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Thema: Martins Filmtagebuch

  1. #111
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    Re: Martins Filmtagebuch

    The Jacket
    (2005, John Maybury, DVD)

    Gestern Abend also der Versuch, einen kleinen Videoabend zu starten und wieder einmal festgestellt, dass es sehr schwierig werden kann, mit drei Leuten, die auch noch regelmäßig ins Kino gehen, in der Videothek einen Film zu finden, den: a) noch keiner gesehen hat, b) jeder gerne sehen will und der c) sich nicht nach totalem Schrott anhört. So blieben wir nach mehrstündigem Umherirren durch die Videothek letztendlich bei "The Jacket" hängen und wurden eigentlich nicht enttäuscht.

    Es ist sicherlich kein Film für die Ewigkeit, aber er vermag es doch, einen für die Spieldauer in seinen Bann zu ziehen. Die Story entpuppt sich als durchaus spannend, wenn man über die ein oder andere kleinere Ungereimtheit hinwegsehen kann. Es werden leichte Erinnerungen an "Twelve Monkeys" wach, ohne dass sich "The Jacket" jedoch den Vorwurf eines Abklatsches gefallen lassen müsste. Dazu weist die Story doch genug eigenständige Elemente und Einfälle auf, die den Film unterm Strich zu einem unterhaltsamen, wenn auch nicht herausragenden Thriller machen. Positiv auch Adrien Brody, der seinem Charakter eine gewisse Glaubwürdigkeit verleiht und somit entscheidend zum Funktionieren des Films beiträgt.

    7/10
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  2. #112
    Regisseur Moderator
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    Re: Martins Filmtagebuch

    La Cité des enfants perdus
    Die Stadt der verlorenen Kinder
    (1995, Jean-Pierre Jeunet, DVD)

    Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich mit diesen frühen Filmen von Jean-Pierre Jeunet etwas schwer tue. Auch schon "Delicatessen" – den ich vor ewiger Zeit mal gesehen habe – ist mir nicht unbedingt in aller bester Erinnerung, und auch nun mit der "Stadt der verlorenen Kinder" bin ich nicht so ganz warm geworden.

    Ich habe ja an sich nichts gegen Surrealismus im Film, aber zu diesen skurril-grotesken Freakwelten, die Jean-Pierre Jeunet hier kreiert, kann ich irgendwie nicht so den Zugang finden. So muss ich dann feststellen, dass ich den Film eigentlich eher als anstrengend denn als unterhaltsam empfunden habe. Was natürlich nicht heißen soll, dass man dem Film nicht ganz objektiv sein enormes Ideen- und Phantasiereichtum zugute halten muss, nur für mich ist das in der Form halt nicht unbedingt was. Ein Lichtblick, der zumindest für etwas Kurzweil gesorgt hat, war das gut aufgelegte Hauptdarstellerduo, was in dem Film ja nach dem bekannten Motto kleines, smartes Mädchen tut sich mit hünenhaftem, aber etwas langsamen Kerl zusammen funktioniert und eigentlich alle Stärken dieses Konzepts ausspielt. So war denn zumindest für etwas Identifikationspotential gesorgt, was den Film doch einigermaßen erträglich gemacht hat, aber wie gesagt, im Großen und Ganzen war das eher kein Film für mich.

    4/10
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  3. #113
    Regisseur Moderator
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    Re: Martins Filmtagebuch

    Be Cool
    (2005, F. Gary Gray, DVD)

    Ich hatte jedenfalls keine Probleme, während "Be Cool" cool zu bleiben – im Schlaf sinkt ja die Körpertemperatur.

    Gut, das ist vielleicht etwas hart formuliert, allerdings muss ich schon ganz klar sagen, dass "Be Cool" einiges von der Spritzigkeit, dem Charmes und des Witzes von "Get Shorty" vermissen lässt. Problematisch ist, dass dem Konzept keine neuen Aspekte hinzugefügt werden konnten. Es wird praktisch das Gleiche noch einmal in Grün durchgekaut. Ich sag' nur: Mietwagen, Fernseher und "Schau mir in die Augen!". Klar, die Intention ist schon verständlich, man wollte eine Art Corporate Identity schaffen, dass man sich in dem Film sofort zu Hause fühlt, aber den Film nur darauf aufzubauen, nein, das reicht einfach nicht.

    Dabei hätte "Get Shorty" durchaus Potential für einen Nachfolger, nur das, was dann daraus geworden ist, ist nicht mehr als ein inspirationsloser Aufguss, der doch mehr als müde daher kommt. Müde wirkt auch John Travolta und auch sein Wiedersehen mit Uma Thurman auf der Tanzfläche bleibt hinter den Erwartungen zurück. Es prickelt einfach nichts, weder in dieser Szene noch im Rest des Films.

    Daran kann dann auch die hohe Dichte an Stars und bekannten Gesichtern nichts mehr ändern. Und um ehrlich zu sein, gerade die ganzen Cameos wirkten doch mehr als aufgesetzt und haben den Film eigentlich nur aufgeblasen aber nicht wirklich bereichert. Gleiches gilt im übrigen auch für die mitunter quälend langen Gesangsszenen.

    Nein, "Be Cool" ist kein guter Film, er ist auch und vorallem keine gute Fortsetzung, denn er wird "Get Shorty" einfach nicht gerecht. Schade drum…

    3/10
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  4. #114
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    Re: Martins Filmtagebuch

    Syriana
    (2005, Steve Gaghan, Kino)


    Ein guter Film, ein wichtiger Film. Ein Film, der an Aktualität kaum zu überbieten ist und der den hier thematisieren Ost-West-Öl-Krieg-Terror-Konflikt als das darzustellen, was er ist, nämlich als äußerst komplex. Schlüssel zum Erfolg ist, dass "Syriana" nicht polemisch wird und das Thema (fast) immer mit der erforderlichen Objektivität beleuchtet.

    Der Film ist kritisch der amerikanischen Politik und den Machenschaften der Ölkonzerne gegenüber, aber nicht so kritisch, wie ich befürchtet habe. Oder besser gesagt, er vergisst auch nicht, die Fehler der anderen Seite darzustellen. Alle an diesem Konflikt beteiligten Parteien, die Amerikaner, die Ölkonzerne, die Araber, sie alle haben irgendwo Recht und irgendwo Unrecht. "Syriana" stellt einen nicht vor vollendete Tatsachen, er verkauft keine Meinung. Die Verantwortung der Meinungsbildung bleibt beim Zuschauer.

    Doch der Film bietet mehr als nur Politik und Aktualität, er ist nämlich auch verdammt spannend. Ähnlich wie in "Traffic" ist die Spannung jedoch nicht von zwingend offensichtlicher Natur, man muss sie sich als Zuschauer gewissermaßen erarbeiten. In seiner Komplexität - viele parallele Handlungsstränge, viele Charaktere, viele Szenenwechseln - ist es nicht immer leicht, dem Film zu folgen, denn es sind keine leicht verdaulichen zwei Stunden, man muss konzentriert bei der Sache sein, aber wenn man dazu bereit ist, offenbar sich einem ein äußerst fesselnder Thriller. Das altbekannte Problem, dass es bei Filmen dieser Machart schwierig werden kann, zu den vielen Personen eine Beziehung aufzubauen, kann auch in "Syriana" nicht völlig zufrieden stellend gelöst werden, angesichts der sowohl inhaltlichen wie auch politischen Brisanz kann man dies jedoch fast vernachlässigen.

    9/10
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  5. #115
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    Re: Martins Filmtagebuch

    Lord of War
    Lord of War - Händler des Todes
    (2005, Andrew Niccol, Kino)

    Nach "Syriana" nun also der nächste Film, der aktuelles politisches Geschehen in durchaus kontroverser Weise anpackt. Doch "Lord of War" wählt nicht nur einen anderen (und nicht ganz so aktuellen) Hintergrund, er geht das Thema auch anders an. Im Gegensatz zur bierernsten und verschachtelten Handlung in "Syriana" geht's hier geradliniger, dafür aber auch zynischer und manchmal sogar witzig zu; ein Ansatz, der mir auch sehr zugesagt hat.

    Ein Problem hatte ich um ehrlich zu sein etwas mit dem Hauptcharakter Yuri Orlov. Er ist ja gewissermaßen der Bösewicht der Story, er ist der Waffenschieber, indirekt verantwortlich für Mord und Totschlag, er steht auf der falschen Seite. Und dafür wird er einfach von Nicholas Cage viel zu sympathisch dargestellt, er kommt irgendwie zu nett und gut rüber. Der Film versucht zwar zum Ende hin, noch die Kurve zu kratzen, und schafft dies wohl auch – wenn auch etwas holperig. Trotzdem bleibt ein schaler Beigeschmack, denn ich habe mich nicht selten dabei beobachtet, wie ich dem Waffenhändler bei seinen Deals die Daumen gedrückt habe, wie ich mich über seinen Einfallsreichtum gefreut habe, wenn er wieder einmal von Interpol-Agent Valentine gestellt wurde. Die Intention ist schon klar, man hat versucht, beide Seiten zu beleuchten. Besser gesagt, man hat versucht zu zeigen, dass man eigentlich nicht so klar zwischen Gut und Böse trennen kann. Trotzdem halte ich die Art und Weise, wie der Film dies gelöst hat, für nicht ganz ideal und im Nachhinein betrachtet doch auch für etwas zweifelhaft.

    Davon einmal abgesehen gibt es an "Lord of War" aber wenig auszusetzen. Der Film findet ein gekonntes Verhältnis zwischen Witz, Zynismus und Ernsthaftigkeit, er überzeugt auf visueller und akustischer Ebene und bietet ein großartiges Darsteller-Ensemble. Da kann man dann auch leichte Unstimmigkeiten bei den Charakteren (s.o.) verschmerzen.

    8/10
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  6. #116
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    Re: Martins Filmtagebuch

    V for Vendetta
    (2005, James McTeigue, Kino)



    Beneath this mask there is more than flesh. There is an idea, Mr. Creedy - and ideas are bulletproof.


    Mit "V for Vendetta" kehren die Wachowski-Brüder zu dem Erfolgsrezept des ersten Matrix-Teils zurück, vergessen scheinen die dumpfen CGI-Kämpfe und -Krämpfe von Matrix 2 & 3. Und in der Tat finden sich erstaunlich viele Elemente von Matrix 1 hier wieder: Eine dunkle Zukunftsvision, ein Rebell, eine visuelle Umsetzung die sich sehen lassen kann und – vor allem – eine äußerst packende Story.

    Da das Setting jedoch anders ist, ist "V for Vendetta" alles andere als ein warmer Aufguss des Altbekannte. Der einsame Rebell V startet im Alleingang eine Revolution gegen ein faschistisches Regime im England der (nicht allzu fernen) Zukunft. Der Film schlägt geschickt den Bogen zwischen Fiktion und Anspielungen auf unsere heutige Zeit. Immer wieder liefert er kleine Seitenhiebe die zu sagen scheinen "Dies könnte passieren, passt auf, dass es nicht soweit kommt". So schwingt ein bedeutungsvoller Unterton mit, der jedoch nicht zu aufdringlich wird, als das man den Film nicht mehr als ein fiktives (Unterhaltungs-)Werk genießen könnte. Der Film setzt dabei weniger auf Action, sondern mehr auf Story und Charaktere, und dies bekommt ihm gut.

    9/10
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  7. #117
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    Re: Martins Filmtagebuch

    Stromberg - Staffel 1



    Das Wunder von Bernd.

    Gut, ein Wunder ist Stromberg vielleicht nicht, aber es ist doch eine verdammt gute Comedy-Serie. Vielleicht die beste deutsche in letzter Zeit. Sie ist so auf den Punkt, so authentisch und einfach schreiend komisch.

    Ja, dieser Bernd Stromberg, ein Typ aus der Ecke Nils Ruf oder Christian Ulmen in "Mein neuer Freund". Dumm-dreist und fernab jeder Schmerzgrenze. Kurz gesagt, jemand mit dem man es im wahren Leben nie zu tun haben möchte, aber den man unheimlich gerne im Fernsehen, sicher von zu Hause aus dem Wohnzimmer beobachtet, wie er seine Mitarbeiter terrorisiert und einen Hammer-Spruch nach dem nächsten vom Stapel lässt.

    Aber es ist nicht nur der Charakter des Stromberg, der die Serie auszeichnet, auch wenn er natürlich der markanteste Eckpunkt ist. Die Serie ist unheimlich gut gemacht, dieser dokumentarische Stil lässt das Geschehen noch realer erscheinen. Zudem sind alle Rollen super besetzt und gerade die Nebendarsteller überzeugen neben dem überzogenen Stromberg mit Natürlichkeit und Authentizität. Es überrascht mich nicht, das einige von Fans auf der Strasse angesprochen wurden und sich dann gewundert haben, dass es sich dabei um Schauspieler handelt.

    Two thumbs up für dieser Serie und auch für Pro Sieben, dass sie Staffel 2 gedreht haben und wohl auch Staffel 3 realisieren werden.
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  8. #118
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    Re: Martins Filmtagebuch

    Layer Cake
    (2004, Matthew Vaughn, DVD)



    I'm not a gangster. I'm a businessman whose commodity happens to be cocaine.


    Nein, XXXX, der Charakter, den Daniel Craig in "Layer Cake" spielt, fasst sich in der Tat nicht als Gangster auf, sondern als Geschäftsmann. Er handelt mit Drogen als wären es Investmentfonds, macht Deals klar, hat hier und da was am laufen. Und als er dann doch in die Rolle des Gangsters gezwungen wird und einen Mord begehen muss, reagiert er sichtlich geschockt darauf, eine der stärksten Szenen des Films zeigt, wie ihn das fertig macht – und wie er im nächsten Moment dann aber doch schon wieder der coole Businessman ist.

    "Layer Cake" ist weniger "Snatch" und Co. als ich erwartet habe. Sicherlich in ähnlichem Milieu angesiedelt, setzt er wenig auf Humor, auch wenn er teilweise schon witzig ist, aber im Grundton ist er doch ernst, definitiv mehr Thriller als Komödie. Hätte man mir das vorher gesagt, ich wäre verwundert gewesen, aber im Nachhinein muss ich sagen: Es funktioniert. Der Film ist spannend, temporeich und im wahrsten Sinne des Wortes vielschichtig. Dazu kommt ein cooler Soundtrack und eine sehr stilvolle und stilsichere Inszenierung, so dass man ihn wirklich als rundum gelungen einstufen kann.

    Etwas getrübt wurde das Vergnügen durch meine zeitweilige Schwäche, die allzu englische Gangstersprache zu verstehen, und unglücklicherweise habe ich den Film auch nur im Originalton vorliegen. Dadurch ist mir mit Sicherheit das ein oder andere entgangen, zumal die Story ja auch nicht gerade simple konstruiert ist. Nichts desto trotz hat mich der Film aber in seinen Bann gezogen, ein weiterer Qualitätsbeweis! Und so habe ich dann auch einen guten Grund, ihn mir in Bälde noch mal anzugucken, dann aber auf deutsch.

    9/10
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  9. #119
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    Re: Martins Filmtagebuch

    Casshern
    (2004, Kazuaki Kiriya, DVD)




    Schon etwas durchwachsen der Film. Dabei find' ich das Grundkonzept, die Grundstory eigentlich ganz cool. Aber der Teufel steckt hier irgendwie im Detail. Es gab' immer wieder so Kleinigkeiten in der Story, die unlogisch, unnötig oder einfach nur unstimmig waren. Dies summiert sich über die Spielzeit auf, so dass irgendwann der ganze Film nur noch seltsam und unausgegoren wirkt.

    Und dafür ist er dann auch einfach eine Ecke zu lang. Mich beschleicht das Gefühl, dass man das alles auch etwas kompakter hätte erzählen können. Aber so macht sich dann doch ab einem gewissen Punkt gepflegte Langeweile breit. Und auch dass sich viele Elemente der Handlung wiederholen und einem die Message so penetrant unter die Nase gerieben wurde, war nicht ganz so prickelnd.

    Optisch gibt's freilich wenig zu meckern, der Look, die Fights, das war schon alles sehr nett anzuschauen, auch wenn's jetzt nicht so super ausgefallen oder innovativ war. Der Film geht gerade noch als Mittelmaß durch, weil ich grundsätzlich auf so post-apokalyptische Settings stehe und hier doch einige interessante Ideen vertreten waren, aber als wirklich gelungen kann man das in der Form nicht bezeichnen.

    5/10
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  10. #120
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    Re: Martins Filmtagebuch

    Scary Movie 4
    (2006, David Zucker, Kino)




    Ich will gar nicht groß über Sinn, bzw. Unsinn der "Scary Movie" Reihe reden, nur soviel: "Scary Movie 3" und "Scary Movie 4" sind praktisch ein und derselbe Film, nur das sie andere Dinge aufs Korn nehmen. Teil 3 fand' ich recht mies, bei Teil 4 habe ich mich gut amüsiert. Wo liegt also der Unterschied? Nun, "Scary Movie 3" habe ich alleine, zu Hause und vor allem nüchtern gesehen. "Scary Movie 4" habe ich mit Kumpels, im Kino und vor allem schon gut angetrunken erlebt. So hatten wir dann unseren Spaß im Kino, was ich aber eher auf oben genannte Umstände zurückführe und weniger auf die Qualitäten des Films. Von daher werde ich mich in diesem Fall auch mal elegant einer Wertung enthalten, nur soviel sei gesagt: Wie ernst kann man einen Film schon nehmen, auf dessen Niveau man sich erst runter trinken muss?
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