Seite 25 von 66 Erste ... 15232425262735 ... Letzte
Ergebnis 241 bis 250 von 653

Thema: Why so curious ?

  1. #241
    Regisseur Avatar von Kalervo
    Registriert seit
    06.07.2005
    Ort
    Porada Ninfu
    Beiträge
    12.737

    Re: My point of view

    237. Balls of fury - Große Krieger, kleine Bälle
    (Balls of fury) USA 2007; von Robert Ben Garant

    (21.12.2008)
    Mit: Dan Fogler, George López, James Hong, Christopher Walken, Maggie Q, Thomas Lennon, Aisha Tyler, Diedrich Bader, Robert Patrick, Terry Crews, Cary-Hiroyuki Tagawa, Jason Scott Lee, David Koechner, Brett del Buono, David Proval, Patton Oswalt, Masi Oka



    Hier bekommt man im Großen und Ganzen was man erwarten konnte. Allzu lustig ist der Film insgesamt nicht, aber doch einige einzelne gute Gags waren dabei, leider letztlich zu wenig. Auch wurde das Potenzial, dass das Ganze hatte, nicht ausgeschöpft.

    Interessant dabei die Aufteilung der Rollen... die beiden Hauptdarsteller Fogler und López habe ich vorher noch nie gesehen (zumindest nicht bewusst), dafür sind viele der kleinen Nebenrollen glänzend besetzt und schon allein das ist meist ausreichend um ein Schmunzeln hervorzulocken (Koechner, Oswalt, Bader, Oka...).

    Ein großer Hingucker ist dafür Maggie Q, dass allein ist Grund genug den Film mal zu schauen, jedenfalls für männliche Zuseher.

    Allerdings muss man festhalten, dass das Ganze mit Tisch-Tennis relativ wenig zu tun hat.

    5,8/10
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

  2. #242
    Regisseur Avatar von Kalervo
    Registriert seit
    06.07.2005
    Ort
    Porada Ninfu
    Beiträge
    12.737

    Re: My point of view

    238. Eine Frage der Ehre
    (A few good men) USA 1992; von Rob Reiner

    (26.12.2008)
    Mit: Tom Cruise, Demi Moore, Kevin Pollak, Jack Nicholson, Kevin Bacon, J. T. Walsh, Kiefer Sutherland, Wolfgang Bodison, James Marshall, Christopher Guest, Matt Craven, J. A. Preston, Noah Wyle, Xander Berkeley, John M. Jackson, Cuba Gooding jr., Joshua Malina



    Es gibt nur wenige Filme, die ich mehr als einmal ansehen will bzw. es in die Tat umsetze, und das hat dann nicht mal unbedingt damit etwas zu tun, wie gut mir ein Film gefallen hat. Zwar ist es für eine Zweit- oder Mehrsichtung schon von Vorteil, wenn mir ein Film zusagt, aber wenn er dies tut, ist eine Zweitsichtung noch nicht automatisch eingeplant. Und bevor ich mich mit inhaltlichen Gründen auseinandersetze, nenne ich mal einfach die Zeit als Hauptgrund dafür. Wenn ich es nicht mal immer schaffe die Filme zu schauen, die ich überhaupt einmal sehen möchte, wie und wann soll ich denn bitteschön Filme zeitlich unterbringen, die ich eh schon kenne.

    Doch Eine Frage der Ehre habe ich nun zum vierten Mal gesehen, künftige Wiederholungen nicht ausgeschlossen, vorausgesetzt die Umstände passen.

    Und Cruise und Moore hin, bisschen US-Militär-Pathos her (wobei so richtig schlimm und unnötig finde ich nur eine kurze Szene gegen Ende), ich mag diesen Film sehr. Besonders auch wegen der illustren Darstellerriege die sich hier versammelt hat und natürlich auch dank den besonders einprägsamen Auftritten von Nicholson. Als Figur mag’ ich auch Sam Weinberg alias Kevin Pollak sehr, was sicher an seiner zurückhaltenden Art liegt und weil er einige sympathische Lacher auf seiner Seite hat.

    Auch möchte ich ihm positiv anrechnen, dass Haupt-Männlein und Haupt-Weiblein des Filmes nicht irgendwann im Bett landen, natürlich ist man sich am Ende freundschaftlich näher als noch am Anfang (wer hätt's gedacht), aber sonst war es ja in 80er und 90er-US-Filmen des gehobeneren Produktions-Kalibers üblich, dass sich die Hauptfiguren mirnixdirnix in der gemeinsamen Horizontalen wiederfanden. Nicht selten nach nur ganz kurzer Kennenlerndauer. Und selbst wenn das der Realität entspricht oder entsprach, will ich, der in dem 'ich-knatter-alles-was-nicht-bei-eineinhalb-auf-den-Bäumen-ist"-Club nicht mitmischt, das nicht dauernd vorgesetzt bekommen, da wird man ja sonst noch ganz neidisch. Aber was rede ich so lange über eine Sache, die den Film eh nicht betrifft, also, kurzes Fazit: ich mag den Film wirklich sehr. Auch wenn ich ihn im Gegensatz zu meiner letzten offiziellen Bewertung um 0,5 Punkte abwerte.

    „Nein, ich mag’ Euch Jungs von der Navy. Immer wenn wir irgendwo hin müssen um zu kämpfen, bringt ihr uns da hin !“

    9/10
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

  3. #243
    Regisseur Avatar von Kalervo
    Registriert seit
    06.07.2005
    Ort
    Porada Ninfu
    Beiträge
    12.737

    Re: Yearn after reading

    OMFE präsentiert: Must-See-Film #11; presented by Thomas.Schutte

    239. Into the wild
    (Into the wild) USA 2007; von Sean Penn

    (28.12.2008)
    Mit: Emile Hirsch, William Hurt, Marcia Gay Harden, Jena Malone, Catherine Keener, Brian H. Dierker, Kristen Stewart, Vince Vaughn, Hal Holbrook, Thure Lindhardt, Signe Egholm Olsen, Zach Galifianakis, Cheryl Francis Harrington



    Das Handeln der Hauptfigur ist zunächst mal nachzuvollziehen, eingesperrt in einer Welt voller Konventionen und Kompromisse, den Erwartungen des strengen Elternhauses unterworfen, ein Elternhaus, das selbst seine Geheimnisse aus einer moralisch nicht einwandfreien Vergangenheit hat (wobei diese nicht das Hauptproblem sind sondern vielmehr das Verschleiern jeglicher vergangener Fehlhandlung und -entscheidung, also mehr wie damit umgegangen wird, man verschweigt und lügt und spielt die unreale heile Welt vor). Aus diesem Käfig zieht es Christopher McCandless in die weite Ferne, ein Traumbild von einer Welt in natürlichem Einklang, fernab größerer Zivilisation und all dem was er an seinem bisherigen Dasein als unterfordernd und einengend ansieht. Ähnliche Gedanken haben wohl viele von uns zumindest mal ansatzweise durchgedacht, der Zivilisation adieu zu sagen, all ihre schlechten Eigenschaften hinter sich zu lassen, doch meist scheitert dies an zu viel Bequemlichkeit und zu wenig Mut, und auch an den guten Seiten die uns hin und wieder geboten werden, die man aber recht schnell als Selbstverständlichkeiten abtut.

    Allerdings geht Alexander Supertramp, wie er sich vom Beginn seiner Reise an nennt, auf selbige auch relativ blauäugig, was ihm letztlich auch zum Verhängnis wird. Und auch seine Reiseroute selbst ist nicht von Anfang an klar festgelegt, was aber wiederum auch zu ihm passt. Und so kann man sich natürlich fragen, war es das alles wert ? Sicherlich zu einem großen Teil kann man diese Frage selbst mit einem ja beantworten, denn er (und somit auch der Zuschauer) erlebt auf seiner Reise viel schönes. Wunderprächtige Natur in ihrer Reinform; fernab von Lärm und dem Müll der zivilisierten Welt. Auch macht er Bekanntschaften mit vielen interessanten und unterschiedlichen Menschen. Alles Erfahrungen und Eindrücke, die man wohl für immer in Kopf und Herz tragen wird.

    Dabei fällt auf, dass alle Menschen denen er auf seiner Reise begegnet ihn freundlich aufnehmen und er gut mit ihnen klarkommt, es entwickeln sich gar Freundschaften, soweit er diese zulassen kann und will, denn eigentlich möchte er sich ja von allen Beziehungen, sowohl den materiellen als auch den persönlichen lossagen. Inwieweit dies ganz realistisch ist, nicht auch auf Idioten und Arschlöcher zu treffen, und ob dies nicht auch ein wenig geschönt wurde, darf man sich da mal fragen. Überhaupt sind die negativen Eindrücke bis zum dramatischen Schlussverlauf absolut in der Unterzahl. Auffällig ist nun aber, dass, sobald er auf Personen trifft, die man im weitesten Sinne als Autoritäten bezeichnen kann und die für die Einhaltung von bestehenden Regeln und Gesetzen zu sorgen haben, es durchweg schlechte Erfahrungen und Begegnungen sind. Somit unterstützt all dies sein Ziel und den Weg dorthin nur noch mehr.

    Wenn ich nun ganz kleinlich bin könnte ich ankreiden, dass er, nachdem er seine heimischen Zelte abgebrochen hat, sich wiederum am Ziel angelangt sich in eine feste Behausung begibt und nach und nach diverse Alltäglichkeiten des Überlebens automatisiert und regelt bzw. es zumindest versucht. Natürlich kann man nicht verlangen, dass er auf alles verzichtet, aber ganz radikal konsequent ist es eben nicht, muss es aber auch nicht sein.

    Zu meinem persönlichen Highlight gehört natürlich die Begegnung mit den beiden leicht schrägen aber liebenswerten Kopenhagenern (die trifft man auch echt überall...), wobei besonders sie zeigt, was uns Mutter Natur mitunter schönes bietet.

    Ganz und gar unschön fand ich allerdings die Szene mit dem Elch, zunächst frage ich mich, ob man hierzu wohl einen echten er- und zerlegt hat, es hatte fast den Anschein. Aber auch als Szene im Film, zeigt sich hier die ganze Unfähigkeit der Hauptfigur, was will er denn mit so einem Haufen Fleisch auf einmal... klar würde ihn das sehr lange versorgen und ein wichtiges Problem nehmen, aber aufgrund des Fehlens entsprechender Aufbewahrungs- und Konservierungsmöglichkeiten ja und eigentlich so gut wie allen notwendigen Kenntnissen und „Werkzeugen“ für so eine Aktion, war eine passable Ausnutzung von vornherein zum Scheitern verurteilt. Dies war also ein Desaster auf ganzer Linie, was er hinterher auch einsieht und vielleicht den Wendepunkt in seiner bis dato im großen und ganzen erfolgreichen Reise einläutet. Und so beginnt der Verfall, der körperliche und der der Träume und Vorstellungen, empfindliche Stadien einzunehmen.

    Was jetzt natürlich noch fehlt ist eine ausführliche und begründete Darstellung, weshalb der Film mich nicht völlig erreichte, und nun kann ich ungefähr nachvollziehen, wie sich ein Fußballer beim entscheidenden Elfmeter beim WM-Finale fühlen muss, mannigfache Augenpaare sind auf einen gerichtet und sind in Erwartung, und wehe man macht einen Fehler...

    Nun, schwer zu sagen, hat mich einfach nicht voll erwischt, womöglich ist der in mir vorhandene Teil, der sich selbst nach der weiten Ferne sehnt und zweifellos vorhanden ist, doch viel zu gering. Die Naturaufnahmen sind ohne Frage wunderschön und machen den größten Reiz des Filmes für mich aus, wenngleich, und das sage ich natürlich jetzt wissend, dass es womöglich bisschen polemisch aufgefasst werden kann, es auch relativ einfach ist in bestimmten Gegenden des wunderbaren Kontinents Nordamerika eine Kamera aufzustellen und zu filmen. Ganz klar, auch dies ist mit harter Arbeit der gesamten Crew verbunden, man muss richtige Lichtverhältnisse abpassen oder herstellen, muss teilweise beschwerliche Wege gehen... aber das allein ist eben noch keine Höchstwertung wert. Im Großen und Ganzen konnte ich mich also, aus mehreren Gründen, nicht mit der Hauptfigur und nicht mit jeder einzelnen Handlung identifizieren, und ich denke, das braucht es hierbei schon zu einem großen Maße. Sehr positiv anzurechnen ist hingegen ein guter Cast, beim wirklich sehr gut spielenden Hauptdarsteller angefangen, über Hurt und Vaughn, Keener und Holbrook bis hin zur lieblichen Kristen Stewart (spätestens bei ihr wäre meine Reise zu Ende gewesen).

    Vielleicht hatte ich auch aus unerfindlichen Gründen zu hohe Erwartungen an den Film, der übrigens noch mit einem guten Soundtrack aufwartet, aber dies ist bei weitem keine neue Erkenntnis, sei nur noch mal erwähnt, da ich Eddie Vedder schon seit vielen Jahren sehr schätze.

    7/10

    Pass. Song: „Far away“ von Paddy Goes To Holyhead
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

  4. #244
    Regisseur Avatar von Kalervo
    Registriert seit
    06.07.2005
    Ort
    Porada Ninfu
    Beiträge
    12.737

    Re: My point of view

    240. Dellamorte dellamore
    (Dellamorte dellamore) I/F/D 1994; von Michele Soavi

    (03.01.2009)
    Mit: Rupert Everett, François Hadji-Lazaro, Anton Alexander, Anna Falchi, Mickey Knox, Stefano Masciarelli, Fabiana Formica, Marijn Koopman



    Hmmm… so wirklich kann ich die Bob'sche Lobeshymne für den Film nicht nachvollziehen. Sicherlich ist die Verknüpfung von Humor mit Horror hier insoweit gut gelungen, dass es kein Fun-Splatter á la Brain dead ist, den man letztlich nicht ernst nehmen kann, sondern der Humor etwas subtiler ist und nicht selten auf einer gewissen sympathischen Coolness der Hauptfigur fußt, aber gut gelungene Splatter-Szenen habe ich hier vergebens gesucht. So ganz sieht man dem Film sein 94er Produktionsjahr nicht an, er wirkt mindestens 10 Jahre älter, wobei dies auch durchaus gewollt sein kann.

    Sicherlich eine nette Alternative zu den üblichen Zombie-Filmen und einige nette Gags und Sprüche machen das Ganze durchaus leidlich, aber viel mehr gibt mir der Film nicht.

    „Seien sie ein gutes Vorbild und gehen sie zurück in ihren Sarg !“

    5,5/10
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

  5. #245
    Regisseur Avatar von Kalervo
    Registriert seit
    06.07.2005
    Ort
    Porada Ninfu
    Beiträge
    12.737

    Re: My point of view

    241. Nach der Hochzeit
    (Efter brylluppet) DK/S 2006; von Susanne Bier

    (03.01.2009)
    Mit: Mads Mikkelsen, Rolf Lassgård, Sidse Babett Knudsen, Stine Fischer Christensen, Christian Tafdrup, Ida Dwinger, Mona Malm, Henning Jensen



    Für einen Film der mir gefällt hat er eine recht hohe tpm-Rate (tears-per-minute). Dennoch berührt mich der Film, und das ist letztlich die einzige Aufgabe eines guten Dramas, somit Soll erfüllt. Sicherlich bricht da ein wenig viel auf einmal auf die vier Hauptfiguren ein, aber aufgrund des sehr authentischen und überzeugenden Spiels der Darsteller sei dies verziehen. Dies gilt für Allrounder Mikkelsen genauso wie für meinen zweitliebsten Film-Schweden Lassgård (mit einer wirklich tollen Performance) und auch für die junge Stine Fischer Christensen, die meinetwegen ihre bisher eher dürftige Filmographie gerne weiter ausbauen darf. Auch nimmt sich der Film seiner Figuren und ihrer Gefühlswelten an und führt diese nicht bloß vor.

    Hätte für meinen Geschmack den Oscar verdient, was dem Film sicherlich noch mehr Aufmerksamkeit beschert hätte. Doch auch ohne sollte klar sein, dass er absolut sehenswert ist.

    Somit bleibt Things we lost in the fire der bislang einzige leichte Ausrutscher von Frau Bier, mal sehen was ihr neuestes Projekt hervorbringt, wobei dies allem Anschein nach wieder eine internationale Produktion werden wird... macht mich erst mal skeptisch, aber auch der wird vermutlich geschaut.

    8,8/10
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

  6. #246
    Regisseur Avatar von Kalervo
    Registriert seit
    06.07.2005
    Ort
    Porada Ninfu
    Beiträge
    12.737

    Re: Yearn after reading

    OMFE präsentiert: Must-See-Film #12; presented by TheCrow

    242. Der Date Profi
    (School for scoundrels) USA 2006; von Todd Phillips

    (05.01.2009)
    Mit: Jon Heder, Billy Bob Thornton, Jacinda Barrett, Michael Clarke Duncan, Todd Louiso, Horatio Sanz, Matt Walsh, David Cross, Sarah Silverman, Luis Guzmán, Dan Fogler, Jon Glaser, Ben Stiller



    Hach schön, ein Film nach meinem Geschmack. Relativ leichte Komödie mit ausreichender Zwerchfellbeanspruchung. Nach etwas holprigem Beginn entfaltet er schnell seine ganze Stärke, die in einer Ansammlung an sehr sympathischen Figuren liegt, abgesehen von dreien, aber das soll so sein und passt entsprechend. Ist ein wenig das alte Gut gegen Böse, doch geht es hier weniger um die Weltherrschaft, als um das Herz einer bezaubernden Frau, was aber auch nicht weniger wichtig ist als das Erstgenannte.

    Passt nahtlos in die Reihe der Filme von Phillips, Dobkin, McKay & Co. und somit sind auch diverse "Klassiker" wie schmerzhafte Tiefschläge und Treffer unter der Gürtellinie mit von der Partie, und dabei ist der Film doch auch ein wenig anders, weil er auch einen tendenziell tragischen Teil des Lebens streift... das Verliebtsein, mitsamt den dazugehörigen Hochs und Tiefs.

    Allein das Ende fand ich irgendwie nicht so sehr gut gelungen... letztlich hatte Roger Glück, dass Dr. P seinen perfekten Coup zum Ausknocken des Konkurrenten um das Herz der holden Amanda nicht durchhält und dass diese den Braten riecht. Außerdem brauchte der Sicherheitsdienst am Flughafen verdächtig lange... und das in der Post 9/11-Ära... und auch das Happy-End... naja, sei Roger natürlich gegönnt, aber im Film ist es immer so einfach, als Loser begonnen, bekommt er am Ende doch sein Mädchen... sieht in der Realität oft anders aus.

    Sehr schön fand ich die Sache mit der „Konfrontations-Suche“ in einer Alltagssituation per Zufall und Pager...

    Den nachhaltigsten Eindruck machte auf mich Jacinda Barrett... wie konnte ich die nur in Poseidon übersehen ? Noja, nun entgeht sie mir nicht mehr. Was mir auch noch aufgefallen ist... ist das nur Einbildung oder hat Michael Clarke Duncan bisschen an Gewicht verloren ?

    Na jedenfalls, Merci vielmols Crow.

    7,8/10; für OMFE 8/10
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

  7. #247
    Regisseur Avatar von Kalervo
    Registriert seit
    06.07.2005
    Ort
    Porada Ninfu
    Beiträge
    12.737

    Re: My point of view

    243. Krass
    (Running with scissors) USA 2006; von Ryan Murphy

    (05.01.2009)
    Mit: Joseph Cross, Annette Bening, Alec Baldwin, Brian Cox, Jill Clayburgh, Gwyneth Paltrow, Evan Rachel Wood, Joseph Fiennes, Gabrielle Union, Patrick Wilson, Kristin Chenoweth, Colleen Camp, Dagmara Domi?czyk



    First of all... was für ein bescheuerter deutscher Titel ? Ich befürchte, dass das damit angesprochene Zuschauerklientel nach spätestens 10 Minuten den Kinosaal verlässt bzw. die DVD abschaltet (vllt. hätte man 15 Minuten rausschlagen können, wenn man die Szene mit dem Scheißhaufen an den Anfang gesetzt hätte).

    Und ansonsten... hmmm... schwierig zu (be)schreiben, komischerweise wusste ich recht schnell, wem ich dem Film in einer OMFE-Runde empfehlen könnte... aber das ist Zukunftsmusik. Nun, zum Film... einerseits sind einige Szenen dabei, die von mir eine glatte 10 bekommen, so an die drei sind das mindestens (meist unterstützt von einem insgesamt guten Soundtrack). Doch einiges ist dann auch wieder... langatmig, uninteressant... ganz so wie sich einer wie ich einen autobiographischen Film von und über einen Schriftsteller auch so vorstellt.

    Der ganze Film besticht durch die Schrägheit seiner Figuren, welche den Zuschauer zwischen staunen, schmunzeln und losbrüllen wechseln lassen, incl. diversem Leerlauf. Gute Darstellerleistungen runden den Film, von dem ich mir wesentlich mehr versprochen hatte, ordentlich ab.

    6,5/10
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

  8. #248
    Regisseur Avatar von Kalervo
    Registriert seit
    06.07.2005
    Ort
    Porada Ninfu
    Beiträge
    12.737

    Re: My point of view

    Dieser Film wird Ihnen präsentiert von:

    So ein Kontrollör hats schwör

    244. Kontroll
    (Kontroll) H 2003; von Nimród Antal

    (05.01.2009)
    Mit: Sándor Csányi, Zoltán Mucsi, Csaba Pindroch, Sándor Badár, Zsolt Nagy, Bence Mátyássy, Gyözö Szabó, László Nádasi, Lajos Kovács, János Kulka, Károly Horváth, Eszter Balla



    Ein Film über das "Leben" in einer Metro, gezeigt anhand einer Gruppe von Kontrolleuren. Was passt da besser, als den Film damit zu beginnen, dass eine Person per Rolltreppe in die U-Bahn „hinabsteigt“, ihn damit enden zu lassen, dass jemand selbige wieder verlässt und über die gesamte Laufzeit des Filmes der Untergrund für keinen Moment verlassen wird. Das ist vielleicht nicht überallemaßen einfallsreich, aber es ist sinn- und wirkungsvoll.

    Das ist schon eine bunte und mitunter schräge Truppe, die sich da um Hauptfigur Bulcsú geschart hat und ihrer täglichen Arbeit nachgeht, einer Arbeit geprägt von fehlendem Sonnenlicht, dunklen, engen und verschmutzten Gängen, und ständige Gefahr in Form von regelmäßig anrollenden U-Bahnen vor Augen. Dazu kommen noch unfreundliche „Kunden“, die im Falle einer Missachtung der Regeln nur noch vorlauter und aggressiver werden, als haben sie beim Eintritt in die „Unterwelt“ ihre gute Kinderstube abgegeben.

    Um das Ganze nun noch etwas aufregender zu machen, fügte man in die Geschichte noch einen ja... was ist das eigentlich... (da kann man letztlich nur mutmaßen) „Schatten“ ein, der Leute gerne vor einfahrende Züge stößt. Auch mit dem muss sich Bulcsú rumschlagen.

    Nun, der Film zeigt, auf surreal reale Weise, dass der Untergrund eine eigene Welt für sich ist. Hier gelten andere Regeln und ist sicher nicht für jeden als Arbeitsplatz zu empfehlen. Allerdings für Vampire wäre das eine ideale Sache... das nur so nebenbei bemerkt.

    Apropos Vampire... bis es zu einem ungarischen Vampirfilm in einer realen oder fiktiven Untergrundbahn kommt, sollten die Jungs und Mädels von der „Special effects Abteilung“ unbedingt noch das ein oder andere Seminar mitnehmen. Besonders die Farbgebung des Blutes sollte hier noch mal eingehend studiert werden. Aber okay, war wohl ein Projekt einer jungen, aufstrebenden Gruppe an Filmleuten, und die finanziellen Mittel waren sicherlich beschränkt, ich will da gar nicht zu sehr motzen, denn ingesamt ist es doch ein ganz ordentlicher Film geworden.

    Apropos andere Filme... wäre sicher auch spannend, die Kontroll-Truppe mal in einem weiteren Film zu sehen, dann gerne auch überirdisch und in einer ganz anderen Thematik (vielleicht der jährliche Betriebsausflug der U-Bahn-Angestellten, bei dem dann einiges passiert...), wäre ich jedenfalls gerne dabei.

    Ansonsten bleibt noch zu erwähnen, dass sich der Soundtrack durchaus hören lassen kann.

    6,8/10
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

  9. #249
    Regisseur Avatar von Kalervo
    Registriert seit
    06.07.2005
    Ort
    Porada Ninfu
    Beiträge
    12.737

    Re: My point of view

    Dieser Film wird Ihnen präsentiert von:

    245. She’s the man - Voll mein Typ
    (She’s the man) USA 2006; von Andy Fickman

    (06.01.2009)
    Mit: Amanda Bynes, Channing Tatum, Laura Ramsey, David Cross, Vinnie Jones, Julie Hagerty, Andy Kirk, James Snyder, Robert Hoffman, Alexandra Breckenridge, Jonathan Sadowski, Jessica Lucas, Amanda Crew, Emily Perkins



    Hui, eine Kombination aus Highschool-, Sport- und Verwechslungskomödie... klar dass es da an Klischees und Vorhersehbarkeit nur so wimmelt. Besonders dabei die Figuren, ihre Positionierung und ihr Verhalten.

    Dennoch ist es stellenweise recht spaßig und unterhaltsam, seltsamerweise hauptsächlich dann, wenn Bynes als Mädchen agiert. Als Junge verliert das Ganze, humormäßig (weil die Situationen und Späße eben typisch sind) und vor allem auch optisch. Aber schon beeindruckend, was für einen Effekt ein kürzerer Haarschnitt und unweibliche Kleidung haben. Als sie ich meine er also... jedenfalls als man die verwandelte Viola das erste Mal sieht dachte ich zunächst, und das mag sich vermutlich völlig bescheuert anhören, ‚huch... ein Gag... die haben einen echten Kerl, der mit der Sache eigentlich gar nix zu tun hat eingeblendet...’ so verwirrend war das. Verblüffend.

    Erfreulich ist die eher untypische Sportart Fußball (wobei ich es seltsam fand, dass ein bereits ausgewechselter Spieler (in dem Fall /in) wieder eingewechselt werden durfte...) ist das im Highschool-Fußball so ? Tze, liebe Amis, so werdet ihr nie Weltmeister im Soccer.

    Aber einige der Nebenrollen sind gut besetzt (Cross, Jones (übrigens sehr passend sich als Fußball-Lehrer einen Engländer zu holen...)).

    Ach ja, Amanda Bynes hat durchaus komisches Potenzial, wie man es auch schon in der Serie Hallo Holly ansatzweise zu sehen bekam. Ob sie mir auch optisch gefällt (was zwar nur nebensächlich ist aber immerhin), darüber bin ich mir noch nicht ganz im Klaren, aber der anfängliche Auftritt im Bikini brachte schon mal Pluspunkte.

    Insgesamt leichte Kost für den Spaß zwischendurch.

    Edit: Ah, ich hab' noch was vergessen... was ich nämlich sehr bemerkenswert fand war dieser "Kussstand"... sowas hatten wir hier auf'm Rummel noch nie. Oder vielleicht mittlerweile doch ? Habe ewig keinen mehr besucht. Nja jedenfalls, wenn mal einer einen sieht, bitte Info an mich. :wink:

    6,7/10
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

  10. #250
    Regisseur Avatar von Kalervo
    Registriert seit
    06.07.2005
    Ort
    Porada Ninfu
    Beiträge
    12.737

    Re: My point of view

    Hallo !
    Hallo Sie !
    Ja, sie da !
    Sie wollen später mal was aus ihrem Leben machen und ihren Traumberuf ergreifen !?



    Dann kommen sie ins South Harmon Institute of Technology, oder wie es kurz heißt



    hier werden sie von geschultem Lehrpersonal unterrichtet



    erhalten bestmögliche Verpflegung



    wir bieten interessanten Schulsport



    und sehr lehrreiche Studienfächer



    Interesse ? Dann besuchen sie doch einfach unseren Internetauftritt !


    246. Accepted
    (Accepted) USA 2006; von Steve Pink

    (06.01.2009)
    Mit: Justin Long, Jonah Hill, Lewis Black, Maria Thayer, Columbus Short, Adam Herschman, Blake Lively, Mark Derwin, Ann Cusack, Hannah Marks, Anthony Heald, Travis van Winkle, Kaitlin Doubleday, Diora Baird, Robin Taylor, Jeremy Howard



    Herrlicher Spaß das ! Auch wenn es im zweiten Viertel ein wenig nachlässt und im letzten Viertel anderes im Vordergrund steht, hatte ich ansonsten doch große Freude und stand stellenweise kurz vor der Implosion.

    Justin Long macht wieder ganz große Freude und auch Jonah Hill sorgt für viele Lacher, der Rest der Bande ist auch toll und mit Maria Thayer gibt’s wieder mal einen weiteren süßen Rotschopf für meine Sammlung *insalbumkleb*.

    Auch enthält der Film eine wichtige Botschaft, die am Ende nochmals ausgiebig in Worte gefasst wird. Sowas wirkt in Filmen zwar oft bisschen aufgesetzt, aber da sie grundsätzlich richtig ist, ist es ähm... akzeptiert. Ach und übrigens, der deutsche Titel ist mal wieder völliger Schwachfug (und wird daher auch von mir ignoriert).

    Wer gerne lacht, unbedingt anschauen !

    „Viel Spaß beim scharf Aussehen !“

    „Hier kann ich mir endlich mal Hepatitis holen !“

    „Er hat sich ein Garnelenshake gemacht!“; „Warum hast du das getan ?“; „Na weil ich Hunger und Durst hatte !“

    9/10

    Passender Song: “Get your mind free” von Sonnit

    Eine Frage bleibt allerdings… wie wurde eigentlich das Toiletten-Problem gelöst ?
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

Seite 25 von 66 Erste ... 15232425262735 ... Letzte

Ähnliche Themen

  1. The Curious Case of Benjamin Button
    Von Bob im Forum Filme
    Antworten: 67
    Letzter Beitrag: 27.02.2009, 17:26

Besucher fanden diesen Beitrag durch eine Suche nach:

bernd grawert

stephan bissmeierkristen stewart jumperDan DommerShanie Calahansieghardt ruppRüdiger BahrCaroline Petersalbie kinsellaAdam ChubbuckHermann Lenschau adam brixkaren bachlars kaalundkingkong

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32