98. Assault – Anschlag bei Nacht
(Assault on precinct 13) USA 1976 R: John Carpenter
(g. a. 2.11.2007)
D: Austin Stoker, Darwin Joston, Charles Cyphers, Laurie Zimmer, Martin West, Tony Burton, Nancy Kyes, John J. Fox, Peter Bruni, Henry Brandon, Kim Richards
B: Was von diesem Film in Erinnerung bleibt, ist vor allem der Score. Diese fast seichte, typisch nach 70er-Jahre klingende Musik, die man sich gut als Hintergrundmusik in einem Restaurant, einem Flughafen oder einem Aufzug vorstellen kann, welche sich regelmäßig mit harten, nervenkratzenden Tönen, wie man sie schon aus Helloween kennt, abwechselt.
Dazu kommt eine Inszenierung die teilweise wirr ist, Dialoge die entweder nicht wirklich gut geschrieben oder einfach schlecht übersetzt sind und man hat das Gefühl dass die Story bzw. der Verlauf nicht ganz rund ist. Aber, das macht gar nichts, der Film ist trotzdem absolut sehenswert und darf auf keiner „Alte-Filme-Nachhol-Liste“ fehlen.
Carpenter beweist schon in seinem Frühwerk sein Gespür dafür, den Zuschauer zu fesseln und für Nervenkitzel zu sorgen. Auch wenn es hier keine Figuren aus anderen Welten oder solche mit übernatürlichen Fähigkeiten sind, sondern sprichwörtlich die „blutgierige“ Bande von Nebenan. Dennoch weist die Belagerung der Polizei-Station durch die Gang-Mitglieder starke Parallelen zu einer Belagerung durch Zombies auf, wohl eher kein Zufall !?
Früher Beitrag zum Thema „Rache/Selbstjustiz“ und warum man es vllt. besser lassen sollte... kompromisslos und hart wie das Leben selbst.
Benotung: 7,5/10
Passender Song: „Schunder-Song“ von Die Ärzte (wegen der Textpassage „...Gewalt erzeugt Gegengewalt...“)


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