genre in lustig machen. Das größte Ärgernis ist jedoch, dass aus dem Vampirjäger Peter Vincent ein Russell Brand Typus gemacht wurde; den man jedoch wohl nicht verpflichten konnte und somit Dr. Who David Tennant den die Grenze zum Overacting weit überschreitenden Vampirkiller mimen darf. Sieht man von diesen Punkten ab muss man jedoch sagen dass der Film gut in Szene gesetzt wurde und er für die Zielgruppe, den Teenies, durchaus einige spannende Momente vorzuweisen hat. Die Darsteller agieren dabei solide, ausgenommen Colin Farrell, dem man seine enorme Spielfreude als Vampir in jeder Minute auf der Leinwand ansieht und somit quasi als das Highlight des Filmes anzusehen ist. So ist das Fright Night-Remake kurzweilig durchaus nett anzusehen, dem Original jedoch deutlich unterlegen.

    6 von 10

    Vergleichbarer Film: Fright Night
    Geändert von KeyzerSoze (05.09.2011 um 15:03 Uhr)
    Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.

  10. #3820
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    Kids most certainly stole the show.



    Regie: Levan Gabriadze
    Cast: Konstantin Khabenskiy (Night Watch), Milla Jovovich (The Three Musketeers), Ivan Urgant, Galina Jovovich, Nikolai Alipa, Sergey Garmash (12), Dmitri Gogu, Savva Gusev,




    Zu Beginn fragt man sich im Grunde recht schnell ob man nicht gleich wieder den Saal verlassen sollte, doch letztendlich entwickelt sich die unglaublich hektische Liebeskomödie doch noch zu einem ganz ordentlich Film. Lucky Trouble ist in zwei Parts unterteilt: Da wäre zum einen die absolut unlustige Liebesgeschichte und somit natürlich auch gleich der Schwachpunkt des Filmes und zum anderen der Part der unterhaltsamen Komödie für die ganze Famile. Dieser Part ist durchaus amüsant, hat einige gute Ideen parat und kann auch dank der charmanten Akteure punkten. Gut, manche mögen sich bei den Fußballszenen etwas an Shaolin Soccer erinnert fühlen, aber das tut dem Spaß letzten Ende keinen Abbruch. Letztenendes ist der erste schauspielerische Ausflug von Milla Jovovich in ihrem Heimatland durchaus nett anzusehen, auch wenn man sich teilweise durch einige anstrengende Momente quälen muss.

    6 von 10

    Vergleichbarer Film: Die wilden Kerle
    Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.

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