The Wackness
2008, USA, UK, Rating: 12
OMFE Reboot 2011 Round 1 (Vorschlag John McCane):
Und schon geht der Spaß los. Nunja, nicht direkt. Mit The Wackness ging der Spaß meinerseits leider erst im zweiten Versuch los. Beim ersten hat mein Hirn nach exakt 9:30 Min (wie mir beim zweiten Sehen aufgefallen ist), die Synapsen, Augen und alles andere abgeklemmt und die Lichter ausgeknipst. Kein guter Start also für dieses Drama um Lukes Probleme im täglichen Leben mit Eltern, Frauen und Erwachsenwerden. Der zweite Versuch stellte sich dann doch erfolgreicher dar und führte zu einer vollenendeten Sichtung des Streifens. Doch auch hier muss festgehalten werden, und man (besonders er) möge mich dafür steinigen: Josh Peck ist einfach ne Pflaume.
Ja, es gehört zu seiner Rolle den ganzen Film über verkifft zu gucken, langsam zu reden und einfach etwas langsam zu denken. Nichtsdestotrotz sollte man als Zuschauer doch zumindest eine gewisse Bindung zum Hauptcharakter aufbauen können. Gelingt dies bei vielen anderen drogen-besetzten Filmen dem geneigten Nicht-Konsumenten doch sehr gut, war ich hier einfach nur gelangweilt von seiner Darstellung der Rolle. Die erste Dreiviertel-Stunde saß ich also da, habe mich an der ein oder anderen netten Idee (Stichworte sind hier: Fußweg, Wasserbombe o.ä.) oder dem generell sehr gelungenen Setting der 90er Jahre erfreut - und war von Josh Peck gelangweilt.
Schauspielerischer Lichtblick des Films ist dagegen ganz klar Ben Kingsley. Die Rolle des Therapeuten füllt er einfach herrlich augenzwinkernd mit allen nur erdenklichen Klischees und ist dabei einfach herrlich sympathisch, bemitleidenswert, komisch und tragisch zugleich. Alles in allem schaffen es aber sowohl Kingsley als auch das tolle 90er-Setting nicht, über die Längen des Films und Pecks einschläfernde Darstellung hinweg zu täuschen. Aufgrund von Kingsleys Leistung (oder vielmehr seinem Charakter) sowie vieler eingestreuter netter Ideen reicht es daher leider nur zu:
5/10


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