Inzwischen kann man wohl sagen, dass wo "Jason Friedberg & Aaron Seltzer" (Regisseure und Autoren von "Date Movie", "Fantastic Movie" und bald auch "Disaster Movie") drauf steht, auch wirklich immer das gleiche drin ist:
Über weite Strecken zwar sehr bemühte, aber meistens leider dennoch un(!!!)lustige Filmparodien.
Man konnte sich schon bei "Date Movie" fragen, inwiefern es überhaupt sinnvoll ist eine Parodie über eine Komödie zu drehen, aber immerhin muss man sagen dass jener Film - sowie "Fantastic Movie" - zumindest noch lustiger war als "Meet the Spartans", wie dieses "Werk" hier im Original heisst.
Das Hauptproblem - neben der konfusen, weil sinnlosen, Handlung - besteht im Timing und darin, dass die Macher offenbar nicht wissen, wann es genug (bzw. sogar "schon zu weit") ist. So weiss man oft zu Beginn eines Gags schon, wie dieser ausgehen wird...und trotzdem muss man dann noch eine gefühlte Ewigkeit warten, bis die Pointe auch endlich ausgesprochen oder dargestellt wird. Leider hat man bis dahin aber gar keinen Grund mehr zum Lachen, da man dies ja schon viel früher tun wollte (als Beispiel sei die Britney-Szene ziemlich am Anfang genannt). Man könnte zahllose Beispiele nennen (ja, hier versucht jemand eindeutig Qualität durch Quantität zu kompensieren), wo im Grunde gar nicht mal so üble Gags dermassen ausgereizt werden, dass sich nicht einmal ein Grinsen im eigenen Gesicht bilden will. Wie lustig kann es denn sein, einem Kampf zwischen Leonidas und einem Pinguin zuzusehen? Wenn man den Machern glauben darf: gar nicht...ausser man lässt das Tier seine Notdurft auf des Spartaners Gesicht verrichten (an dieser Stelle würde von Borat passenderweise wohl ein "NOT!" zu hören sein). Und dass Spartaner ihre Kinder zu Soldaten formen, indem sie diese immerzu verprüglen, hat man nach 2 oder 3 Wrestling-Figuren begriffen und braucht derer nicht 20 (worauf im Abspann nochmals mehrere folgen...war ja schliesslich lustig...oder etwa nicht?).
Und wo wir schon beim Abspann sind:
Dem Film könnte man mit viel gutem Willen und einer grossen Affinität gegenüber diesem Genre noch knapp 4/10 Punkte geben. Allerdings muss ich einen weiteren Abzug machen, da ich mich als Konsument übers Ohr gehauen fühle! Da steht auf der Hülle "ca. 83 Minuten", und das ist nicht einmal gelogen, da erst nach 82 Minuten und 50 Sekunden das Schwarzbild erscheint.
Umso überraschter ist man, wenn nach knapp 66 (!!!) Minuten der Abspann bereits beginnt. Zwar gibt es zwischen Minute 69 und Minute 76 nochmals diverse Outtakes zu sehen, aber damit hat sich das Studio lediglich die Kosten für Special Features gespart. Dazu hat man sich eine Möglichkeit "ergaunert" eine "abendfüllende Laufzeit" aufs Cover zu knallen, was ja für eine Firma mit wirtschaftlichem Selbstzweck natürlich sehr praktisch ist...quasi eine einseitige Win-Win-Situation (was für uns leider ein Lose-Lose zur Folge hat).
Natürlich hat auch dieser Film seine "Fans" (wie man auf Amazon auch sofort anhand diverser Kommentare erkennt), doch wer dort 4 oder 5 Sterne vergibt hat wohl die grossen Zeiten von Leslie Nielsen (Naked Gun, Spy Hard, Wrongfully Accused) und Charlie Sheen (Hot Shots 1&2) nicht miterlebt. Scary Movie 1 war auch eine geniale Parodie, wobei auch der 3. Teil grösstenteils überzeugen konnte (Teil 2 war auf Zelluloid gebannter Detritus und der 4. irgendwo zwischen Teil 2 und 3) und man kann nur hoffen, dass die Macher - sollten sie weiterhin ausschliesslich "Parodien, die die Welt nicht braucht" drehen - sich mal ein wenig an diesen wirklich lustigen Filmen orientieren, denn nur wer Fehler einsieht, kann sich auch verbessern...im Falle von Friedberg und Seltzer ist bisher allerdings eher das Gegenteil festzustellen...
Mein Tipp - sofern man keine übermässige Toleranzgrenze gegenüber Filmen hat:
Grossräumig umfahren und nicht anhalten!
2/10


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) alias Steve Coogan zusammen mit Four Leaf Payback (Nick Nolte als derjenige, auf dessen Erlebnissen der Film basieren soll) den Blair Witch Weg zu beschreiten:







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