OMFE Reloaded; Vers. 2.3; presented by Keyzer
317. Kikujiros Sommer
(Kikujirô no natsu) JAP 1999 von Takeshi Kitano (1)
(11.06.2009)
Mit: Yusuke Sekiguchi (1), Takeshi Kitano (1), Kazuko Yoshiyuki (1), Kayoko Kishimoto (1), Nezumi Mamura (1), Great Gidayu (1), Rakkyo Ide (1)
Als ich den Film so sah dachte ich noch, das ist bestimmt nach Bobs Geschmack, insbesondere die Figur des Kikujirô. Ganz unrecht habe ich da nicht, wie ich nun in seinem FTB-Eintrag nachlesen konnte.
Nur muss ich sagen, dass mir die Hauptfigur nicht so einging. Er wandelt sich ab dem „Rückweg“ ein wenig, weil er von da an annähernd alles was er tut für den kleinen Masao macht, und da kommt ihm seine, ja ich nenn’ es mal unkonventionelle und direkte Art sehr gelegen; und sicher ist dies ein nachvollziehbarer und fast schon bewegender Wandel, aber dennoch find’ ich ihn irgendwie unsympathisch, besonders auch eben wegen seinem Verhalten vor dem „Wandel“. Auch hat mir weniger gefallen, dass doch er mehr im Mittelpunkt steht als der Junge (jaja ich weiß, Blick auf den Titel hätte dies erahnen lassen...). Dennoch, ist einfach so, dass das nicht ganz nach meinem Geschmack war, ebenso wie die diversen surrealen Einlagen. Dachte eigentlich das sei ein ganz bodenständiger Film, das hätte er ruhig durchziehen können. Auch wenn mit diesen Szenen wohl die kindliche Fantasie zum Ausdruck gebracht werden sollte, was in einem Film mit einem Kind ja so verkehrt grundsätzlich nicht ist, aber wie gesagt, hat mich eher ein wenig gestört. Ach ja und noch eine Frage, woher bekam Kikujirô als er den Blinden spielte eigentlich plötzlich Hemd, Hose und Stock her ?
So, nun aber genug „gemeckert“, wollte eben nur begründen, warum der Film für mich keine Höchstwertung bekommt.
Denn zweifelsohne hat der Film auch viel schönes, besonders die Bilder und einige Kameraeinstellungen sind wirklich teils wunderschön. Dazu kann auch der Score punkten. Dann der stellenweise aufkommende unaufdringliche Humor, die tiefe Tragik ohne gleich in Depressionen zu verfallen und einfach ein paar schöne Momente zwischen den beiden Hauptprotagonisten, die sich auch ohne viele Worte verstehen, letztlich.
Gefallen hat mir sehr dieser Rucksack mit den Engelsflügeln, den hätte ich früher auch gerne gehabt.
Bemerkenswert finde ich den „Rocker“... irgendwie habe ich mir harte Biker anders vorgestellt (was jetzt aber kein Vorwurf an den Film sondern lediglich eine amüsant gemeinte Bemerkung ist).
7/10


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. Wenngleich die Art und Weise wie die Story aufgebaut ist, sicherlich nicht sehr üblich ist.

Und warum war sie so lange unkaputtbar, und beim zweiten Versuch der Auftragskiller am Ende ging es dann doch ? 



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