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Thema: Why so curious ?

  1. #191
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    Re: Dies ist vielleicht das Buch, in dem Sie lesen werden !

    187. The Oh in Ohio
    (The Oh in Ohio) USA 2006 R: Billy Kent

    (g. a. 6.8.2008)
    D: Parker Posey, Paul Rudd, Danny de Vito, Mischa Barton, Keith David, Miranda Bailey, Heather Graham, Tim Russ, Liza Minnelli, Robert John Burke



    B: Keine Ahnung warum und wie genau ich auf den Film gekommen bin. Hatte über den Inhalt bis zum Einlegen der Scheibe keinen blassen Schimmer, hab mich nur am Titel festgehalten (aus einem nicht zu definierenden Grund weckt der Staat Ohio positive Assoziationen bei mir... strange) und der trüben Erinnerung mal gelesen zu haben, dass es sich um eine Komödie handelt. Na und wenn Paul Rudd mitmacht kann man ja so falsch nicht liegen !?

    Doch, kann man, leider, denn trotz des bemerkenswerten Casts ist der Film noch nicht mal durchschnittlich witzig oder unterhaltsam. Dennoch kommt, spätestens wenn Wayne der Poolboy mit Priscilla die Wasserrutsche herunterrutscht und im nassen Element planscht (und andere Sachen macht...), auch eine gewisse Leichtigkeit in den Film, die die Stimmung zu heben vermag. Überhaupt, Danny de Vito als heilsbringender Loverboy ist schon eine nette Sache. Und Liza Minnelli als eine Art Sex-Guru für desperate housewives auch eine nette Idee. Ungewöhnlich auch die Offenheit, mit der Priscilla gegenüber vsd. Leuten über intimes spricht, sich selbst gegenüber ist sie jedoch extrem verschlossen. Seltsame Figur irgendwie. Und wie gesagt, der Cast ist okay (besonders auch Keith David als Coach), aber die Story und das was passiert ist eben unbefriedigend, und wirklich witzig ist das Ganze auch nicht.

    Na wenigstens scheine ich der Erste zu sein, der diesen Film hier gesehen hat, auch mal ein besonderes Gefühl irgendwie.

    Benot.: 4,5/10

    Pass. Song: „Cleveland rocks“ von The Presidents Of The United Stated Of America
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

  2. #192
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    Re: Dies ist vielleicht das Buch, in dem Sie lesen werden !

    OMFE präsentiert: Must-See-Film #2; presented by soulassassin

    188. Das Leben ist schön
    (La vita è bella) I 1997 R: Roberto Benigni

    (g. a. 13.8.2008)
    D: Roberto Benigni, Nicoletta Braschi, Giorgio Cantarini, Giustino Durano, Sergio Bini Bustric, Marisa Paredes, Amerigo Fontani, Horst Buchholz, Pietro de Silva, Francesco Guzzo



    B: Wieder so ein Film, den ich mir ohne die Empfehlung wohl nicht angeschaut hätte. Insofern mal recht schönen Dank an den Empfehler (Grazie!) und die OMFE-Initiierer dafür.

    Der Film lässt sich in zwei grobe Teile spalten, der erste Teil ist reine Komödie mit diversen Slapstickeinlagen, Guido Orefice versprüht dabei eine Leichtigkeit und drängt sein sonniges Gemüt und seine Unkonventionalität seiner Umwelt geradezu auf, dass es nur so eine Freude ist. Vokabeln wie Traurigkeit, Wut, Resignation, Hoffnungslosigkeit oder Missgunst scheinen für ihn nicht zu existieren. Stattdessen strahlt sein sonniges Gemüt mit einer großen Portion Fantasie und der bereits benannten Leichtigkeit. Man muss schon ein herzloser Zyniker sein, wenn man dem nichts abgewinnen kann, denn auch wenn es mglw. überzogen scheint, wird es nie peinlich oder absurd und die Freude überträgt sich auf den Zuschauer. Abgesehen davon sind einige wirklich gelungene Gags mit dabei. Gleichzeitig wird auch eine Liebesgeschichte erzählt und auch wenn Guidos auftreten gegenüber Dora fast schon aufdringlich wirkt, so ist es doch von einer kindhaften Verspieltheit und einer ansteckenden Freude, die letztlich auch zum verdienten Erfolg führt.

    Der zweite Teil dann, zeigt Guido und sein Verhalten zunächst nicht großartig verändert (nur das Drumherum verändert sich signifikant). Nach wie vor spielt er Böses herunter, blendet Negatives aus, macht aus einem KZ-Aufenthalt gar ein Spiel, allerdings nicht aufgrund irgendeiner Persönlichkeitsstörung heraus sondern nur aus dem Grund seinen geliebten Sohn zu beschützen. Und somit gelingt es ihm nicht nur, ihm das Leben zu retten sondern ihn von der Erkenntnis dieses Schrecklichen zu bewahren. Ihm gelingt gar das anscheinend Unmögliche, er sorgt dafür, dass ein KZ-Insasse gar nicht mitbekommt, dass er sich in einem solchen befindet. Man stelle sich vor, man ist Teil einer der furchtbarsten Situationen und weiß es nicht einmal. Bemerkenswert auch, dass Guido an einer Stelle sogar das erste Mal richtig am Boden zerstört ist, als er all seine Hoffnung auf Dr. Lessing setzt und dieser ihn aber nur zur Lösung eines Rätsels benötigt. Doch auch dies bringt Guido nicht völlig aus der Bahn und sein ganzes Sein richtet sich wieder auf die Aufgabe seinen Sohn zu schützen.

    Obwohl auch im zweiten Teil diverse humorige Einlagen enthalten sind, konnte ich mir selbst kaum ein Lächeln abringen. Zu brutal war der Sturz von der heilen Welt und des unbändigen schönen Lebens in diese Un-Welt eines KZs.

    Ein prächtiges Plädoyer für Menschlichkeit und Mut, in ungewöhnlichen Situationen ungewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen.

    Mit das schönste Bild war dann, als der Ami-Panzer ins leere Lager rollt und Giosué mit weit aufgerissenen Augen und Mund seinem "Hauptpreis" freudig entgegenblickt. Vielleicht hätte man den Film an der Stelle enden lassen sollen, denn was danach kommt, hat mir irgendwie nicht so ganz in den Kram gepasst, da ist der US-Sonnyboy der aus dem Panzer steigt, die wehende US-Fahne am Militär-Jeep, und eine am Rande des Kitsches entlangschliddernde Wiedersehensszene. Dies war für mich fast schon too much, doch andererseits ist das Leben auch viel zu schön, um sich an solchen Kleinigkeiten aufzuhängen. Aber alles in allem ein zu Herzen gehender Film, den man gesehen haben sollte (auch wenn man zunächst anderer Meinung ist, so wie ich selbst es war).

    Edit: Fast unterschlagen: Es ist sehr angenehm, wie unverkrampft und letztlich gekonnt Benigni das Thema Nationalsozialismus und Humor verknüpft (besonders die Anfangsszene ist diesbezüglich schon wegweisend), wenngleich diese Thematik maximal die Hälfte des Filmes ausmacht.

    Benotung: 8/10

    Pass. Song: „Lache, wenn es nicht zum Weinen reicht“ von Herbert Grönemeyer
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  3. #193
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    Re: Dies ist vielleicht das Buch, in dem Sie lesen werden !

    Wall?E's große Brüder...

    189. Transformers
    (Transformers) USA 2007 R: Michael Bay

    (g. a. 16.8.2008)
    D: Shia la Beouf, Megan Fox, Josh Duhamel, Tyrese Gibson, Jon Voight, Kevin Dunn, Julie White, Amaury Nolasco, Zack Ward, John Turturro, Rachael Taylor, Anthony Anderson, Michael O’Neill, Bernie Mac, Travis van Winkle, Glenn Morshower



    B: Einer der meistdiskutierten Forums-Filme der neueren Geschichte und endlich kann ich mitreden.

    Ja, was sag ich denn nun dazu... nun, joa, nette Materialschlacht für große Kinder. Highlights sind die Effekte in Bild und Ton, die wirklich sehr heiße Megan Fox und die spaßigen Auftritte von Turturro, Mac und Anderson. That’s it.

    Negativ fallen einige Drehbuch-Schwächen auf, manch’ seltsame Dialoge (besonders die unter den Transen) und diverse Logik-Lücken bzw. zumindest -Schwächen. Die Figuren sind sehr stereotyp gezeichnet und für ein junges Hochglanz-Publikum erschaffen, das erleichtert allzugroße Hirnanstrengungen. Aber hey, erwartet man in dem Genre wirklich bis ins Detail definierte, charaktertiefe Figuren ? Muss nicht. Auch wirkt alles sehr konstruiert, okay, das trifft wohl auf fast alle Filme in irgendeiner Weise zu, aber hier fällt es eben extrem auf, und zwar negativ.

    Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen, die relativ gute Wertung verdient er sich aufgrund der bereits erwähnten Effekte und dem Unterhaltungswert. Dass dieser letztlich so nachhaltig ist wie bei einer Einmal-Zahnbürste ist zwar nicht zu bestreiten, aber für’s einmal Ansehen hat er funktioniert, nicht mehr aber auch nicht weniger.

    So, und nun freue ich mich noch darauf, in einer ruhigen Stunde (bzw. Stunden) das komplette Topic zu dem Film durchzulesen, wird vllt. unterhaltsamer als der Film selbst (aber bei den Effekten kann das Forum nicht mithalten).

    Benot.: 5,5/10

    Pass. Song: „Mr. Roboto” von Styx
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  4. #194
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    Re: Dies ist vielleicht das Buch, in dem Sie lesen werden !

    Ich sehe was, was du nicht siehst !

    190. Next
    (Next) USA 2007 R: Lee Tamahori

    (g. a. 20.8.2008)
    D: Nicolas Cage, Julianne Moore, Jessica Biel, Thomas Kretschmann, Tory Kittles, José Zúñiga, Jim Beaver, Sergej Trifunovi?, Michael Trucco, Jason Butler Harner, Peter Falk



    B: Die Grundidee ist ja schon mal nicht schlecht und wird größtenteils gut umgesetzt. Besonders schön dabei u. a. die verschiedenen „Anmachen“ von Cris in Richtung Liz, hatte bisschen was von Bill Murray’s Versuchen in „Und täglich grüßt das Murmeltier“, nur eben hier in weitaus kürzeren Abständen und ohne, dass er dafür draufgehen muss.

    Allerdings ist die Geschichte auch nicht ganz rund und eine entscheidende Sache ist mir irgendwie ein großer Dorn im Auge, ich meine, selbst wenn ich im Voraus wüsste, dass gleich jemand auf mich schießt, könnte ich der Kugel dennoch nicht ausweichen. Hallo !?

    Auch war mir irgendwie zu wenig Action, es gibt zwar eine ganz ordentliche Szene, aber das war’s auch schon. Außerdem störte mich, dass alles für Cris so relativ einfach ging. Trotzdem war es auch irgendwie spannend und interessant und gut inszeniert, daher auch die ordentliche Wertung.

    Der Stil erinnert ein wenig an die Hollywood-Filme von John Woo, nur eben ohne Action.

    Und so schön es auch war Peter Falk mal wieder zu sehen, warum bitteschön hatte er nur so wenig Screentime ?

    Benot.: 6,5/10

    Pass. Song: “Time is on my side” von The Rolling Stones

    Interesting facts: 1) Julianne Moore ist ja wirklich klein. Da habe ich schon viele Filme mit ihr gesehen aber erst jetzt fiel es mir auf, als sie neben Biel stand. Eben nachgeschaut, 1,63 m misst sie nur. niedlich

    2) Die koreanische Schönheit am Anfang war Cage’s Frau (fast 20 Jahre jünger; der Schelm).
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  5. #195
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    Re: Dies ist vielleicht das Buch, in dem Sie lesen werden !

    191. Sublime
    (Sublime) USA 2007 R: Tony Krantz

    (g. a. 22.8.2008)
    D: Thomas Cavanagh, Kathleen York, Katherine Cunningham-Eves, Cas Anvar, Lawrence Hilton-Jacobs, David Clayton-Rogers, Kyle Gallner, Shanna Collins, Michelle Page, George Newbern, Bruce Nozick, Paget Brewster



    B: Dieser Film könnte seine Zuseher in zwei Lager spalten. Die Einen halten ihn für einen mehr oder weniger durchschnittlichen Suspenser mit leicht horrablen Einlagen, die Anderen dagegen sehen ihn ihm viel mehr, ob seiner Symbolik und Aussagen. Ja und ich fühle mich zu keiner Gruppe so richtig zugehörig und während ich noch versuche die Symbole und Anspielungen zu deuten überlege ich mir, was ich nun von dem ganzen Geschehen halten soll.

    Dass es sich hier nicht um eine Big Budget-Produktion handelt sondern vielmehr um einen für’s Fernsehen produzierten Film sieht man ihm schnell an. Kaum bekannte Gesichter, minimale Location (allerdings natürlich auch dem Thema geschuldet) und Spannung und Thrill werden mit subtilen Mitteln geschaffen, weniger durch große Goreszenen, was aber nichts schlechtes sein muss. Und auch die letztendliche Auflösung kann man sich spätestens bereits ab der Mitte des Filmes zusammenreimen, was aber schlussendlich keine qualitative Abwertung zur Folge hat.

    Mit diesen wenigen Mitteln geht der Film insgesamt gut um, dennoch hat er kleinere und mittlere Drehbuchschwächen und ist letztlich auch einige Minuten zu lang geraten. Dennoch ein interessanter Blick aus der und in die Psyche eines Coma-Patienten und dessen Auseinandersetzung mit seinen unterbewussten Sorgen und Ängsten, den man sich nicht unbedingt anschauen sollte, wenn man kurz vor einem Krankenhausaufenthalt steht (es sei denn, man gehört zu den ganz Harten, dann aber bitte gleich als triple-feature zusammen mit "Wer hat Angst vorm weißen Mann" und "Coma").

    Benot.: 6/10

    Ich frage mich: Woher kann ich das “Voodoo-Messer-Set” beziehen !?

    Interesting fact: Hauptdarsteller Thomas Cavanagh, gebürtiger Kanadier, lebte als Kind einige Jahre mit seiner Familie in Ghana. Dies ist insofern interessant, als dass im Film Afrika-Aufenthalte thematisiert werden, wenn auch nur als Nebenaspekt.
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  6. #196
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    Re: Dies ist vielleicht das Buch, in dem Sie lesen werden !

    192. Bad Santa
    (Bad Santa) USA 2003 R: Terry Zwigoff

    (g. a. 23.8. + 31.8.2008)
    D: Billy Bob Thornton, Tony Cox, Brett Kelly, Lauren Graham, John Ritter, Bernie Mac, Lauren Tom, Ajay Naidu, Alex Borstein, Cloris Leachman, Matt Walsh



    B: Heute in vier Monaten ist Weihnachten schon wieder vorbei, zumindest wenn man sich nach dem julianischen Kalender orientiert. Das nur so als grobe Richtinformation und Hinweis für alle, so langsam mal in diese Richtung zu denken...

    Das Gute an dem Film ist, dass er zwar hauptsächlich die Weihnachtshasser anspricht, aber auch diejenigen, die Weihnachten mehr oder weniger gut finden und bis zu einem gewissen Maß mitmachen, können bestens unterhalten werden.

    Dass die teilweise bedauernswerten Figuren, die in den letzten Wochen des Jahres in allerlei Kaufhäusern abertausenden von kleinen Plagen ausgesetzt sind, privat nicht immer so leben und sich so benehmen wie es ein echter Weihnachtsmann wohl tun würde kann man sich ja denken. Doch die Figur des abgewrackten Ganoven Willie ist der absolute Anti-Weihnachtsmann, eine Abrissbirne mit Spikes dran hat mehr Liebreiz und Einfühlungsvermögen. Dass er am Ende ein wenig bekehrt scheint, störte mich nicht. Zwar scheint die aufkeimende Gutmütigkeit in Richtung des kleinen Thurman fast ein bisschen zu gewollt, aber der hatte sich es auch redlich verdient durch seine naiv-kindliche straighte Art alles was negativ auf ihn einstürzt hinzunehmen, selbst das rüpelhafte Verhalten des „Weihnachtsmanns“ ändert daran nix. Ansonsten ist Willie wie immer, das kann man aus den Worten seines Briefes klar heraushören.

    Alles in allem ein wirklich sehr spaßiger Film, besonders drei Szenen brachten mich zum Lautloslachen: die „Eiertreterei“ im Boxring (ja irgendwo auch platt, aber in der Besetzung und Ausführung einfach herrlich); wenn Willie vor versammelter Kinderschar den Pappmaché-Esel auseinandernimmt; und als Highlight wenn Willie beim Dame-Spiel die Beherrschung verliert und mal wieder eine Fluchtirade loslässt, während Thurman scheinbar unbeeindruckt dreinblickt.

    Billy Bob Thornton, Tony Cox sowie Brett Kelly scheinen die Idealbesetzung zu sein und eine wahre Freude. Könnte mir gut vorstellen, dass die Darsteller auch einen Heidenspaß beim Dreh hatten. Auch Bernie Mac hat mir gut gefallen, wenngleich aufgrund der jüngsten Entwicklung auch ein bisschen Wehmut aufkommt, besonders noch in den gemeinsamen Szenen mit John Ritter.

    Lauren Graham kam leider etwas zu kurz, was wiederum auch etwas Gutes hatte, die dt. Synchronstimme (selbe wie Jenna Elfman) ist eine meiner wenigen Hassstimmen, nerv nerv nerv, und das bei dieser tollen Frau, eine Schande.

    Benot.: 8/10

    Pass. Song: „Santa Claus is coming to town“; traditional

    Interesting fact: Der Weihnachtsmann ist hierzulande unter folgenden Postadressen zu erreichen: „An den Weihnachtsmann...“
    Weihnachtspostfiliale, 16798 Himmelpfort;
    21709 Himmelpforten;
    31137 Hildesheim-Himmelsthür;
    49681 Garrel-Nikolausdorf;
    66352 Großrosseln-St. Nikolaus

    Wer sich an das Original wenden möchte, dem sei folgendes empfohlen:

    Santa Claus Nordpolen; Julemandes Postkontor; DK-3900 Nuuk (Grønland)
    Santas Main Post Office; FIN-96930 Napapiin
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  7. #197
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    Re: Dies ist vielleicht das Buch, in dem Sie lesen werden !

    OMFE präsentiert: Must-See-Film #3; presented by KeyzerSoze

    193. Brotherhood
    (Taegukgi hwinalrimyeo) ROK 2004 R: Je-gyu Kang

    (g. a. 23.8.2008)
    D: Dong-kun Jang, Bin Won, Eun-ju Lee, Yeong-ran Lee, Hyeong-jin Kong, Min-ho Jang, Kil-kang Ahn, Jae-hyeong Jeon



    B: Als bei den olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney die beiden Teams aus Nord- und Südkorea gemeinsam bei der Eröffnungsfeier einliefen, war dies ein ganz besonderer Moment. Zwar traten beide Nationen getrennt an, aber mit dieser Geste demonstrierten sie ein Stück weit Gemeinsamkeit, ein erstes positives Signal nach jahrzehntelangen gegenseitigen Feindseligkeiten und Differenzen. Vier Jahre später in Athen wurde dies wiederholt, doch bei den aktuellen Spielen in Peking liefen die Vertreter und Athleten beider Nationen wiederum getrennt ins Stadion, ja sogar in Abänderung der alphabetischen Reihenfolge wurden zwei Nationen dazwischengeschoben. Vielleicht ist dies eine politische Entscheidung, die dem Austragungsort geschuldet war, spätestens in vier Jahren werden wir schlauer sein.

    Dies nur kurz als Einleitung unter Berücksichtigung eines aktuellen Bezuges der aber auch zeigt, dass der Status zwischen beiden Nationen zwar längst nicht mehr kriegerisch ist wie vor gut 50 Jahren, aber auch noch kein „normales“ Niveau erreicht hat.

    Wenn ich jetzt im Nachgang an den Film erfahre, dass es sich dabei um die bislang teuerste Produktion des Landes handelt, so wundert mich dies nicht. Die Effekte der Kriegshandlungen, insbesondere Einschläge von Bomben und Granaten, die Effekte in Sachen Verwundungen, der visuelle Stil insgesamt und auch der Sound sind sehr beeindruckend und fachhandwerklich von bester Qualität.

    Als eher für mich nur suboptimalen Bestandteil ist da aber noch die Geschichte an sich. Zwar ist der Film erfreulicherweise recht unpatriotisch und die zweifelhaften Parolen und Vorgehensweisen beider Seiten werden annähernd gleichwertig dargestellt (wenngleich ein größeres Gewicht ob des Handlungsrahmens sicherlich auf der südkoreanischen Seite liegt) und entlarven sich schnell selbst als reine Kriegstreiber und nur Mittel zum Zweck, jedoch ist mir ansonsten die Geschichte um die beiden Brüder auch mit etwas zu viel Melodramatik beschrieben. Zwar ist es einerseits nachvollziehbar den Irrsinn des Krieges und die starke Charakterentwicklung und -veränderung ihrer Protagonisten anhand dieser Figuren aufzuzeigen, trifft aber in der Überdramatisierung besonders im letzten Drittel weniger meinen Geschmack, und wenn dann zu alledem noch diese unheil- und bedeutungsschwangere Musik dudelt, dann ist mir das schon zu sehr gewollt.

    Den Zweck des Antikriegsfilms erfüllt er nahezu perfekt, denn wie schon gesagt wird der Irrsinn einer kriegerischen Auseinandersetzung sehr eindrucksvoll gezeigt und es war auch mal interessant etwas mehr filmisches über den Koreakrieg zu erfahren (M.A.S.H. war diesbezüglich für mich bislang das Höchste der Gefühle, aber so gesehen nicht wirklich informativ). Aber so ganz wollte der Funke nicht ganz bei mir zünden, allerdings ist es auch bei weitem kein kompletter Rohrkrepierer.

    Btw. hab' ich das richtig mitbekommen... mir schien, als ob die nordkoreanischen Soldaten gar keine Helme auf hatten... bisschen fahrlässig, oder !?

    Benot.: 7/10

    Pass. Song: „He ain’t heavy - he’s my brother” von The Hollies

    Interesting fact: Der Koreakrieg begann im Juni 1950 und endete im Juli 1953, er forderte rund 4,5 Millionen Todesopfer.
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  8. #198
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    Re: Dies ist vielleicht das Buch, in dem Sie lesen werden !

    194. Die Könige der Nutzholzgewinnung
    (Die Könige der Nutzholzgewinnung) D 2006 R: Matthias Keilich

    (g. a. 25.8.2008)
    D: Bjarne Ingmar Mädel, Frank Auerbach, Steven Merting, Christina Große, Max Reschke, Peter Sodann, Barbara Philipp, Monika Lennartz, Christian Steyer, Doreen Kutzke



    B: Der Film zeigt das Bild einer Region und ihrer Menschen, bei denen finanzielle Mittel und hoffnungsvolle Aussichten knapp sind. Doch es fehlt nicht an Ideen und Begeisterungsfähigkeit (wenn auch anfangs eher tröge und mit Skepsis), und so kommt mit der Figur des Krischan nicht nur ein „verlorener Sohn“ in die beschauliche Gemeinde im Harz zurück, mit ihm kommen auch alte Erinnerungen zum Vorschein und schon bald werden der Ort und seine Bewohner ordentlich umgekrempelt.

    Dass dabei nicht alles nach (dem kaum vorhandenen) Plan abläuft und viele Hindernisse zu überwinden sind ist klar, doch wie sagte schon Commander Taggart: „Niemals aufgeben, niemals kapitulieren !“. Und so wird tüchtig in die Hände gespuckt und ordentlich Holz gemacht um die Voraussetzungen für die erste "Wald-Meisterschaft für Arbeitslose" zu schaffen. Und als schon alles zum Scheitern verdammt scheint, hilft das ganze Dorf mit, die Sache doch noch auf die Beine zu stellen.

    Der Film lebt hauptsächlich von seinen schrullig angehauchten, aber letztlich doch auch liebenswerten Figuren. Wunderbar schafft er den Spagat zwischen komischen und tragischen Momenten. Sicher ist einiges für’s Fernsehen entsprechend dramaturgisch ausgeschmückt, aber man hat dennoch den Eindruck, dass er sehr nah am echten Leben ist. Über die Figur des Krischan lässt sich vllt. streiten, anfürsich ein sympathischer Kerl, seine kleinen und großen Spinnereien verzeiht man ihm, allerdings nicht, wenn man befürchten muss, dass er seine Kumpels in Not bringt und die Gefahr besteht, dass alle gemeinsam in den Abgrund stürzen, dann ist man fast etwas säuerlich auf ihn, wie er denn so verantwortungslos den Anderen gegenüber sein kann. Doch am Ende geht alles noch gerade so gut, dass es zumindest eine Verbesserung zur vorherigen Situation ist.

    Schon seit seiner Stromberg-Zeit hat der „Ernie“-Darsteller einen dicken Holzklotz bei mir im Brett, und auch hier kann man ihn letztlich nur mögen. Auch die anderen Darsteller machen ihre Sache gut und wirken authentisch. Interessant übrigens auch, dass es nach "Partnertausch" bereits der zweite Film mit dem Duo Mädel/Große ist.

    Der Film bietet zwar einige Lacher und unkonventionelle Ideen, aber bezüglich dem Humor hatte ich mir quantitativ mehr erwartet. Allerdings ist das wohl weniger seine Schuld als die unrealistischer und übersteigerter Erwartungen meinerseits. Dennoch mal wieder ein ordentlicher Film Made in Germany, der ohne überzogene Gewalt und unnötige Effekte auskommt. Dass es auch noch deutsche Filme geben kann, die ohne das Thema Drittes Reich auskommen, ist beinahe schon besonders beachtenswert.

    Benot.: 7,5/10

    Pass. Song: „The lumberjack song“ von Michael Palin

    Interesting facts: 1) Zu den Holzfällerwettkämpfen (Stihl Timbersports Series) gibt es seit einigen Jahren professionell organisierte Welt- und Europameisterschaften. Zu den Disziplinen gehören: Standing Block Chop, Underhand Chop, Springboard, Stihl Stock Saw, Single Buck und Hot Saw.

    2) Die im Film benannten Orte Tanne, Sorge und Elend sind keine Erfindung der Autoren, sondern sind echte Ortschaften im Harz und liegen exakt so beieinander wie im Film beschrieben.
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  9. #199
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    Re: Dies ist vielleicht das Buch, in dem Sie lesen werden !

    195. The dark knight
    (The dark knight) USA 2008 R: Christopher Nolan

    (g. a. 30.8.2008)
    D: Christian Bale, Heath Ledger, Aaron Eckhart, Gary Oldman, Michael Caine, Morgan Freeman, Maggie Gyllenhaal, Eric Roberts, Monique Curnen, Ron Dean, Cillian Murphy, Chin Han, Nestor Carbonell, Anthony Michael Hall, Ritchie Coster, Keith Szarabajka, Colin McFarlane, Joshua Harto, Melinda McGraw, Nathan Gamble, Michael Jai White, William Fichtner



    Aaah, da ist ja ein Batman !

    B: Gespräch mit meinem Kumpel auf der Heimfahrt vom Kino nach Sichtung des Filmes, es ist kurz vor 01:00 Uhr (Gedächtnisprotokoll):

    Er: *gähn*, ich bin müde...
    Ich: was ? die Nacht fängt doch erst an *schmunzel*
    Er: gehst du jetzt nicht gleich schlafen ?
    Ich: ne, kann ich jetzt gar nicht
    Er. wegen dem Film oder was ?
    Ich: wegen dem Erlebnis !
    Er: aber ist doch nur ein Flm...
    Ich: ne, mehr als das



    Was kann ich über den Film noch großartig sagen oder schreiben, was hier oder anderswo nicht schon über ihn gesagt oder geschrieben worden wäre ? Kaum etwas, außer meinen ganz persönlichen Eindrücken. Lange musste ich auf die Sichtung warten, verdammt lange, meine Erwartungen schossen dermaßen nach oben, dass der Film schon verdammt genial sein musste, um dem gerecht werden zu können. Er ist es, er konnte es, mit einer Ausnahme, doch dazu am Ende mehr.

    Der Film ist verdammt genial. Er ist es. Punkt. Jedenfalls für mein Gefühl, hatte nach dem Verlassen des Kinosaals leichte Gänsehaut, könnte zwar auch an der frischen, abgekühlten Luft gelegen haben, aber ich rechne es doch eher dem Erlebnis zu. Diese Fülle an spannenden, perfekt inszenierten und umgesetzten Actionszenen und die vielschichtige Charakterzeichnung, das intensive Spiel aller beteiligten Darsteller, diese Tragik und Dramatik... ach verdammt, jetzt habe ich ja doch was geschrieben, was schon irgendwo gesagt oder geschrieben wurde...

    Also, was gibt es zu bemängeln, der „Humor“ ? Nein. Zugegeben, in den ersten beiden Dritteln sind einige Schmunzelszenen drin, aber die sind meines Erachtens nicht deplatziert. Denn erstens sind es keine platten, zotigen Gags wie in mittelprächtigen Komödien, sondern treffsichere, situationsbedingte Pointen. Und wer ist für die „Lacher“ zuständig ? Hauptsächlich der Joker, Alfred und Lucius Fox. Und diese drei Figuren dürfen und sollen „witzig“ sein. Der Joker ist eh fern von jeder Norm, und natürlich bringt er durch seine zielgerichteten „Pointen“ seine Gegenüber in eigentlich ernsten Situationen erst so richtig in Wut; er verspottet sie und ihre Lage und den für sie achso ernsthaften Moment; warum so ernst ? Und Alfred und Fox sind einfach von je her mit einer ordentlichen Portion Mutterwitz gesegnet, ganz so wie man es von ihnen erwartet. Insofern finde ich es stimmig.

    Und der Joker ist keineswegs eine Witzfigur, nicht mal Ansatzweise, er ist einer der fiesesten, hinterhältigsten, gefährlichsten und unberechenbarsten Bösewichte der Filmgeschichte. Als er zu Beginn dem Mafia-Mitglied am Billard-Tisch die Geschichte des Zustandekommens seiner Narben erklärt, ist man fast ein Stück weit gewillt einen Anflug von Mitgefühl zu empfinden, was er als kleiner, unschuldiger Junge mitansehen und erleben musste... doch kurze Zeit später erzählt er Rachel eine ganz andere Geschichte, das heißt, er dreht sich alles so wie er es braucht, selbst in den wenigen Momenten in dem man ihm ansatzweise glauben könnte und wollte, führt er einen noch an der Nase herum und entpuppt sich als besonders skrupellos; er setzt alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel gewinnbringend für sich ein, bewegt alle Anderen wie Schachfiguren nach seinem Gusto und denkt nicht im Traum daran auch nur ansatzweise ein Mindestmaß an Regeln, Normen, Moralvorstellungen einzuhalten.

    Dass er bei seinen Taten clownsartige Auftritte zelebriert, macht alles nicht wirklich besser. Und dabei hat der Junge richtig was drauf, er kann perfekt antizipieren, und er setzt allem noch die Krone auf, die die Beteiligten auslacht. Allein dass die brennenende Barrikade zur Umleitung des Dent-Convoys ein Feuerwehrauto ist, mag dafür Beweis genug sein.


    Two-Faces früher Tod ? Nein, für mich nicht. Sein überleben, evtl. noch eine übertriebene Andeutung in Richtung einer/der Fortsetzung hätte ich mehr als deplatziert empfunden.


    Es gibt viele remarkable moments, fast alle davon wurden wohl schon genannt, viel mehr neues kann ich diesbezüglich nicht bieten. Doch besonders auch hat mir die Eröffnungssequenz gefallen, das zeigt schon sehr genau in welche Richtung der Film geht und man ist von der ersten Sekunde an gebannt.

    Nun, was ist zu den Darstellern noch zu sagen. Ist Ledger „besser“ als Nicholson ? Nun, Ledger ist eindrucksvoller, keine Frage, das aber auch, weil seine Rolle einfach viel mehr her gibt und viel mehr im Mittelpunkt steht als die im Burton-Film. Möchte Ledgers Leistung keineswegs herabsetzen, nein, die gehört auch für mich mit zu den grandiosesten Verkörperungen einer Filmfigur bis zum heutigen Tage, aber Nicholson deswegen als schlecht zu betiteln wird ihm meines Erachtens nicht gerecht; man kann Oliver Kahn auch nicht vorwerfen, dass er zu wenig Tore erzielt hätte; und man kann einem Apfel nicht vorwerfen, dass er nicht nach Birne schmeckt. Eine übermäßige Leistung seitens Eckhart kann ich jetzt so nicht unterschreiben, da gäbe es sicherlich noch den Ein oder Anderen auf diesem Planeten der es ähnlich souverän gemeistert hätte. Ledger und Bale allerdings sind schlichtweg nicht austauschbar. Caine, Freeman und Oldman sind ebenfalls a class of its own, und die Maggie hat mir sehr viel mehr gefallen als Mrs. Tom Cruise im Vorgänger, wenngleich aber es auch hier tlw. an der Rolle selbst gelegen hat. Ja und nochmal wegen Bale, also tut mir leid, aber er ist für mich dennoch the one and only. Er wird der Rolle perfekt gerecht und gewährt Ledger den Spielraum, den er braucht, er weiß genau wann er sich zum Wohle und Gelingen des großen Ganzen zurücknehmen muss.

    Tja, kommen wir nun schließlich zum weniger angenehmen Teil aus meiner Sicht; ich weiß, das Festmachen einer Bewertung sowie eine Auf- oder Abwertung anhand einzelner Szenen ist nicht immer gern gesehen, aber wenn ein Film für mich ob eben einer gewissen Entwicklung oder dem Fehlen einer bestimmten Sache nicht ganz komplett rund ist, dann möchte ich dies auch entsprechend anmerken. Mag für den Ein oder Anderen kleinlich sein, aber mich stört es einfach: wir erinnern uns an das perfekt eingefädelte „Zwei-Fähren-Problem“...


    für einen gewissen Moment dachte ich zu wissen, wohin das Ganze geht, ich stellte mir vor, wie perfekt wäre folgender Fortgang gewesen: der ältere Mann auf der „Guten Fähre“ aktiviert schweren Herzens den Fernzünder, ein lauter Knall ist zu hören, man sieht Batman, den Joker, Commissioner Gordon & Co. zusammenzucken und wie sie auch einen gleißenden Feuerball auf dem Wasser blicken, nach diversen Umschnitten zwischen den Gesichtern der einzelnen Personen und abwechselnd das brennende Schiff, sieht man im nächsten Umschnitt die ganzen Häftlinge an Bord der „bösen Fähre“, wie sie aus den Fenstern ihres Schiffes auf die brennende Fähre nebenan blicken, die „Guten“ hätten mit ihrer Entscheidung sich selbst gerichtet... somit hätte der Joker aber sowas von gewonnen, und es hätte so perfekt in die düstere und dunkle Grundstimmung der Geschichte und deren (Film)ende gepasst... stattdessen dieses naserümpfenerzeugendes alle-Menschen-sind-gut-Gefühl... bläh


    Schade, und darum muss ich den halben Punkt abziehen.

    Letztlich bleibt für mich noch die Frage, ob ich mich auf eine Fortsetzung freuen soll... einerseits waren mir diese gut zweieinhalb Stunden noch zu wenig. Der Film hätte meinetwegen auch 200, 250 oder 350 Minuten dauern können... aber ein ganz „neuer“ Film... er müsste ja besser oder mindestens genauso gut sein wie dieser... geht das überhaupt ? Die einzige Lösung scheint eine 100%ige Weiterführung ohne auch nur die geringsten Einbußen, aber das zu schaffen wird verdammt schwer und ist mit allem Geld dieser Welt nicht zu erkaufen.

    Ein wenig widerspenstig !? Das mag ich !
    - Dann wirst Du mich lieben !


    Benot.: 9,5/10

    Interesting fact: Es gibt auf der Welt rund 900 Fledermausarten, die abgesehen von der Antarktis auf jedem Kontinent zu finden sind. Die Meisten davon sind hauptsächlich nachtaktiv und verbringen ihren Schlaf tagsüber in Höhlen. Sie sind neben den Flughunden die einzigen Säugetiere die fliegen können. Zu ihren besonderen Merkmalen zählt ein extrem gutes Gehör, die Orientierung erfolgt mittels Aussenden und Auswerten von Ultraschallsignalen/Echoortung. Darüberhinaus verfügen sie ähnlich wie Zugvögel über einen Magnetsinn, der es ihnen erlaubt, sich mittels der Magnetfelder der Erde zu orientieren. Sie ernähren sich überwiegend von Insekten, einige wenige in Südamerika von Fischen und Fröschen, es gibt auch vegetarische Arten, die sich von Früchten und Pflanzennektar ernähren. Lediglich drei der 900 Arten sind echte "Vampire" und ernähren sich vom Blut größerer Säugetiere wie Pferde und Kühe.
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

  10. #200
    Regisseur Avatar von Kalervo
    Registriert seit
    06.07.2005
    Ort
    Porada Ninfu
    Beiträge
    12.737

    Re: Dies ist vielleicht das Buch, in dem Sie lesen werden !

    196. Tierisch wild
    (The wild) USA 2006 R: Steve Williams

    (g. a. 31.8.2008)
    Stimmen; Original: Kiefer Sutherland, Greg Cipes, James Belushi, Eddie Izzard, Janeane Garofalo, Richard Kind, William Shatner, Patrick Warburton, Lenny Venito, Miles Marsico, Jack de Sena, Christian Argueta, David Cowgill; dt.: Martin Umbach, Raban Bieling, Thomas Danneberg, Lutz Schnell, Mirja Boes, Guido Cantz, Jochen Striebeck, Tilo Schmitz, Charles Rettinghaus, Daniel Schlau, Manuel Straube, Michael Pan, Dietmar Wunder



    B: Also manchmal drängt sich einem doch stark der Verdacht auf, dass die zwei großen US-Animations-Studios sich gegenseitig die Ideen klauen. War 1998 die Insektenwelt aus der Sicht von Ameisen das Thema (Pixar/Disney mit Das große Krabbeln, Dreamworks mit AntZ), kam 2003/04 die Unterwasserwelt zu ihrem Recht (P/D mit Findet Nemo, Dw mit Große Haie - Kleine Fische) und in der Saison 2005/06 hieß der Plot "New Yorker Zootiere landen per Schiff in der richtigen afrikanischen Wildnis“... Dreamworks legte mit Madagaskar vor, und Pixar bzw. Disney konterte mit Tierisch wild.

    Sei es drum, in der Welt der Realverfilmung gibt es ja auch kaum noch neue Ideen, und so ist dann letztlich entscheidend, was man aus dem Konzept macht und mit welchen kleinen Details und Gags man das Ganze ausstaffiert.

    Jedenfalls, diesen hier finde ich weitaus besser als Madagaskar, die Figuren sind irgendwie liebevoller und die Gags sind einfach besser. Allein die Idee mit der „Zoo-Curling-Meisterschaft“... und wie sich dabei die als Spielgerät fungierende Schildkröte den entscheidenden Vorteil erarbeitet und so weiter und so fort.

    Natürlich merkt man auch hier schnell, wer die Hauptzielgruppe ist, und so ist der grobe Verlauf der Geschichte recht vorhersehbar und typisch, doch das stört kaum, denn es wird unterfüttert mit vielen tollen Einfällen (Stichwort Chamäleons) und wie schon gesagt einigen richtigen (Achtung Wortspiel) Brüllern !

    Ich hab’ mich jedenfalls tierisch amüsiert, und mehr war auch gar nicht verlangt.

    Benot.: 9/10 als Animation

    „Soll das heißen die Menschen lecken sich nicht selbst sauber !? Ist ja eklig !“
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

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