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Thema: Previously on my Screen

  1. #3931
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    Beware the groooooooooove!


    Regie: Mark Dindal (Chicken Little, Cats don't Dance)
    Cast: David Spade (Grown Ups), John Goodman (Red State), Eartha Kitt (Batman), Patrick Warburton (Rules of Engagement), Tom Jones (Mars Attacks), Wendie Malick (Hot in Cleaveland), Kellyann Kelso




    No touchy.

    Noch immer das Lustigste was je aus dem Hause Disney gekommen ist. Bomm Baby!

    10 von 10

    Vergleichbarer Film: Chicken Little
    Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.

  2. #3932
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    The Feel Bad Movie Of Christmas


    Regie: David Fincher (Se7en, Alien³)
    Cast: Daniel Craig (Casino Royale), Rooney Mara (The Social Network), Christopher Plummer (Beginners), Robin Wright (Forrest Gump), Stellan Skarsgård (Melancholia), Steven Berkoff (A Clockwork Orange), Joely Richardson (Event Horizon), Geraldine James (Sherlock Holmes), Goran Visnjic (Rounders), Julian Sands (Leaving Las Vegas), Alan Dale (Lost)




    May I kill him?

    Hui, was für grandiose Opening Credits! Stilistisch nahezu perfekt, aber im Grunde waren diese fast schon das Highlight des Filmes. Nicht dass David Finchers Interpretation der Stieg Larson Romane schlecht wäre, aber irgendwie hat mir da doch ein eigener Stil gefehlt. So nehmen sich das schwedische Original und die Hollywoodversion im Grunde wenig bis gar nichts und es stellt sich einmal mehr die Frage ob es denn ein Remake wirklich gebraucht hätte. Die einzige wirkliche Neuerung ist die Tatsache dass Lisbeth Salander hier ein ganzes Stück zerbrechlicher angelegt wurde, was der Glaubwürdigkeit ihrer Figur sicherlich nicht abträglich ist. Wollen wir mal auf einige Änderungen in den folgenden Teilen hoffen, denn sonst wird es auch schnell mit der Glaubwürdigkeit wieder dahin sein. Darstellerisch ist das Ganze weitestgehend solide, einzig die oscarnominierte Rooney Mara sticht in ihrer herausfordernden Rolle heraus. Letzten Endes ist die amerikanische Version sicherlich sehenswert für alle, die das Vorbild nicht gesehen haben. Das restliche Publikum wird sich eher langweiligen, fügt mit Ausnahme der hervorragenden Musikuntermalung noch nicht einmal Finchers biedere Inszenierung dem Ganzen etwas Neues hinzu. Nach The Curious Case of Benjamin Button sicherlich sein schwächster Film, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

    7 von 10

    Vergleichbarer Film: The Girl with the Dragon Tattoo
    Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.

  3. #3933
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    For everyone who's ever been deeply in Love or deeply in debt.


    Regie: Richard Benjamin (Mermaids, My Stepmother is an Alien)
    Cast: Tom Hanks (Angels and Demons), Shelley Long (The Brady Bunch Movie), Alexander Godunov (Die Hard), Maureen Stapleton (Cocoon), Joe Mantegna (The Godfather: Part III), Philip Bosco (Damages), Michael Jeter (The Green Mile), Tzi Ma (Rush Hour)




    Ahh, home crap home!

    Nach langer Zeit mal wieder gesehen und es macht noch immer Spaß Tom Hanks und Shelley Long beim missglückten Hauskauf zuzusehen und wie ihr Traumhaus so nach und nach in sich zusammenfällt. Der Film hat dabei ein richtig gutes Timing und würde man auch bei der Grundidee bleiben, dann wäre eine wohl durchweg überzeugende Komödie drin gewesen. So stören die Beziehungsspielereien mit dem Exfreund und der Affäre den lockeren Spaß gewaltig, mag das ernste Szenario doch nicht so recht zum restlichen Film passen. Dennoch eine kurzweilige Komödie, die auch heute noch gut unterhalten kann.

    7 von 10

    Vergleichbarer Film: ...
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  4. #3934
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    Animation still lives in Europe


    Regie: Jean-Loup Felicioli, Alain Gagnol
    Cast: Dominique Blanc (Queen Margot), Bruno Salomone (The Ant Bully), Jean Benguigui (Lucky Luke and the Daltons), Bernadette Lafont (Broken English), Oriane Zani (The White Wolf), Bernard Bouillon




    Nachdem ich den Film letztes Jahr auf der Berlinale verschlafen hatte, wurde er nun rechtzeitig zur Oscarverleihung nachgeholt. Bei der Katze aus Paris handelt es sich um einen netten kleinen Film für die ganz Kleinen, der dennoch einige düstere Elemente zu bieten hat. Spielerisch wird eine Kriminalgeschichte über Verlust und deren Verarbeitung an die Zuschauer gebracht. Diese ist dabei weniger amüsant, sondern bietet über weite Strecken eine relativ ernste Grundstimmung. Animiert ist das Ganze wunderbar schlicht, die Musik kriegt man so schnell nicht mehr aus dem Ohr und mit Ausnahme von einigen kleinen Logikfehlern (denen ich einem Animationsfilm für die ganz Kleinen jetzt aber nicht unbedingt vorwerfen möchte) ist A Cat in Paris ein sehr ordentlicher kleiner Katzenanimationsfilm bei dem ironischerweise ausgerechnet ein Hund der Scene Stealer schlechthin ist.

    7 von 10

    Vergleichbarer Film: ...
    Geändert von KeyzerSoze (05.02.2012 um 12:44 Uhr)
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  5. #3935
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    Muppet domination


    Regie: James Bobin (The Flight of the Conchords)
    Cast: Jason Segel (How I met your Mother), Amy Adams (Enchanted), Chris Cooper (Interstate 60), Jack Black (High Fidelity), Jim Parsons (The Big Bang Theory), Kristen Schaal (The Flight of the Conchords), Sarah Silverman (School of Rock), Emily Blunt (The Devil wears Prada), Whoopi Goldberg (Ghost), Zach Galifianakis (Tru Calling), Ken Jeong (The Hangover), Rashida Jones (I Love You Man), Neil Patrick Harris (Doogie Howser M. D.), John Krasinski (The Office), Rico Rodriguez (Modern Family), Alan Arkin (Little Miss Sunshine), Mickey Rooney (Breakfast at Tiffany's), David Grohl (The Pick of Destiny), Selena Gomez (Spy Kids 3-D: Game Over)




    Maniacal laugh... maniacal laugh...

    Die Muppets sind wieder da und versprühen gute Laune im Minutentakt. Jim Henson wäre sicherlich stolz auf die Macher gewesen, denn was hier an Herzblut in den Film gesteckt wurde, ist von der ersten bis zur letzten Sekunde des Filmes ersichtlich und die hohe Spielfreude aller Beteiligten springt auch schnell auf den Zuschauer und vor allen Dingen die Fans über. Wunderbar nostalgisch dürfen die Figuren ein weiteres Mal zbeweisen warum die Serie damals absoluter Kult war. Dass das Ganze dann auch noch in einer wunderbar selbstreflektierenden Geschichte eingebaut wurde ist natürlich die Krönung. Ein paar kleine Kritikpunkte gibt es dennoch, denn man hatte das Gefühl, als würden sich die Macher nicht trauen so richtig die Sau rauszulassen, denn die Anarchie der Serie and nur selten einen Platz in dem Film. Sieht man davon ab ist die Wiederbelebung des Muppetmusicals wunderbar gelungen und ist für Fans sicherlich ein absolutes Muss!

    7 von 10

    Vergleichbarer Film: The Muppet Movie
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  6. #3936
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    Fight now. Ask questions later.


    Regie: Benny Chan (Shaolin, Connected, New Police Story), Jackie Chan (Armour of God, The Legend of the Drunken Master)
    Cast: Jackie Chan (Police Story), Michelle Ferre, Mirai Yamamoto (Hair Extentions), Kane Kosugi (DOA: Dead or Alive), Ron Smerczak (Amelia), Ed Nelson (Judgment at Nuremburg), Tom Pompert, Glory Simon (The Accidental Spy), Fred van Ditmarsch, Fritz Krommenhoek




    The children thank you.

    Es ist meiner Meinung nach schon überraschend, dass dieser Film meist unterschlagen wird, wenn es darum geht die besten Filme von Jackie Chan aufzuzählen. Dabei hat Who am I nicht nur ein paar der spektakulärsten Fights in Chans Karriere zu bieten, auch die Geschichte hebt sich von den Standartwerken von Asiens Superstar ab. Der Humor wird dabei durchweg hochgehalten und die Internationalität gibt dem Ganzen, auch mit einer komplett anderen Thematik, fast schon einen gewissen Agentenflair. Wer ihn also noch nicht kennt und mit Chans Filmen etwas anzufangen weiß, der sollte sich dieses Werk nicht entgehen lassen und sich vor allen Dingen nicht vor dem bescheuerten deutschen Titel abschrecken lassen.

    8 von 10

    Vergleichbarer Film: Police Story 4: First Strike
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  7. #3937
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    Der beste Präsident den Amerika nie hatte...


    Creator: Aaron Sorkin (The Social Network, Studio 60 on the Sunset Strip)
    Cast: Martin Sheen (Apocalypse Now), Bradley Whitford (Studio 60 on the Sunset Strip), Allison Janney (American Beauty), John Spencer (The Rock), Janel Moloney (Desperate Measures), Richard Schiff (Se7en), Rob Lowe (Austin Powers), Dulé Hill (Men of Honor), NiCole Robinson (Dragon Wars), Melissa Fitzgerald (The Truman Show), Stockard Channing (Grease), Kathryn Joosten (Wedding Crashers), Mary-Louise Parker (Weeds), Joshua Malina (A Few Good Men), Lily Tomlin (The Haunting), Mary McCormack (Private Parts), NiCole Robinson (D-War)




    Did they just burn an American flag in the White House?

    Beste Folge:
    6.01 - N.S.F. Thurmont

    (Erkannte) Gaststars:
    Aaron Ashmore
    Alan Alda
    Annabeth Gish
    Armin Mueller-Stahl
    Brian Dennehy
    Christopher Lloyd
    Don S. Davis
    Ed O'Neill
    Elisabeth Moss
    Gary Cole
    Jason Isaacs
    Jimmy Smits
    Kristin Chenoweth
    Mako
    Marlee Matlin
    Mary-Louise Parker
    Paul Schulze
    Philip Baker Hall
    Ray Wise
    Ron Silver
    Steven Culp
    Teri Polo
    Terry O'Quinn

    Die vorletzte Staffel der Serie lässt sich im Grunde in zwei Hälften teilen. Die erste geht den üblichen Gang und zeigt weiterhin wie sich Präsident Bartlett und seine Kollegen mit allerlei politischen Problemen Amerikas und seiner immer mehr auftretenden schweren Krankheit auseinandersetzen muss. Das funktioniert weiterhin hervorragend und kann ohne Mühe das Niveau der vorherigen Staffeln halten. Da jedoch die zweite Amtszeit bald vorbei ist, wurde ungefähr zur Hälfte ein komplett neuer Handlungsstrang eingeführt, der dann auch immer mehr in den Vordergrund gedrängt wurde: Die Wahlkampagne der demokratischen Partei und ihre Bemühungen einen Nachfolger für Bartlett zu finden. Das ist zu Beginn durchaus interessant, langweilt aber nach einer Weile; auch weil man das Gefühl hat, dass den Machern etwas die Ideen ausgehen. So ist es zwar löblich neue Perspektiven zu suchen, aber mir persönlich hat der neue eingeschrittene Weg nur wenig gefallen. Ich denke auch, dass sich das in der finalen Staffel jetzt nicht groß ändern wird, so dass meine Erwartungen vom Serienfinale nicht gerade hoch sind. Aber vielleicht sind das ja die besten Voraussetzungen ...

    Durchschnittliche Folgenwertung: 7,32 von 10
    Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.

  8. #3938
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    All our dirty secrets start here.


    Regie: Tomas Alfredson (Let the right one in, Four Shadows of Brown)
    Cast: Gary Oldman (Batman Begins), John Hurt (Alien), Colin Firth (The Kings Speech), Mark Strong (Kick Ass), Ciaran Hinds (The Debt), Tom Hardy (Bronson), Toby Jones (Harry Potter), Benedict Cumberbatch (Sherlock), David Dencik (The Girl with the Dargon Tattoo), Kathy Burke (Flushed Away), Amanda Fairbank-Hynes (One Day), John le Carré (The little Drummer Girl)




    We are not so very different, you and I. We've both spent our lives looking for the weaknesses in one another.

    Nach seinem wunderbaren Vampirdrame Let the Right One In schuf Tomas Alfredson erneut einen Film der eine unglaublich dichte Atmosphäre besitzt und den Zuschauer in seinen Bann ziehen kann. Die Ausstattung, die Kameraführung, die Musik und die durch die Bank hervorragenden Darstellerleistungen sind über jeden Zweifel erhaben. Auch die komplexe Geschichte ist durchweg spannend, wenngleich es teilweise als Nichtkenner der Romanvorlage unglaublich schwer ist den Zusammenhängen zu folgen, zumal die Figuren auch noch Codenamen besitzen und das Verständnisproblem nicht gerade erleichtern. Vermutlich braucht es eine zweite Sichtung um den Film wirklich würdigen zu können, aber alleine Inszenierung und Darstellerleistungen rechtfertigen schon den Ticketkauf.

    8 von 10

    Vergleichbarer Film: The Good Shepherd
    Geändert von KeyzerSoze (06.02.2012 um 13:25 Uhr)
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  9. #3939
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    King George's court


    Regie: Alexander Payne (Hung, About Schmidt, Sideways)
    Cast: George Clooney (From Dusk Till Dawn), Shailene Woodley (The Secret Life of the American Teenager), Amara Miller, Nick Krause, Matthew Lillard (Scream), Judy Green (Californication), Robert Forster (Jackie Brown), Beau Bridges (Jerry Maguire), Patricia Hastie




    Elizabeth is dying. Wait... Fuck you! And she's dying.

    Trotz Golden Globe Regen und der vielen Oscarnominierungen waren die Erwartungen nach dem doch eher enttäuschenden Trailer nicht sonderlich groß, lässt dieser doch ein 08/15-Independentmovie erwartet. Jedoch führt dieser den Zuschauer sichtlich in die Irre, ist der Film doch ein wunderbar ehrliches Drama, das das Leben einer Familie zeigt und wie sie mit einem schweren Schicksalsschlag umgehen muss. Alexander Paynes Film funktioniert dabei vor allen Dingen dank seiner schlichten Art, die das Leben der Familienmitglieder auf solch realistische und ehrliche Art und Weise zeigt und damit jeglichen Hollywoodkitsch aus dem Weg geht. Dass das so wunderbar gelingt ist auch Hauptdarsteller George Clooney zu verdanken, der hier wohl seine bislang beste Karriereleistung abliefert und auch seiner Filmtochter Shailene Woodley, die sich vor ihm nicht zu verstecken braucht. Ein wunderbarer ehrlicher Film über das Leben; sicherlich nicht sonderlich spektakulär und für die breite Masse geeignet, aber genau dieses Schlichte macht ihn erst so gut.

    8 von 10

    Vergleichbarer Film: ...
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  10. #3940
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    Seduction. Romance. Murder. The things one does for love.

    OMFE Speed Round: Part I
    I'm a Vampire! I'm a Vampire! I'm a Vampire! I'm a Vampire!



    Regie: Robert Bierman (Waking the Dead
    Cast: Nicholas Cage (The Rock), Jennifer Beals (Flashdance), David Hyde Pierce (Frasier), John Michael Higgins (Bad Teacher), Maria Conchita Alonso (The Running Man), Elizabeth Ashley (Mallrats), Kasi Lemmons (The Silence of the Lambs), Jessica Lundy (Caddyshack II), Johnny Walker



    Alva, there is no one else in this entire office that I could possibly ask to share such a horrible job. You're the lowest on the totem pole here, Alva. The lowest. Do you realize that? Every other secretary here has been here longer than you, Alva. Every one. And even if there was someone here who was here even one day longer than you, I still wouldn't ask that person to partake in such a miserable job as long as you were around. That's right, Alva. It's a horrible, horrible job; sifting through old contract after old contract. I couldn't think of a more horrible job if I wanted to. And you have to do it! You have to or I'll fire you. You understand? Do you? Good.

    Sicherlich haben viele von euch schon die oben geposteten Clip gesehen. Bestimmt die Hälfte aller Einspieler sind aus diesem Film und zeigen wunderbar den Wahnsinn den Nicholas Cage in diesem abgefahrenen Vampirfilm zelebriert. Doch im Gegensatz zu den meisten seiner Overactingfestivals passt dies hier ganz wunderbar. Denkt man sich zu Beginn noch in was für einen absoluten Schwachsinn man geraten ist, offenbart sich einen der Film von Minute zu Minute immer mehr und es ist in meinen Augen genau die richtige Entscheidung gewesen, dass sich der damals noch sehr junge Nicholas Cage derart austoben darf. Vampires Kiss zeichnet die Geschichte eines Mannes der beim Sex von einer Frau leidenschaftlich und blutig in den Hals gebissen wird und sich von nun an immer merkwürdiger verhält und in dem langsam die eigene Erkenntnis reift, dass er sich in einen Vampir verwandeln könnte. Dabei lebt das Ganze nicht nur vom die Grenzen des Wahnsinns neu auslotenden Nicolas Cage, sondern auch von der Einzigartigkeit des Filmes die sich vor allen Dingen in dessen Herangehensweise spiegelt. Ich kann jedoch auch sehr gut verstehen wenn man mit dieser ungewöhnlichen Seherfahrung nur wenig anfangen kann, zumal sich der Film auch einige böse handwerkliche Schnitzer erlaubt. So wird eine Liebesszene gleich zweimal verwendet oder auch die Abmischung des Tones ist manchmal so mies, dass man Mühe hat einige Akteure überhaupt zu verstehen. Ich bin jedoch sehr angetan und rate jedem der auch nur ansatzweise etwas mit Nicholas Cage und seinem ... sagen wir mal sehr eigenen Spiel etwas anfangen kann, diesem Film eine Chance zu geben. Ihr werdet es nicht bereuen ... und wenn es nur darum geht einen der aufgesetztesten Akzente der Filmgeschichte zu hören. Ich hatte meinen Spaß. Wunderbarer Film ...

    8 von 10

    Vergleichbarer Film: No way
    Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.

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