257. Tatort - Kressin und die Frau des Malers
D 1972; von Pim de la Parra jr.
Episode 18; WDR, Köln; Erstausstrahlung: 28.5.1972
(28.01.2009)
Mit: Sieghardt Rupp, Heidi Stroh, Hans Quest, Brigitte Skay, Alexander Allerson, Wolfgang Hinze, Imo Heite, Hartmut Hinrichs, Kees Brusse, Jeroen Krabbé, Hermann Lenschau, Guus Oster, Ivan Desny
Zollfahnder Kressin ist mal wieder einigem auf der Spur. Zunächst mal dem weiblichen Geschlecht (James Bond ist fast ein Waisenknabe gegen ihn...) und dann auch noch einem Fall von Kunstraub und –schmuggel.
Und wieder findet ein Teil der Geschichte in einer großen, pulsierenden, lasterhaften europäischen Stadt statt, nämlich Amsterdam. Zwar darf sich Kressin im Vergleich zu den ganzen Kriminalober- und haupt- und weißwasnichtalles-Kommissaren nur Zollfahnder nennen, aber dafür kommt er ganz schön herum.
Im Vergleich zum Stoppen des Nordexpress verliert diese Episode deutlich an Flair. Zwar gibt es diesmal (endlich) auch Tote, aber so ganz rund wirkt die Folge nicht. Wenngleich wieder ein recht authentisches Bild geschaffen wird, doch einige Szenen und Umschnitte wirken, aus heutiger Sicht, fast ein wenig dilettantisch. Doch zum Glück macht die mir so sympathische Figur des Kressin (auch wenn ich selbst ganz anders bin, aber vielleicht mag ich ihn ja auch gerade deshalb so) vieles wieder wett und in meiner Tatort-Ermittler-Hitliste steht er ganz klar an erster Stelle (okay, noch fehlt die Konkurrenz, aber es wird glaube ich schwer ihn vom Thron zu stoßen...).
Bemerkenswert an dieser Folge ist es, den später auch durch internationale Produktionen bekannten Jeroen Krabbé zu sehen, wobei ich an der Stelle gestehen muss ihn nicht erkannt zu haben, allerdings war er hier auch gut 30 Jahre jünger als auf dem Bild, dass ich grob von ihm im Kopf habe und dieses ist ehrlich gesagt eher unscharf.
3/5 Handschellen
Tatort-Ermittler-Hitliste:
1. Kressin (Köln)


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