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Thema: There might be something to avoid in here!

  1. #251
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    Re: There might be something to avoid in here!

    Movie-Operation #20

    Willy Und Die Windsors (1996) & Die Oma Ist Tot (1997)

    Zwei Filme, nahezu ein Handlungsverlauf, nahezu ein Cast und ganz vorne der Hape, den man mag (und dann mag man auch seine Filme zumindest ganz gerne) oder halt nicht. Die Filme kommen beide nicht an "Kein Pardon" ran, aber wurden schließlich auch nur fürs TV gedreht...und das merkt man halt...

    7/10 (aber auch knapp, da dank Hape-Bonus)
    Ich war auf einer einfarbigen Hochschule. Einer sogenannten "Üni"...
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  2. #252
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    Re: There might be something to avoid in here!

    Movie-Operation #21

    Laid To Rest (2009)

    Ziemlich deftiger und kompromissloser Slasher, der sich mit keinerlei unnötigen Information aufhält, und deswegen von der ersten Minute an Gas gibt und dies beinahe konstant mit Gusto durchziehen kann (wenn nur alle Darsteller auf gleichem Niveau wären).

    8/10
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  3. #253
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    Re: There might be something to avoid in here!

    Movie-Operation #22

    Trailer Park Of Terror (2008)

    Spassige Slasher-Comedy mit Satans-Zombies und viel Unterwäsche in ungewohnten Situationen...dazu ungewohnte (= suboptimal gesetzte) Schnitte und eine Schräge und aber leider nur wenig innovative Handlung.

    7/10
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  4. #254
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    Re: There might be something to avoid in here!

    Movie-Operation #23

    Street Fighter: The Legend Of Chun-Li (2009)

    Legende? Wo?
    Chun-Li? Wer? Warum?
    Weisse Rose? Was sollte das?
    Peng-Puff-Pow...bäh!

    2/10
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  5. #255
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    Re: There might be something to avoid in here!

    Movie-Operation #24

    American Pie 7 - Book Of Love (2009)

    Auch, wenn die meisten beim 3. aufgehört haben, bleibe ich der Reihe (hauptsächlich wegen Eugene Levy...der hier aber schon seeeehr kurz kommt) treu und gebe jedem Film seine Chance...auch, wenn diese - wie hier - nicht genutzt wird, denn mit einem komplett neuen Cast (dabei hatte man sich an den Cast aus den beiden vorherigen Filme gerade so schön gewöhnt), dem unpassendsten bzw. unfähigsten Stifler aller Zeiten, nur wenigen gelungenen Zoten und einer Szene die einfach auf billigste Weise zu weit geht, ist dies der bisherige Tiefpunkt der Reihe!

    3/10
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  6. #256
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    Re: There might be something to avoid in here!

    Movie-Operation #25

    Outlander (2008)

    Jim Caviezel gefällt mir immer besser, und nachdem ich erst kürzlich von Long Weekend überzeugt wurde, konnte ich gestern diesen Sci-Fi-Monster-Actioner unter rot schimmernden Augenschein nehmen und wurde dabei von einer zwar etwas vorhersehbaren, aber dennoch interessanten und spannend umgesetzten, Handlung sehr gut unterhalten...wird gerne wieder gesehen.

    7/10
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  7. #257
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    Re: There might be something to avoid in here!



    Nachdem ich gestern im Filmtopic einen ersten Kommentar zu AVATAR abgegeben hatte, ging mir der Film den lieben langen Tag erst recht nicht mehr aus dem Kopf.

    Nach langen Überlegungen bin ich dann zu folgendem Schluss gekommen:

    Der von mir hauptsächlich kritisierte Punkt (die extrem vorhersehbare Handlung in all ihren Details) darf nicht so schwer gewichtet werden, wie ich es getan hatte.

    Warum?

    Weil James Cameron offenbar gar nicht so sehr eine Geschichte erzählen wollte...vielmehr will er die Zuschauer in eine Welt entführen, welche perfekt funktioniert. Es geht um das Leben im Einklang mit seiner Umgebung. Es geht um das Würdigen allen Lebens und um die Schönheit der Natur.

    Nicht, dass es keine anderen Filme gibt, welche diese Themen behandeln, doch noch keiner hat sich gleich nur noch darauf beschränkt (es sei denn man zählt Natur- und Tierdokus dazu - im Mainstreamkino fällt mir kein anderes Beispiel ein). Wo bei Actionfilmen die Handlung oft als Vehikel missbraucht wird, ist es hier beinahe schon eine Degradierung:
    Man soll alles gleich verstehen und vorhersehen...nur, damit einem genau dies bewusst wird! Man soll aus dem Kino laufen und den Mensch als die Gefahr ansehen, die er ist...und dabei vor allem ein Beispiel "miterlebt" haben, wie es eben richtig wäre bzw. sein könnte. Es ist ein Aufzeigen von der banalen Möglichkeit "anständig" mit den uns gegebenen Ressourcen umzugehen.

    Der ganze Film ist somit eine gut 2 1/2-stündige Reise in eine perfekte Welt voller Wunder, welche einem den Spiegel vorhält und den Zuschauer dazu bringen will, die Wunder um ihn herum wieder zu erkennen und zu schätzen. Nicht mehr, nicht weniger...und das gelingt ihm sehr gut!

    Ob dies nun am 3D-Effekt liegt, kann ich nur schwer beurteilen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich auf BD mehr Spass am Film haben werde, weil es einfach ein schärferes Bild sein wird...wir werden sehen...

    Momentan gibt es somit von mir eine gute:

    8/10

    ...wobei eine weitere Aufwertung bei Zweitsichtung durchaus drin liegt, denn dann werde ich mich gleich gar nicht mehr auf die Handlung konzentrieren (wodurch ich mich dann erst gar nicht mehr über die glasklaren Dinge aufregen kann), und mich gleich nur noch dem wundervollen Leben auf Pandora hingeben. Ich freu mich jetzt schon drauf!
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  8. #258
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    Re: There might be something to avoid in here!



    Als grosser Will Ferrell Fan habe ich während meiner Flitterwochen ein riesiges Plakat dieses Filmes eine Woche lang vor dem Hotel gesehen...nur lief der Film dann noch lange nicht.

    Deswegen musste natürlich am Release-Tag sofort die DVD ins Haus (eine BD gibt's ja auf Deutsch nicht, und die Scheibe kostete gerade mal 8 Euro) und umgehend gesichtet werden.

    Der Film mag im Grossen und Ganzen etwas seicht geraten sein...familienfreundlich halt. Im Widerspruch dazu stehen dann allerdings diverse Szenen, welche doch recht stark unter die Gürtellinie gehen (was von diesem Freak hier sehr stark begrüsst wurde). Dazu Effekte und Masken, welche oft absichtlich "billig" wirken (Hommage an die Vorlage? so habe ich es zumindest verstanden), und shcon hat man ein ziemlich absurdes Gesamtbild, welches - sofern man sich darauf einlassen kann/will - durchaus witzig und unterhaltsam ist.

    Neben Will Ferrell brilliert dazu Danny McBride, welcher schnell einen Grossteil der Sympathien auf seine Seite ziehen kann (und er hat die "perfekte Schlussszene" ). Zusammen mit Anna Friel harmoniert das Trio sehr gut, und genau dieser Umstand hält den zuschauer bei der Stange.

    Herrlich ist auch die Gesangseinlage von Jorma Taccone als Höhlenmensch Cha-Ka, welche dermassen unerwartet kommt, dass man in diesem Moment besser nicht am Trinken sein sollte.

    Weitere "favourite moments" sind die Urindusche (ja, ich weiss...aber Will spielt es einfach herrlich überzeugend/überdreht...as usual), sowie der Drogentrip inkl. absurder "Snack-Einlage".

    LAND OF THE LOST bewegt sich irgendwo zwischen trashig und cheesy, was dem Film gut steht, und zum Humor des Hauptdarstellers passt. Will spielt seine ihm auf den leib geschriebene Paraderolle der schrulligen, chaotischen aber dennoch liebenswerten Besserwissers, der dann doch immer eines Besseren belehrt wird. Sein Zwist mit dem T-Rex ist ebenfalls sehr gelungen und sorgt für mehr als nur einen Lacher.

    Es handelt sich sicherlich nicht um einen perfekten Film, noch ist der Humor etwas für Jedermann...doch Ferrell-Fans kommen um den Streifen nicht herum und sollten grundsätzlich viel Spass damit haben.

    7/10
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  9. #259
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    Re: TheCrow's Filmtagebuch



    Gestern nun Rob Zombies Fortsetzung gesehen...und natürlich wiederum den "Unrated Director's Cut".

    Zur Erinnerung hier nochmals, was ich zum ersten Teil geschrieben hatte:

    Zitat Zitat von TheCrow
    Das ist er also: Rob Zombies 3. Film und seine Version von HALLOWEEN.

    Ich habe den Unrated-Cut gesehen und kann also aus dem Vollen schöpfen...doch, was ich da genau schöpfen soll, entzieht sich meiner Kenntnis:
    Zu dem Thema Halloween wurde eigentlich schon mehr gesagt, als es irgend ein Mensch braucht, und deswegen lasse ich es mal bleiben, über Sinn und Unsinn dieses Remakes zu reden...

    Was mir gefallen hat, war die Darstellung des jungen Michaels:
    ein sympathisch wirkender Junge, der immer wieder zum lautlosen Killer mutiert. Erschreckend

    Nur das warum war einfach mal wieder dermassen klicheebehaftet, dass man da nur noch drüber Schmunzeln kann und gelangweilt abwinkt. Mal ganz ehrlich: nach den ersten 5 minuten hatte ich schon jegliches Interesse an Michaels Familie und deren Probleme verloren. Das war einfach zu dünn und klassisch, als dass es irgendjemanden aus dem Hocker reissen würde!

    Dann Michaels Ausbruch:
    Warum zur Hölle gehe diese idiotischen Wärter in seine Zelle?!?
    Ich meine, es geschieht ihnen ja recht...aber wo ist die Logik?!?

    Ein weiterer Kritikpunkt wäre dann noch Michaels Robustheit:
    Wenn er also ein "normaler" Junge ist, der einfach psychisch extrem krank ist...wie überlebt er dann die vielen Einschüsse (inkl. Kopfschuss)?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?

    Naja...ansonsten recht spannend und blutig. Diverse Kills, welche beim zuschauen weh machen und eine neuartige Verfolgungsjagd (Ich sage nur: Decke, Holzpfahl, Schlagen und Fallen), welche mir sehr gut gefallen hat!

    Kann man sich ansehen, da es trotz aller Kritik ein solider Slasher ist, aber eigentlich wollte Rob Zombie daraus ja mehr machen...und das ist ihm leider nicht gelungen.

    5/10
    Der zweite Teil schliesst nun nahtlos an den Ersten an, so wie es auch der "Original 2. Teil" tat. Doch die in der Original-Fortsetzung behandelten Geschehnisse, werden hier in der ersten Viertelstunde abgehandelt...danach geht Zombie seinen ganz eigenen Weg, und schafft es dabei sogar, den ersten Teil etwas logischer zu gestalten:

    Michael wird vom Geist seiner Mutter und dem Geist seines jungen Ichs vorangetrieben, was in meinen Augen darauf deutet, dass er nun nicht mehr der lebendige Michael ist. Dies erklärt, warum er die vielen Einschüsse überlebt, und sich aus dem Staub machen kann, um 2 Jahre später erneut Jagd auf seine Schwester zu machen. Diese weiss noch nichts von ihrem Glück, wird aber dank dem geldgierigen Loomis bald die Wahrheit erfahren...doch dann scheint es schon zu spät zu sein...

    Im Grossen und Ganzen hat mir diese Fortsetzung viel besser gefallen, als Zombies erster Anlauf. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass mir mit dem neuen Wissen auch der erste Teil bei erneuter Sichtung mehr zusagen wird (wobei das Problem der Klichees davon natürlich nicht tangiert wird). Endlich ist klar, dass Michael kein Mensch mehr ist und ich bin gespannt, ob ich herausfinden kann, wann genau er denn das Zeitliche gesegnet hat und von da an seinen Körper aus dem jenseits heraus "steuert".

    Was wiederum sehr gut gelungen ist, sind die Kills: man spürt förmlich Michaels Wut und dessen Streben nach dem familiären Glück im Jenseits, welches ihm im Leben verwehrt blieb. Wenn er nun jemanden umbringt, dann so, dass sicher niemand davon kommen kann. Und einmal Zustechen reicht dabei auch kein einziges mal aus! Ob er nun Köpfe absägt, Gesichter zerschneidet, Köpfe eintritt oder einfach minutenlang auf ein Opfer einsticht: die Inszenierung unterstreicht jeweils die dargestellte Handlung und lässt den Zuschauer somit immer wieder ungemütlich auf dem Sofa hin und her rutschen. Michael is pissed...and it shows!

    Zwar mögen die vielen Geister-Erscheinungn zuerst etwas befremdlich wirken, doch man sollte sich einfach mal vom Carpenter-Klassiker lossagen können und Zombies Werk als neue Interpretation des Stoffes akzeptieren...denn nur dann kann man die Filme auch fair beurteilen. Für mich waren die Szenen jedenfalls nicht nur gelungen, sondern eben auch absolut Notwendig um das grösste Logikloch des ersten Teils zu Stopfen. Des Weiteren gipfelt dieses Element in einem Showdown, welcher sich auf visueller UND audiovisueller Ebene als sehr mitreissend präsentiert und in dieser Form durchaus überzeugend ist.

    Doch nicht alles ist Gold, was glänzt, und somit gibt es auch ein paar Kritikpunkte. Glücklicherweise sind diese aber weniger schlimm, als beim Vorgänger, sollen aber dennoch nicht unerwähnt bleiben:

    - Laurie ist das brave Mädchen und bezeichnet sich auch als solches...und trotzdem hat sie mit Abstand den absoluten "Ich benutze das Wort F**K in jedem Satz!"-Rekord innerhalb der kompletten Reihe aufgestellt. Das passt nicht!
    - Wie Loomis genau zum Ober-A-Loch geworden ist, wird für meinen Geschmack zu oberflächlich behandelt.

    &

    - Wie Michael am Ende stirbt, ist nahezu identisch mit seinem "Tod" im Vorgänger...gähn! (wobei aber die komplette Szene an sich, wie erwähnt, sehr geil ist)



    Rob Zombies Halloween II ist ein straighter VADF-Slasher, der beim Zusehen beinahe konstant weh tut! Es gibt auch keine in die Länge gezogene Anlaufzeit, und überhaupt sind kaum Längen innerhalb des Filmes zu erkennen. Die Nebendarsteller sind oft vollkommen egal, aber Zombies schräge Regie-Einfälle können immer wieder voll und ganz überzeugen (ich denke da zum Beispiel an eine gewisse Totale mit einem Baum, Laurie und dem Mondlicht), und der wütend-böse Grundton weiss ebenfalls zu gefallen. Aus diesen Gründen vergebe ich (vielleicht, weil ich nach dem ersten Teil doch sehr positiv überrascht wurde) trotz der Kritikpunkte eine glatte:

    8/10
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  10. #260
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    Re: There might be something to avoid in here!



    Remember, remember...The Jigsaw-Chronicles...ähm...oder so...

    Es dürfte wohl inzwischen allgemein bekannt sein, dass ich meine ganz eigene, äusserst positive, Meinung zu dieser Reihe habe. Wer also irgendwelche grossen Kritikpunkte von meiner Seite erwartet, wird enttäuscht werden: Die gibt es in meinen Augen nicht!

    Schon die Eröffnungsszene ist mal wieder ein Wucht! Zwar kann man sich denken wer da überleben wird, aber dennoch geht die Darstellung mal wieder unter die Haut und das Ganze tut beim Zuschauen schon sehr weh!

    Nachdem ich schon im 5. Teil riesigen Spass an Costas Mandylor hatte, darf er nun so richtig die Sau rauslassen. Zwar verhält er sich extrem verdächtig (Stichwort: Krankenhaus-Szene), doch schiebe ich das nicht auf schauspielerisches Unvermögen, denn vielmehr sehe ich das als Ausdruck seiner Überheblichkeit an. Er fühlt sich einfach sicher und ist überzeugt, alle Fäden in den Händen zu halten...und genau dies wird ihm in der Handlung dieses 6. Teils der SAW-Reihe zum Verhängnis, denn das FBI ist ihm abermals dicht auf den Fersen.

    Abgesehen davon, gibt es natürlich auch neue Hintergründe zu Jigsaw, dessen Werdegang und vor allem: seinen Motiven. Natürlich hat man sich dazu ein typisches Thema ausgesucht, welches bereits von Michael Moore durchgekaut wurde...so what? Hätte man ein Thema genommen welches niemanden tangiert, wäre es zu weit hergeholt gewesen. Aber wie man es auch dreht und wendet:
    Irgendjemand ist sowieso immer am Jammern.
    Mir persönlich hat die Idee mit der Krankenversicherung extrem gut gefallen! Man sieht sehr schön, wie das eigentliche Ziel einer solchen Firma mit dem Thema "wirtschaftlichkeit" in einem Interessenskonflikt steht, und am Ende natürlich das liebe Geld den Sieg davon trägt. Einzelschicksale werden von Bürohengsten geradezu euphorisch heraufbeschworen, ohne dass sich irgend jemand einen Dreck um die Betroffenen schert. Frei nach dem Motto "Nach mir die Sintflut".

    Somit ist man bald hin und her gerissen, wenn sich das Oberhaupt durch verschiedenste brutale und bitterböse Jigsaw-Spiele schlagen muss, nur um am Ende dann doch die Erkenntnis zu bekommen, dass eigentlich alles ganz anders ist: will man ihm helfen bzw. tut er einem leid?...oder hat er all dies regelrecht verdient? Das Finale bietet abgesehen von einer möglichen Antwort darauf (zumindest aus der Sicht einer Person) noch den einen oder anderen Twist, und am Ende sieht man zumindest eine Person in einem doch erheblich anderen Licht, als bisher.

    Was haben wir also bisher:
    - Eine Anfangsszene, welche den Zuschauer auf dem Sofa ungemütlich hin und her rutschen lässt? Check!
    - Gelungene Fallen und Spiele? Check!
    - Magenumdreh-Szenen? Check!
    - Informative Jigsaw-Rückblenden? Check!
    - Verschachtelte Erzähltstruktur? Check!
    - Weiterführung der Geschichte um Jigsaws Nachfolge? Check!
    - Beantwortung aller bisherigen Fragen? Check! (und das rechne ich mal hoch an)
    - Das endliche Erkennen von Jigsaws Masterplan? Check! (dito)
    - Auftauchen neuer Fragen? Check!
    - Schlusswendung(en)? Check!
    + (vorausgesetzt man hat den Unrated DC gesehen) eine Szene NACH dem Abspann (zum ersten mal bei einem SAW-Film - ich dachte schon ich spinne! ), welche einen hochinteressanten Aspekt für den 7. Teil (welcher gemäss neuester Informationen nicht nur in 3D kommen wird, sondern wohl die Saga auch abschliessen soll - Arbeitstitel "SAW VII Engame 3D") anspricht.

    Und was ist nicht so gelungen?
    Nun, hauptsächlich hatte ich zum Teil Mühe damit, die Rückblenden zeitlich einzuordnen (und dies, obwohl ich den film inzwischen bereits 3 mal gesehen habe - das wird noch sehr lustig, die Chronik weiterzuführen, da ich nun Jigsaws und Amandas Frisuren durch alle Filme hindurch vergleichen muss, um mich dahingehend festlegen zu können), was mich dermassen gedanklich beschäftigte, dass ich immer wieder etwas aus dem Geschehen heraus geschleudert wurde. Das wäre allerdings auch schon alles, denn die teilweise gerade mal so ausreichenden Schauspielfähigkeiten einzelner Nebenfiguren konnten den Spass dank begrenzter Screentime nicht trüben.

    Somit habe ich lediglich einen Kritikpunkt, an welchem ich eventuell sogar selbst schuld bin, weswegen die nun abgegebene Wertung durchaus Potential zur Aufwertung beinhaltet.

    9/10

    ...und ick freu mir auf den (hoffentlich wirklich) letzten SAW-Film, denn diese Reihe verdient einen tollen Abschluss BEVOR sie zu Tode geritten wird!

    Do you have what it takes to survive?
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