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Thema: It's all done except the last chapter.

  1. #71
    Regisseur Avatar von Lars
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    AW: It's all done except the last chapter.

    The Wackness
    2008, USA, UK, Rating: 12



    OMFE Reboot 2011 Round 1 (Vorschlag John McCane):

    Und schon geht der Spaß los. Nunja, nicht direkt. Mit The Wackness ging der Spaß meinerseits leider erst im zweiten Versuch los. Beim ersten hat mein Hirn nach exakt 9:30 Min (wie mir beim zweiten Sehen aufgefallen ist), die Synapsen, Augen und alles andere abgeklemmt und die Lichter ausgeknipst. Kein guter Start also für dieses Drama um Lukes Probleme im täglichen Leben mit Eltern, Frauen und Erwachsenwerden. Der zweite Versuch stellte sich dann doch erfolgreicher dar und führte zu einer vollenendeten Sichtung des Streifens. Doch auch hier muss festgehalten werden, und man (besonders er) möge mich dafür steinigen: Josh Peck ist einfach ne Pflaume.

    Ja, es gehört zu seiner Rolle den ganzen Film über verkifft zu gucken, langsam zu reden und einfach etwas langsam zu denken. Nichtsdestotrotz sollte man als Zuschauer doch zumindest eine gewisse Bindung zum Hauptcharakter aufbauen können. Gelingt dies bei vielen anderen drogen-besetzten Filmen dem geneigten Nicht-Konsumenten doch sehr gut, war ich hier einfach nur gelangweilt von seiner Darstellung der Rolle. Die erste Dreiviertel-Stunde saß ich also da, habe mich an der ein oder anderen netten Idee (Stichworte sind hier: Fußweg, Wasserbombe o.ä.) oder dem generell sehr gelungenen Setting der 90er Jahre erfreut - und war von Josh Peck gelangweilt.

    Schauspielerischer Lichtblick des Films ist dagegen ganz klar Ben Kingsley. Die Rolle des Therapeuten füllt er einfach herrlich augenzwinkernd mit allen nur erdenklichen Klischees und ist dabei einfach herrlich sympathisch, bemitleidenswert, komisch und tragisch zugleich. Alles in allem schaffen es aber sowohl Kingsley als auch das tolle 90er-Setting nicht, über die Längen des Films und Pecks einschläfernde Darstellung hinweg zu täuschen. Aufgrund von Kingsleys Leistung (oder vielmehr seinem Charakter) sowie vieler eingestreuter netter Ideen reicht es daher leider nur zu:

    5/10
    "Death is a disease, it's like any other. And there's a cure. A cure - and I will find it."

  2. #72
    Regisseur Avatar von Lars
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    AW: It's all done except the last chapter.

    American Splendor
    2003, USA, UK, Rating: 6



    OMFE Reboot 2011 Round 2 (Vorschlag Danwalker):

    2nd Round, here we go: American Splendor also - Realverfilmung mit verschiedensten Comic-Einflüssen. Während des Films habe ich mich warum auch immer etwas an The Science of Sleep erinnert gefühlt. Hier waren es zwar keine klassischen Comic-Einflüsse, aber rein von der Kreativität her ist das schon vergleichbar. Ähnlich wie bei The Wackness zuvor krankt auch American Splendor bei mir an einer mangelhaften Sympathie für den Hauptcharakter. Natürlich, als Zuschauer soll man mit Harvey vielleicht nicht umbedingt sympathisieren, er symbolisiert ja schließlich alles - nur nicht den optimistischen, zugänglichen Protagonisten. Grundsätzlich ist das ja auch nicht negativ zu bewerten, aber leider zündet American Splendor einfach nicht bei mir. Vielleicht ist es mir der Kreativität zu viel und einfach zu gewollt anders. Weder die Story, noch die Charaktere wissen wirklich zu fesseln, sodass ich auch hier zwei Anläufe gebraucht habe bis ich den Film zu Ende geschaut habe. Letztlich ist American Splendor einfach der pure Geek-Film. Eigentlich erstaunlich dass er mir trotz dessen (oder deshalb?) nicht gefällt, alles in allem ist es einfach zu viel. Daher leider auch nur:

    3/10
    "Death is a disease, it's like any other. And there's a cure. A cure - and I will find it."

  3. #73
    Regisseur Avatar von Lars
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    AW: It's all done except the last chapter.

    Water for Elephants
    2003, USA, Rating: 12



    Wenn ich zurück denke an Januar, Februar, März und alles was zwischen der erstmaligen Sichtung des Trailers im Kino und der Sichtung des Films lag, fällt es mir schwer abzuschätzen wie oft ich den Trailer seitdem gesehen habe. Die Stimmung des Trailers, auch und vor allem getragen durch den fantastischen Soundtrack, vermochte mich vollkommen in seinen Bann zu ziehen, auch wenn mein Kopf starke Bedenken obgleich des Hauptdarstellers hatte. Wie sich im Kino heraus stellte, waren diese Bedenken traurigerweise nicht die einzige falsche Erwartung die ich an den Film gesetzt habe. Vom tollen Setting des Trailers, mit seiner Mystik und viel Gefühl ist leider nicht allzu viel übrig geblieben. Die Story plätschert relativ seicht dahin, wirkliche Akzente fehlen leider nahezu vollkommen. Um es kurz zu machen: Waltz war ok, Witherspoon pendelt zwischen gelangweilt und mäßig, Pattinson überzeugte mich erstaunlicherweise doch in seiner Rolle, der Soundtrack leider absolut austauschbar, Spannung kaum vorhanden. Hätte ich mir sparen können.
    "Death is a disease, it's like any other. And there's a cure. A cure - and I will find it."

  4. #74
    Regisseur Avatar von Lars
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    AW: It's all done except the last chapter.

    Oldboy
    2003, Südkorea, Rating: 16



    OMFE Reboot 2011 Round 3 (Vorschlag Thomas):

    Um eins vorweg zu nehmen: Danke, Thomas.
    Danke dass ich so endlich einmal gezwungen war, nun doch endlich mal Oldboy zu sehen, vor dem ich mich trotz Interesse irgendwie immer gedrückt habe. Ich kann gar nicht genau sagen warum ich ihn bisher immer vor mir her geschoben hatte. Möglicherweise, und man möge mich dafür schlagen, liegt das an meinem relativ geringen Interesse asiatischer Filme, weil ich es früher doch teilweise anstrengend fand mir zu merken wer wer ist. Seit meinem 8-wöchigen Aufenthalt in Südostasien ist das Problem nun gelöst und ich kann mit Leichtigkeit nicht nur die Leute unterscheiden, sondern jeden einzelnen genau seinem Heimatland zuordnen. Herrliche Welt.

    So, aber genug dazu, Oldboy: Toller Film. Hier gibt es relativ wenig zu meckern meiner Meinung nach. Die Story gefällt von Beginn an. Durch die Unwissenheit zu Beginn fühlt man sich einfach sehr eng mit dem Protagonisten verknüpft. Dieses Hineinwerfen in den Raum erzeugt einfach eine Nähe die man eventuell nicht hätte, wenn man bereits zu Beginn sehen würde, wie genau der Protagonist in die Lage gekommen ist. Aber auch der spätere Verlauf der Geschichte ist einfach spannend und interessant, gespickt mit teilweise doch recht krassen Szenen, und fesselnd zugleich. Es gibt einfach eine ganze Reihe an Szenen oder Einstellungen die unheimlich intensiv sind. Das Ganze, gepaart mit dem doch fast schon tragisch-komischen Verlauf der Geschichte, lässt Oldboy einfach zu einem schöne Seherlebnis wachsen.

    8/10
    "Death is a disease, it's like any other. And there's a cure. A cure - and I will find it."

  5. #75
    Regisseur Avatar von Lars
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    AW: It's all done except the last chapter.

    S.O.B. - Hollywoods letzter Heuler
    1981, USA, Rating: 12


    OMFE Reboot 2011 Round 4 (Vorschlag Wolfe):

    Puuh. Ich glaube es ist jetzt an der Zeit mich als Blake-Edwards-Nicht-Gutfinder zu outen. Auch wenn ich bisher einzig Tiffany und den Panther kannte, muss ich doch sagen dass ich bisher von keinem seiner Filme wirklich angetan war, auch wenn ich dies vor allem am Panther liegt, der einfach überhaupt nicht mein Fall ist. Unter diesem düsteren Stern war es für S.O.B. wirklich schwer mich zu überzeugen oder gar zu unterhalten. Diese Form von Humor ist einfach nicht meins, sodass der Großteil der Gags leider überhaupt nicht zündete. Auch wenn die Grundintention und die Idee des Films sicherlich zu begrüßen ist und die Hintergrundgeschichte um den Regisseur das Ganze schon relativ spannend (VOR betrachten des Films) macht, kann S.O.B. dann leider nicht wirklich überzeugen. Hier und da sind nette Ideen zu finden, letztlich bleibt der Zuschauer jedoch mit dem Gefühl zurück, Teil einer Abrechnung gewesen zu sein, die durchaus mehr Potential gehabt hätte.

    2/10
    "Death is a disease, it's like any other. And there's a cure. A cure - and I will find it."

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