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Thema: There might be something to avoid in here!

  1. #221
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    Re: There might be something to avoid in here!



    ACHTUNG - EIN WIDERSPRUCH IN SICH:

    Gott, wie liebe ich diesen Film!!!



    Ich für meinen Teil habe auf jeden Fall kein Problem mit der Gegenüberstellung von Wissenschaft und Religion. Das diese beiden Dinge nicht vereinbar sind, versteht sich effektiv von selbst...aber warum soll man das deswegen nicht miteinander vergleichen?

    Klar werden hier Leute blossgestellt, doch die haben allesamt freiwillig geantwortet, und diese Antworten auch selbst ausgesucht. Kein Zwang, kein Text, nichts. Und nur weil Bill Maher meistens schlagfertiger ist als seine Interviewpartner, heisst das nicht dass die bescheuerten Antworten nicht dem Denken derjenigen entsprechen, welche den Blödsinn rausgehauen haben.

    So viel zu den hauptsächlichen und einzigen Negativ-Punkten aus der MM-Review...

    Ich persönlich sehe mich als Agnostiker mit einer Tendenz zum Atheismus. Im Grunde genommen sehe ich den Sinn meines Lebens sicher nicht darin, herauszufinden ob es einen gott gibt, geschweige denn blind einem solchen zu folgen (was in der Geschichte sowie in der gegenwart immer wieder zu Mord, Krieg und Totschlag führte und führt). Das ist meine persönliche Meinug, und da haben schon viele versucht dran zu rütteln. Wäre ich Amerikaner, würde ich also auch zu der grössten Minderheit gehören, welche als einzige keine Lobby besitzt. Deswegen ist Bill Mahers Aufruf, dass die Religionslosen aus ihren Löchern kriechen sollen absolut legitim, und ich finde es wichtig, dass jemand so etwas einmal offen anspricht!

    Auf jeden Fall hatte ich extrem viel Spass bei dem Film, obwohl er auch nachdenklich stimmt, und stellenweise sogar Angst macht. Vor allem der letzte Satz hallt noch immer in meinem Kopf nach:

    "Das grösste Problem der Menschheit besteht darin, dass sie gelernt hat Massenvernichtung zu betreiben, bevor sie den Drang losgeworden ist, dies auch zu wollen!"

    Ich für meinen Teil empfehle jedem, sich diesen Film anzusehen!

    10/10


    Jesus-Darsteller in einem katholischen Freizeitpark:

    "What if you're wrong?"

    Bill Maher:

    "What if you are wrong?!?"
    Ich war auf einer einfarbigen Hochschule. Einer sogenannten "Üni"...
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  2. #222
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    Re: There might be something to avoid in here!



    Es reicht - das war der letzte unlustige Friedberg/Seltzer Film für mich!

    Date Movie konnte man sich im Grunde genommen noch ansehen - Fantastic Movie besass auch noch die eine oder andere gute Idee - Meet the Spartans war schon sehr mühsam und liess - neben der Vorspielung einer falschen Laufzeit - jegliches komödiantisches Timing vermissen, und hier haben wir mit Disaster Movie den Tiefpunkt erreicht!

    Die Gags sind dieselben, wie in den 3 Vorgängern und werden weiterhin über die Schmerzgrenze hinaus ausgereizt. Das einzig einigermassen Witzige ist die Prinzessin...aber das trifft auch nur hin und wieder zu. Eine Handlung gibt es nicht (es treten einfach alle Katastrophen der neueren Filmgeschichte nacheinander ein), und 90% der Figuren sind nur da, um ein oder 2 Sätze mit unlustigen Fäkalsprüchen loszuwerden...danach verschwinden sie gleich wieder (um höchstens nochmal im bescheuerten Abschlusssong aufzutreten). Auch eine Unrated-Version hilft hier nicht mehr, und ich persönlich habe die Hoffnung aufgegeben, dass Friedberg und Seltzer jemals von ihrem pubertären Trip runter- bzw. hochkommen.

    Fans von Meet the Spartans werden auch diesen Streifen lieben...für mich ist das filmischer Detritus! Ich bereue sehr selten den Kauf eines Filmes, doch hier muss ich mich schuldig bekennen und möchte deswegen alle warnen, welche über "Mann fällt in Kuhfladen"-Witze nicht mehr lachen können:

    Macht einen grossen Bogen um diesen möchtegern-lustigen Quark!
    (womit der Titel meines FTBs auch mal wieder zum Zuge gekommen wäre - was wiederum beweist, dass alles seine positiven Seiten hat! *s*)

    2/10 (und das nur, weil ich 2 mal geschmunzelt habe)

    EDIT:

    Nein!!! Ich habe wegen der Schauspielerin an sich geschmunzelt...und selbst wenn der Film etwas damit zu tun hätte, so wären 2 Punkte immer noch viel zu viel dafür!

    Die gerechte Benotung lautet deswegen:

    -10/+10
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  3. #223
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    Re: There might be something to avoid in here!



    Auch wenn dies nicht alle nachvollziehen können:

    Manchmal gehe ich nur ins Kino, um mich auf erholsame Weise (sitzen, Cola schlürfen, Popcorn essen und dabei meiner Leidenschaft - den grossen bewegten Bildern - zu fröhnen) unterhalten zu lassen.

    Nun ist das bei mir so, dass ich dafür keine geistigen Höhenflüge benötige. Nein, viel eher habe ich Spass daran, die vorhandenen Löcher in der Handlung oder Logik ("Löcher" - nicht "Fehler") mit naheliegenden Theorien zu stopfen. Das wiederum ist wohl der Grund dafür, dass ich bei Filmen im Allgemeinen eher selten etwas in dieser Beziehung vorzuwerfen habe.

    Auch sitze ich nicht im Kino und überlege mir, ob alles Dargsetellte nun auch wirklich der Realität entspricht (was bei einem Film dieser thematik auch mehr als unangebracht wäre - und es geht nicht darum alles zu entschuldigen, sondern darum es mit der Genauigkeit nicht zu übertreiben)...und doch fällt es hin und wieder auch mir auf (Beispiel: "Live Free Or Die Hard" - denn dort ist es extrem offensichtlich, dass zu schnell von A nach B gehüpft wird...und das gleich mehrmals).

    Nein, im Kino sitze ich und lasse mich berieseln. Politik und Wissenschaft sind aus meinem Kopf verbannt, denn ich will nicht selbst dem Spass im Wege stehen!

    Also ging es am Vorpremierentag in die Fortsetzung eines meiner Lieblingsfilme von 2007: "Transformers - Revenge Of The Fallen"

    Grundsätzlich ist der Film seinem Vorgänger sehr ähnlich. Auch der Aufbau erinnerte stark an das Erlebniss vor 2 Jahren: Zuerst eine Action-Szene, dann Einführung der Handlung, Verfolgung und Flucht, Lösungsversuche und deren Scheitern um Schlussendlich in einem riesigen Knall zu Enden.

    Warum mir der erste gefallen hat, kann man hier im FTB (und im Topic) zur Genüge nachlesen, und was soll ich sagen? So komisch es auch klingen mag: die Fortsetzung gefällt mir aus den genau gleichen Gründen! Wer hätte das gedacht...

    Aus diesem Grund beschränke ich mich auf die Unterschiede:

    1. Das Intro hat mir im 2. Teil besser gefallen, weil da einfach viel mehr phantasievolle Ideen drin vorkamen. Schon alleine dieser flache Decepticon, welcher den Splitter stielt, war sehr klasse (und dabei - wenn auch nicht auf graphische Art und Weise - auch sehr brutal). Vorher natürlich noch die Verfolgungsjagd über die Brücke, usw. usf.

    2. Der Humor hat mir im Original besser gefallen, denn hier war es nun doch immer wieder etwas zu kindisch für meinen Geschmack. Da aber die Zielgruppe viel jünger ist, und im Kino offenbar ihren Spass daran hatte...tja, warum soll ich dem Film etwas ankreiden, was mir nur nicht so gut gefällt, weil ich aus dem Alter raus bin? Eben!

    3. Die vielen neuen Figuren sind einerseits toll, andererseits verkommen einige davon zu Statisten. Allerdings wäre die Alternative ein noch längerer Film...also passt das schon, denn so wichtig sind die vielen einzelnen Roboter für die spartanische Handlung sowieso nicht.

    4. Die Zwillinge...ja...die haben sich halt konstant so verhalten, wie es die Autobots im 1. Teil bei der Vorstellungsrunde gemacht haben. Auch die haben wohl zu viel im Internet gesurft und sich für suboptimale Charakterentwicklungen entschieden...wahrscheinlich, weil sie es nicht besser wissen. Aber wie auch? Sind ja schliesslich nicht von hier und können nur raten, wem sie sich anpassen sollen (und dabei wollen sie natürlich nicht alle wie ein Optimus wirken...die haben ja schliesslich menschliche Züge und wollen ihr Individuum definieren, so wie das jeder von uns auch macht). Lustig fand ich die nicht, aber rassistisch bestimmt auch nicht...eher einfach doof. Zusammen mit den Abrissbirnen-Klöten des Devastators meine grössten Kritikpunkte am Humor des Filmes.

    5. Der kleine Decepticon? Herrlich!!! Was für ein Spass diesem kleinen Kerl zuzuhören! Und dass er dazu auch noch offen zeigt, zu was Megan Fox hier degradiert wird (oder ist es doch eine Aufwertung?): klasse! Ich habe jedenfalls genau da laut lachen müssen.

    6. Der alte, abtrünnige Decepticon? Auch witzig! und ohne ihn würde die Handlung gar nicht mehr funktionieren. Auch dass er furzt usw. störte mich nicht...warum auch? Es geht schliesslich um menschliche Roboter, und wenn mich die Urin-Szene im Original nicht gestört hatte, wäre es bescheuert von mir, mich nun daran zu stören. Hier wird einfach jedes Detail konsequent weitergezogen...und warum auch nicht?

    7. Die "Terminatrix" ist jetzt mal ein gutes Beispiel, wie ich mir alles zusammenreime:
    Im 1. Teil lernten wir, dass unsere Technik auf derjenigen der Decepticons basiert. Dazu kommt, dass es innerhalb vom Film so etwas wie riesige Alien-Roboter wahrhaftig gibt, welche sich in alle möglichen, technischen Geräte verwandeln können. Nimmt man nun dazu, dass es in dieser fiktiven Welt auch den "Terminator" gibt - und dass dieser auch ein "technisches Gerät" bzw. "Roboter" ist - spricht plötzlich nichts mehr dagegen, dass solch eine Tussi auftaucht.
    Im Sinne der Homogenität hätte man darauf zwar verzichten können, aber wenn ich jeden Film niedermachen würde, der sich nicht genau an meine Vorstellungen oder Vorlieben hält, dann hätte ich mir schon lange ein anderes Hobby suchen müssen.

    8. Die Darsteller:
    Was haben alle gegen Shia? Ich bin höchstens neidisch auf ihn...aber das war's auch schon. Okay, er mag nicht der beste Schauspieler der Welt sein, und sein Gesichtsausdruck variiert meistens nur marginal. Aber in meinen Augen geht das den meisten Darstellern, die man immer wieder sieht, so (Nicolas Cage - anyone?). Ich finde den Kerl sympathisch, und trotz teilweise ähnlicher Szenen, wirkt er nie so lächerlich wie ein gewisser Frodo-Darsteller in gewissen Szenen...
    Höhepunkt war allerdings John Turturro, welcher einfach in jeder Szene überzeugte und am meisten für funktionierenden Humor (zumindest was meinen Geschmack angeht) verantwortlich war.
    Der Zimmergenosse-Sidekick war okay...nicht klasse, aber auch kein völliger Flop. Je länger der Film dauerte (und er ist ja bekanntermassen nicht gerade kurz), umso mehr hatte ich mich an ihn gewöhnt, und musste sogar immer wieder mal lachen.

    9. Was die Army-Propaganda angeht...das habe ich zur genüge breitgetreten. Wenn Bay das wirklich als Propaganda meint, dann funktioniert es bei mir nicht! Und da ICH derjenige bin, der den Film mit seinen EIGENEN Augen sieht, geht es auch nur darum, wie das alles auf MICH wirkt.
    Ausserdem frage ich mich, wenn das alles wirklich mit diesem Hintergedanken gedreht wurde, wie ich dann solche Sätze wie "We're gonna win this war - as we've won EVERY war!" verstehen muss???
    Ich habe das jedenfalls als klaren Seitenhieb auf die Army verstanden...
    Und hey: ich finde ein Bild mit 3 Helikoptern vor der untergehenden (oder war es aufgehend? egal!) Sonne auch sehr schön! Bin ich deswegen ein Militär-Freak? Und wenn ja: warum zur Hölle habe ich mich dann aus dem Verein rauswerfen lassen?!? Ach ja, weil ich ein niveauloser Idiot bin...das hätte ich doch glatt fast vergessen...

    10. Der Showdown und die Optik im Allgemeinen:
    Der Showdown hat mir im Original besser gefallen! Es war einfach eindrücklicher, wie die Riesen in einer Grossstadt die Strassenzüge demolierten. Nun, in der Wüste mit viel Sand, ein paar Ruinen und ein paar Pyramiden...ja, das hatte seine Momente, war aber bei weitem nicht so bombastisch, wie vor 2 Jahren.
    In Sachen Optik habe ich jetzt im Gegensatz dazu aber wiederum mehr zu sehen bekommen. Zwar hat Bay eindeutig den Hang zu Übertreibungen, doch wenn mich das wirklich stören würde, dürfte ich keine Filme mehr von ihm schauen. Bei "Bad Boys II" fand ich die zahlreichen und ewig andauernden Zeitlupen schon etwas nervig...hier war ich vorgewarnt und hatte weniger Probleme damit.

    Bei all diesen Punkten muss ich eingestehen, dass das Original etwas besser abschneidet, weswegen mein Kommentar im Topic einen Fehler enthält. Aber dort wollte ich einfach auch mal ein Gegenzeichen setzen...bringt zwar nichts, aber ich habe es getan.

    Der erste teil bekommt von mir noch immer eine gute 8/10...die Fortsetzung aufgrund der suboptimalen Details (welche in der Anzahl natürlich dennoch eine Abwertung herbeiführen) eine gute:

    7/10
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  4. #224
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    Re: There might be something to avoid in here!



    Das war also mein erstes 3D-Kinoerlebniss...soso...
    Im Basler "Pathé Küchlin Multiplex" (in welchem es EINE Schlange für alle gibt...egal ob man Tickets oder nur noch etwas zu Essen und Trinken haben möchte - dazu ist die Bar im 1. Stock zu und der Automat im 2. akzeptiert die Hälfte aller Münzen nicht) wird dabei mit der XpanD-Technik gearbeitet (aktive Brillen mit Batterien + die Bilder werden für das linke und rechte Auge abwechslungsweise projeziert). Allerdings muss ich sagen, dass der Unterschied zum 3D-Effekt im Movie Park Germany (Sponge Bob 4D) nur sehr marginal ist - ohne zu wissen, was für eine Technik dort verwendet wird (auf jeden Fall sind es keine aktiven Brillen) und mit einem doch grösseren, zeitlichen Abstand beurteilt...
    Ausserdem tat nach dem Film allen das Nasenbein weh, weil die Brillen doch ein ziemliches Gewicht haben und immer runterrutschten (nicht nur bei mir).

    Alles in allem hat es aber Spass gemacht, den Film so zu sehen...nur ob das den 22%-igen Preisaufschlag rechtfertigt sei einmal dahingestellt.

    Ich muss auch sagen, dass ICE AGE 3 vielleicht nicht der Film ist, bei welchem man unbedingt einen 3D-Effekt benötigt. Die Szenen in welchen etwas auf die Kamera zukommt sind sehr selten, und hauptsächlich konnten die Verfolgungsjagten und Totalen am meisten in dieser Hinsicht überzeugen. Ich bereue den Besuch in 3D zwar überhaupt nicht, aber ich denke dass da ein FINAL DESTINATION: 3D DEATH-TRIP doch einiges mehr wird bieten können!

    Nun zum Film an sich...

    Ich war nie ein riesiger ICE AGE-Fan. Der erste Teil war mir zu sülzig und belanglos, wenn auch sehr niedlich (aber für meinen Geschmack eben zu niedlich), und der Zweite war zwar in Sachen Humor etwas dichter, dafür gab es kaum noch eine Handlung (Welle droht, Tiere müssen auf den Baustamm, lange Reise, Ankunft, Welle kommt, fertig!). Die Sache mit dem Mammut-Oppossum war zwar witzig, konnte mich aber auch nicht ganz überzeugen. Auf der anderen Seite fand ich aber Otto Waalkes Leistung immer sehr gut! Er passt einfach in die Rolle des Sid, wie Faust aufs Auge! Und er (in Kombination mit der 3D-Technik) ist nun auch der Grund, weshalb ich mir den Film im Kino angucken gegangen bin...ohne dass ich mich an der Tatsache stören musste, dass der Film in 3D nur in der Synchronfassung läuft.

    Und was soll ich sagen? Nachdem ich am Anfang ein ähnliches Feeling wie bei den Vorgängern hatte, nimmt der Streifen bald gehörig Fahrt auf, und bietet eine interessante und witzige Handlung. Natürlich kann man die Eckpunkte etliche Kilometer gegen den Wind erahnen, aber wie so oft kommt es hier auf die Verpackung an...und diese ist so ansprechend, wie sie es innerhalb der Reihe bisher noch nicht war (weswegen ich Markus Review zu 100% zustimmen kann)!

    Einerseits nimmt sich der Film mehr Zeit für seine Figuren...andererseits lässt er diese dann auch mehr erleben. Sei es nun der vollkommen herrlich-durchgeknallte Buck, oder die ganze Interaktion zwischen Sid und den Dinos: einfach klasse! Was habe ich mich über die Dialoge, welche oftmals Gags enthalten die doch eher an das ältere Publikum gerichtet sind - schlapp lachen können (Bsp.: Sid "Oh, da ist ja das Baby - na Du bist aber ein süsser Kerl!" - Diego "Das ist ihr Schwanz!")

    Kurz:
    Durch meine Skepsis hatte der Film es nicht einfach, mich zum Lachen zu bringen...aber er hat es je länger, je öfter geschafft! Das alleine sollte eigentlich als Argument reichen, oder?

    Die Animationen sind auch wieder klasse, und ich bin froh, dass man nach dem ersten Teil aufgehört hat Menschen zu zeigen. Die sahen damals vom Design her (nicht von der Technik) einfach schrecklich aus, und seither ist man von der extrem kantigen Optik ein klein wenig weggekommen, was von diesem Freak hier sehr begrüsst wird.

    Also, um das mal zusammenzufassen:

    1. Handlung = cool!
    2. Humor = fast immer sehr geil!
    3. Animationen = gewohnt solide und teilweise atemberaubend!
    ...und um ihn nicht zu vergessen (das wäre vielleicht ein "faux-pas")...
    4. Scrat = so interessant, wie noch nie (was wohl vor allem der Dreiecksbeziehung zu verdanken ist)!

    Kurz und gut:

    9/10
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  5. #225
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    Re: There might be something to avoid in here!



    Schon in L.A. auf DVD in den Fingern gehabt (aber mangels Restplatz im Koffer - neben 25 anderen DVDs - dann nicht gekauft), und dann halt online bestellt.

    Es dürfte ja einigermassen bekannt sein, dass ich zu der seltenen Rasse der "Rob Schneider gut und witzig Finder" gehöre. So überracsht es auch nicht, dass meine Meinung recht stark von der MM-Review abweicht...aber jedem das Seine, oder?

    Ein kleiner (wörtlich gemeint) Betrüger namens Stan (Rob Schneider) wird zu 3 Jahren Knast verdonnert. Das einzige, was sein Anwalt schafft, ist die Strafe um 6 Monate hinaus zu zögern. Diese Zeit nutzt er nur für eines:

    Er will vorbereitet sein, um während dieser 3 Jahre jederzeit verhindern zu können, dass er von anderen Insassen vergewaltigt wird. Nichts anderes macht ihm mehr Angst, und nach einem Gespräch mit einem Ex-Knasti, taucht er plötzlich mit einem gewissen "The Master" (David Carradine) bei sich zu Hause vor seiner Frau Mindy (Jennifer Morrisson) auf. Dieser bildet Stan dann in bester Kill-Bill-Kung-Fu-Manier aus, und kümmert sich im Anschluss an die Inhaftierung um Mindy...

    Im Knast macht Stan sich gleich daran, seinen Plan zu verwirklichen:
    Dem grössten und gefährlichsten Typen eins auf die Nuss zu geben, damit alle anderen erst gar nicht auf die Idee kommen, ihn anzufassen. Das klappt überraschenderweise dermassen gut, dass er schnell zum Mentor aller Insassen erkoren wird. Auf diese Weise könnte er zwar sehr gemütlich seine Strafe absitzen, aber leider hat er die Rechnung ohne den Gefängnisdirektor gemacht...denn der hat ganz andere Pläne mit seinem "Big Stan".

    Natürlich weiss man bei einem Film dieser Art, worauf die Handlung hinaus will...und natürlich gibt es ein Happy End! Aber dazwischen gibt es viele lustige Einfälle, und sogar überraschende Szenen! Oder wer wusste, dass Rob Schneider Martial-Arts-mässig sehr überzeugend wirken kann? Ich zumindest bisher nicht!

    Sehr interessant fand ich die Herangehensweise. Die Angst vor Knast-Vergewaltigung als zentrales Thema und Aufhänger zu nehmen ist sehr gewagt, und wird viele vor den Kopf stossen. Ich kann das gut ab (grundsätzlich bin ich für grenzenlosen Humor - solange es Humor bleibt) und hatte keine Probleme damit...vor allem da sich der Film doch immer wieder angenehm zurückhielt, weswegen man in diesem Punkt auch den Regisseur Rob Schneider Loben darf.

    Leider fühlt sich der Film aber auch immer wieder wie ein B-Movie an. Punktuell suboptimale Ausleuchtung und Kameraarbeit sorgen für ein unrundes Gesamtbild, was einen schon immer wieder aus dem Film werfen kann. Allerdings ist die Geschichte schon beinahe dermassen niedlich, dass man da auch mal ein Auge zudrücken kann. Die Niedlichkeit geht wiederum auf Kosten der Realitätsnähe, aber hier will ich lachen und nicht philosophieren. Einzig in Sachen Charaktertiefe hätte ich mir bei einzelnen Figuren etwas mehr gewünscht. Vor allem Zellenkumpan Shorts kommt etwas "too short". Es wird zwar erwähnt, warum er ins Gefängniss musste, aber nur sehr oberflächlich...dann lieber gar nicht erwähnen, wie bei den meisten anderen.

    Schauspielerisch gibt es nicht viel zu sagen. Rob Schneider mag man, oder man mag ihn nicht. Jennifer Morrisson überrascht mit ihrer Rollenwahl, überzeugt aber als die dümmlich-toughe Frau von Stan, und David Carradine hatte sichtlichen Spass an dem vollkommenen Blödsinn, den seine Rolle ausmacht.

    Ein spassiger Film, den ich mir sehr bald nochmals mit meiner Frau ansehen werde - und ich vergebe hier inklusive Rob-Bonus gute:

    6/10
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  6. #226
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    Re: There might be something to avoid in here!



    Nunja...bevor ich im Kino zum modernen 3D-Feeling kam, kaufte ich mir vor ein paar Wochen noch diesen Film auf DVD in 3D.

    Viele Worte kann ich hier gar nicht drüber verlieren (mal abgesehen davon, dass es mit der Motivation bei diesem belanglosen Filmchen nicht weit her ist).

    Angelehnt an das bekannte Werk von Jules Verne, macht sich Travor Anderson alias Brendan Frasier mit seinem Neffen auf den Weg nach Island. Dies, weil durch einen Zufall gerade die Möglichkeit bestehen sollte, den Spuren von verschollenen Vater zu folgen. Es dauert nicht lange, und sie finden in einer Mine zusammen mit der Berführerin (achtung: Romanze!) Hannah zufälligerweise einen Zugang zu einer Welt unterhalb der uns bekannten Welt.

    Was folgt, ist ein ganz klar auf den 3D-Effekt zugeschnittenen Kirmeskinofilm bei welchem es keinerlei Überraschungen gibt, und die Spannung grösstenteils zu Gunsten Familiengerechter Unterhaltung auf der Strecke bleibt. Eine Handvoll episoden-ähnlicher Gefahren müssen überstanden werden, und teilweise hat man das Gefühl einem Jump'n'Run Spiel zuzusehen.

    Der Humor ist in Ordnung, aber auch der ist vorhersehbar, so dass man sich als Zuschauer wirklich auf gar nichts anderes als die Optik konzentrieren muss. Hierbei gibt der 3D-Effekt um einiges mehr her, als zum Beispiel in Ice Age 3D, aber deswegen ist Letzterer trotzdem der viel bessere und auch unterhaltsamere Film geworden.

    Brendan Fraser spielt so, wie man ihn kennt und mag...egal in welcher Rolle. Er ist einfach ein sympathischer Kerl mit einem verschmitzten Grinsen, und passt ideal in diese Art der harmlosen Filme für zwischendurch. Auch Anita Briem passt in das Gesamtbild hinein, und Josh Hutcherson liefert eine ähnlich überzeugende Leistung ab...wobei man aber nochmals sagen muss: viel zu tun hatten diese drei hauptdarsteller nun wirklich nicht!

    Die Effekte an sich sind solide, aber immer wieder mal zu glattpoliert. Das stört bei diesem Streifen allerdings überhaupt nicht!

    Was im Gegenzug aber sehr schade ist:

    Alles wird im Eiltempo und dazu sehr oberflächlich abgehandelt. Es wirkt so, als wollte man sofort nach erreichen eines Punktes schon beim nächsten sein, weswegen der Film reichlich überhastet wirkt. Wenn man schon einen Romanklassiker als Vorlage nimmt, sollte man sich auch die Zeit nehmen und die Geschichte sich entfalten lassen. Dies ist hier Fehlanzeige, was durch eine Laufzeit von knapp 90 Minuten (ohne Abspann) noch unterstrichen wird.

    Unterhalten wird man trotzdem...allerdings in diesem Falle ausschliesslich in 3D: nur so machen mehrere Szenen - wie die anfängliche rasante Fahrt mit den Minenwägelchen, welche ziemlich rockt - gewaltig Spass, und es gab sogar den einen oder anderen Moment in welchem ich mir doch tatsächlich mit einer Handbewegung irgendetwas auf mich Zufliegendes verscheuchen wollte!

    Fazit:
    unterhaltsamer Streifen, der trotzdem hinter meinen Erwartungen zurück blieb. Vor allem der hastige Flair des Films riss einen immer wieder aus den Geschehnissen, und die an ein Computerspiel erinnernden Szenen waren schon fast Lächerlich. Die Darsteller sind okay, der eigentliche Star aber heisst 3D! Alles in Allem kann man sich das mal geben...muss man aber nicht.

    4/10
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  7. #227
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    Re: There might be something to avoid in here!



    Seit ich diesen Streifen das erste mal sah, gehört er zu meinen absoulten Lieblings-Sci-Fi-Thrillern! Dies vor allem aufgrund der absolut genialen Optik: wenn die Planeten sich zur Sonnenfinsterniss in einer Reihe aufstellen, und dann diese Raptoren-Schwärme aus dem Boden schiessen, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Dazu am Anfang eine atemberaubende Absturzesequenz, bei der man so richtig mitfiebern kann und den Aufprall dank gekonntem Toneinsatz förmlich zu spüren bekommt: Wow!

    Schade ist nur, dass man mehrere Sichtungen benötigt, um einen Überblick über die Gestrandeten zu bekommen. Auf darstellerischer Ebene hingegen passt das teilweise hölzerne Agieren sehr gut, denn so kann man sich einfacher in diese Normalos hinein versetzen.

    Das i-Tüpfelchen ist dann - zumindest in meinen Augen - der mir bis dato unbekannte Vin Diesel, welchen ich mit diesem Film sofort in mein Herz geschlossen habe (und nie wieder raus liess):
    Wie cool kann man eigentlich sein?!?
    Und ist sonst schon irgendjemandem aufgefallen, dass Riddick in Sachen Rhetorik und Argumentation grosse Ähnlichkeiten zu einem gewissen Dr. House aufweist?

    Kleines Beispiel:
    Riddick - "Would you die for them?"
    Fry - "Yes! I would die for them!"
    Riddick - "...Interesting!"


    Lange Rede, kurzer Sinn:
    Dies war natürlich eine Kandidat für einen Blu-Ray-Neukauf, und auf diesem Medium kommt die Optik erst richtig zur Geltung! Zwar gibt es nun auch vereinzelte Momente, in denen der CGI-Ursprung der Raptoren besser zur Geltung kommt, doch als wirklich störend habe ich das nicht epfunden. Dafür gibt es nämlich auch viele Szenen, in denen man auf DVD nur Schatten sah, und auf Blu-Ray jedes Detail.

    Fazit:
    Den Film liebe ich so oder so...und ich kann ihn mir immer wieder ansehen! Die Optik wird durch HD massiv aufgewertet, und ich kann nicht anders als folgende Punktzahl zu vergeben...

    10/10
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  8. #228
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    Re: There might be something to avoid in here!



    Im Grunde genommen könnte ich hier beinahe das Gleiche schreiben, wie bei Pitch Black, wobei mich dieser Film erst im Director's Cut so richtig überzeugen konnte (wobei mir darin dann wiederum der Schlussmonolog aus dem Off fehlt - aber man kann nicht alles haben, und im DC wäre dieser reichlich deplaziert gewesen).

    Auch hier stimmt die Optik, und immer wieder erwische ich mich dabei mir zu wünschen, dass ein gewisser George Lucas sich mal diesen Streifen angesehen hätte...und zwar bevor er sich an die Arbeit zu Episode I, II & III machte. Chronicles of Riddick zeigt einfach, wie man farbenfroh sein kann, und doch nicht kitschig. Auch gefallen die fliegenden Raumschiffe und wieder einmal atemberaubenden Landschaften.

    Vin Diesel ist cooler denn jeh, und was bei diesem Film am meisten stört ist die Tatsache, dass es noch immer keine Fortsetzung gibt (obwohl dies einmal als Trilogie konszipiert war - Teil 2 sollte demnach The Underverse heissen...aber wer weiss: vielleicht kommt der ja doch noch irgendwann einmal).

    Auch bei diesem Beispiel war der Blu-Ray-Neukauf für mich mehr als logisch, und an dem Bild als die Necromonger Helium Prime zum ersten mal angreifen und Riddick über die Dächer rennt, während hinter ihm im Himmel zahlreiche Raketen kreuz und quer über den schwarzen Hintergrund fliegen, kann ich mich einfach nicht satt sehen!

    Aufgrund einzelner Logiklücken und der fehlenden Fortsetzung (denn die Geschichte ist hier einfach nicht zu Ende):

    9/10
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  9. #229
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    Re: There might be something to avoid in here!



    Also, im Kino habe ich keinen der 3 Filme gesehen und dachte mir auch "Was soll ein Prequel, wenn man dessen handlung schon aus den Rückblenden kennt?!?", aber meine Zweifel konnte ich schnell über Bord werfen, nachdem ich gestern die Blu-Ray in den Player geschoben hatte:

    Bald war ich wieder mitten drin, in der Underworld und war bis zum Ende interessiert dabei. Dies lag hauptsächlich daran, dass hier - im Gegensatz zu den beiden Vorgängern - nahezu keine Längen vorkamen, und das Ganze (vor allem dank der tollen Kulissen...auch, wenn sich diese in der Anzahl in Grenzen hielten) ein sehr rundes Gesamtbild abgab.

    Der Fokus-Wechsel von den Vampiren zu den Lykanern tat sein Übriges dazu, und abgesehen von dem heute üblichen Schnitt-Stakkato bei allen Action-Sequenzen gab es nur wenig, was mir negativ auffallen wollte.

    Auch positiv überrascht war ich vom Gewalt-Pegel (ich hatte schon Schlimmstes befürchtet), denn auch wenn es oftamls "nur" herumspritzendes Blut zu sehen gibt, so ist dies bei einem Film über einen krieg zwischen Vampiren und Werwölfen unabdingbar, dass es hart zur Sache geht. Auf jeden Fall kam es mir nicht so vor, als sei der Gore-Gehalt zurückgeschraubt worden...nur die Inszenierung war halt etwas anders, was bei einem anderen Regisseur aber irgendwie auch Sinn macht. Ob jetzt dieser Regie-Wechsel wirklich ideal war, liegt im Auge des Betrachters, aber da der Film ja auch aus einer anderen Perspektive erzählt wird, wie die Vorgänger, macht das in meinen Augen absolut Sinn.

    Rhona Mitra wird hier im Vergleich zu Doomsday zwar wirklich etwas verschenkt, aber aufgrund der Gesamthandlung passt sie einfach gut ins Bild und macht Ihre Sache meist sehr gut. Michael Sheen ist DER Mittelpunkt der Geschichte und darf sich hier ein wenig austoben, ohne dass er sich zu sehr anstrengen musste...passt und gefällt! Bill Nighy sehe ich in der Rolle des ober-Vampirs Viktor sehr gerne. Im Gegensatz zum ersten Film, muss er sich hier nicht mehr zurückhalten und darf von Anfang an das Ekel komplett rauskehren. Vor allem seine Augen haben es mir angetan...auch, wenn die mich hin und wieder an Riddick erinnert haben.

    Der Schlusskampf war etwas kurz, aber was will man machen, wenn sowieso jeder weiss wie es ausgehen wird? Das Problem kennt man ja von Star Wars III, und ich persönlich war positiv darüber überrascht, dass man dennoch eine zumindest geringe Spannung erhalten konnte. Nur, wie Viktor das überlebt hat...naja...da drücken wir mal ein Auge zu...

    Für mich, der beste Teil der Reihe, wobei die anderen beiden aber nicht sehr weit dahinter stehen!

    7/10
    Ich war auf einer einfarbigen Hochschule. Einer sogenannten "Üni"...
    NEU: MovieCops auf Schwyyzerdüütsch mit der "Akte 38" (21.05.12)

  10. #230
    Moderator Moderator Avatar von TheCrow
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    Re: There might be something to avoid in here!



    Ich war sehr gespannt auf dieses Remake (oder Re-remake?), und nachdem ein guter Freund mir die Unrated-Fassung aus den Staaten mitgebracht hatte, wurde der Streifen auch umgehend angesehen.

    Was sofort auffällt, sind die diversen Unterschiede zur Craven-Version aus den 70ern:

    ACHTUNG, teilweise leichte für diejenigen, welche Cravens Version oder das Original nicht kennen!

    - Man erfährt, wie Krug aus der Polizei-Gewahrsam entflohen ist.

    - Die Familie wohnt nicht in dem Haus, sondern verbringt ihre Ferien dort in ihrem Zweithaus.

    - Die Mädels werden nicht sofort eingesperrt, weswegen die Figur des Justin von Anfang an als "Lieber" eingestuft werden kann. Auch seine späteren Handlungen unterstreichen diesen Eindruck, was dazu auch den ganzen Film etwas erträglicher werden lässt.

    - Allgemein lässt man sich mehr Zeit, und es wird teilweise erfolgreich versucht, den Figuren mehr Tiefe zu verpassen.

    - Es gibt weniger Folter bzw. die Bösewichte treiben keine abartigen Spiele mit den Opfern. Natürlich abgesehen von Mord und Vergewaltigung (wobei das hier nun bestimmt nicht verharmlosend verstanden werden soll, denn die Vergewaltigung an sich ist erwartungsgemäss alles andere als einfach zu Verdauen).

    - Nicht beide Mädels sterben...

    - Es gibt keine "witzigen" Polizisten, die den Film auflockern.

    - Die Rache wird hier viel expliziter zelebriert!!!


    Auch, wenn die Laufzeit etwas verlängert wurde, so ist dieses Remake viel "kurzweiliger" (sofern man diesen Adjektiv bei solch einer Thematik verwenden kann). Anders gesagt: man merkt zu jeder Sekunde, dass der Film aus einer ganz anderen Zeit stammt.

    Zwar sind die Bösewichte in Cravens Klassiker etwas diabolischer, doch kann man nicht sagen dass diese Figuren nun sympathischer rüberkommen. Dazu sind sie genauso hart im Nehmen (oder sogar noch härter, denkt man an den ersten Racheakt) und man weiss, dass mit ihnen nicht zu Spassen ist.

    Die finale Szene - über welche sich die Geister scheiden - war in meinen Augen absolut notwendig, um beim Zuschauer so etwas wie Genugtuung auszulösen. Natürlich war es drastisch und gewissermassen übertrieben, doch können sich die meisten glücklicherweise wohl nicht in diese Situation versetzen, und andererseits liegt ja genau in dieser Kontroverse (Rache & Selbstjustiz VERSUS Gerechtigkeit) das Interessante an dem Film.

    Fazit:
    Trotz etwas weniger psychopathischen (aber nur etwas) Bösewichtern gefällt mir dieses Remake in fast allen Belangen besser, als Wes Cravens Film (das Original an sich habe ich nie gesehen...und muss es irgendwie auch nicht). Es wird hier einfach Vieles viel deutlicher und wirkt somit um Einiges Runder (v.A. in der Unrated-Fassung). Dazu kommt für mich noch, dass mich der Justin-Darsteller sehr stark an Bob erinnert hat (Augen/Blick, Mund und Ausdruck)...das gibt einen Bonuspunkt.
    Cravens Film war vielleicht etwas schockierender...aber dieses Remake war für mich viel befriedigender.

    Somit bekommt diese Remake von mir - nach dem sehr enttäuschenden Freitag der 13te-Remake - sehr gute und dicke:

    8/10
    Ich war auf einer einfarbigen Hochschule. Einer sogenannten "Üni"...
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