127. The good cop
(Den gode strømer) DK 2004 R: Lasse Spang Olsen
(g. a. 3.1.2008)
D: Kim Bodnia, René Dif, Nicolas Bro, Jens Okking, Iben Hjejle, Thomas Bo Larsen, Nikolaj Coster Waldau, Robert Hansen, Kenneth Carmohn, Rikke Louise Andersson, Laura Drasbæk, Helle Fagralid, Kjeld Nørgaard, Slavko Labovi?, Earth Reeves, Christian Friis, Lene Tiemroth
B: Wieder einmal ist ein Rudel Dänen losgelassen um einen wahnwitzigen Plan auszuführen, dabei wird die Naivität nur noch von der Stümperhaftigkeit übertroffen. Doch zum Glück haben sie Rückendeckung in Form des „Strømers“ Jens (Bodnia).
Natürlich geht der Plan schief, sie erwischen den falschen Container, ihr Anführer Thomas (Dif, Sänger der Popgruppe Aqua) erleidet einen heftigen Schlag mit Amnesie als Folge.
Schließlich läuft (erwartungsgemäß) alles aus dem Ruder, und so hat man mehr oder weniger gesprächsbereite „Geschäftspartner“ aus China, Jamaika, Lettland und Serbien an den Hacken, die Kopenhagener Polizei nebst Spezialeinsatzgruppe gibt es als Zugabe noch oben drauf.
"This is not Norway !"
Vom Prinzip her, knüpft der Film an die bewährten Muster der früheren Spang Olsen-Filme an („In China essen sie Hunde“, „Old men in new cars“), doch im Gegensatz zu den Vorgängern ist dieser hier eher ernst. Waren die Vorgänger noch von einer humorigen Leichtigkeit getragen, ist dies der (für meine Begriffe) eher gescheiterte Versuch eines soliden Thrillers. Zwar gibt es auch hier witzige und spaßige Momente, abstruse Einfälle und kleine Besonderheiten die das Ganze merklich auflockern, doch eine harte Linie ist nicht zu leugnen.
Freude wird dies den Action-Fans bereiten. Wenngleich der Film Vergleiche mit den guten Vertretern jenseits des großen Teiches lieber nicht eingehen sollte, denn da wäre er unterlegen, bietet er für europäische Verhältnisse doch einiges.
Höhepunkt des Wahnwitzes ist als Jens seinen Kollegen weiß machen will, dass die größte kriminelle Gefahr für das kleine Königreich von Deutschland ausgeht, weil die zahlreichen von Deutschen genutzten Ferienhäuser nur Tarnung sind und hinter allem die "gefürchtete deutsche Drogenmafia" steckt... einfach herrlich überzeugend vorgetragen.
Um meinen Bildungsauftrag nicht ganz zu unterschlagen darf ich noch anmerken, dass „strømer“ in Dänemark die etwas abfällige Bezeichnung für einen Polizisten ist, vergleichbar mit unserem „Bulle“.
„Ihr sollt mich doch nicht schlagen!“
Benotung: 7/10
Passender Song: „Container love“ von Phillip Boa


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