207. El día de la bestia
(El día de la bestia); E/I 1995; von Álex de la Iglesia
(28.9.2008)
Mit: Álex Angulo, Santiago Segura, Armando de Razza, Tesele Pávez, Nathalie Seseña, Maria Grazia Cucinotta, Gianni Ippoliti
Eine sehr interessante Grundidee wird uns da präsentiert. Ein Provinz-Priester (der natürlich wie passend Ángel heißt) hat im Rahmen seines Studiums eines bestimmten Bibel-Textes herausgefunden, dass darin die Geburt des Antichristen prophezeit wird und per Code der genaue Tag dieses Ereignisses herauszulesen ist, der 25.12.1995 soll es sein. Um die Welt vor der drohenden Apokalypse zu retten, will Ángel nun sich selbst und seine Seele dem Teufel opfern. Dazu begibt er sich zunächst nach Madrid, wo das Verbrechen blüht, und so fällt es auch gar nicht so sehr auf, wenn er selbst kleine Unchristlichkeiten begeht, um sich damit das Vertrauen des Teufels zu erarbeiten. Nix ganz böses zunächst, klauen eines Koffers, Ladendiebstahl, leichte Körperverletzung, er übt ja noch. Um nun weiterzukommen sucht er zunächst Hilfe in versteckten Botschaften von Death Metal-Platten und lernt so den etwas einfältigen und diversen Drogen nicht abgeneigten José María kennen. Schließlich macht er sich daran mit Professor Cavan in Verbindung zu treten, einem zwielichtigen Fernsehprediger und Moderator einer TV-Show rund um okkulte Themen. Zusammen mit dessen (nicht ganz freiwilliger) Hilfe inszeniert der Padre dann eine Teufelsbeschwörung, mit improvisierten Zutaten und einer nicht ganz folgenlos bleibenden Beschaffung von echtem Jungfrauen-Blut. Doch das ist erst der Anfang...
Joa und so sehr diese Idee und die teilweise Umsetzung auch gefallen kam ich mit dem Stil letztlich nicht ganz klar. Dass es auch einige ansatzweise komische Momente hat, ist ja kein Problem, aber teilweise wird das in bester Slapstick-Manier zelebriert die man sonst eher von de Funès-Filmen gewöhnt ist. Und so spannend es auch stellenweise war, richtiges Horror-Feeling wollte nicht aufkommen. Auch ist das Handeln der Personen teilweise nicht nachvollziehbar, erst wollen sie den Teufel erscheinen lassen, und als es plötzlich bedrohlich an die Türe hämmert fliehen sie ängstlich, und ähnliches mehr, auch das erinnerte an eine unausgegorene Komödie aus Frankreich der 70er und 80er Jahre.
Kann einerseits nachvollziehen, dass dieser Film ob seiner Art auch viele Anhänger hat, aber mein Fall ist das nicht ganz.
6,5/10
Pass. Song: „Wish you were here“ von Pink Floyd


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und so seinen Kollegen gerade noch retten kann. 








auch keinen weiteren FTB-Eintrag. Leute, schaut diesen Film ! *werbetrommelrühr* (Damn, ich wüsste wem ich den OMpFEhlen könnte... zu spät).

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