337. Harold & Kumar
(Harold & Kumar go to White Castle) USA/CAN/D 2004 von Danny Leiner (2)
(02.08.2009)
John Cho (9), Kal Penn (3), Paula Garcés (2), David Krumholtz (6), Eddie Kaye Thomas (4), Neil Patrick Harris (2), Ethan Embry (7), Robert Tinkler (2), Fred Willard (8), Steve Braun (1), Dov Tiefenbach (3), Anthony Anderson (11), Ryan Reynolds (6), Christopher Meloni (5), Malin Åkerman (4), Sandy Jobin-Bevans (1)
Also dies hier ist leider ein Musterbeispiel dafür, wie man mit einer Synchro einen Film verhunzen kann. Ich hab’ ja eigentlich nix gegen den Pocher, aber er ist eben nun mal kein ausgebildeter Synchronsprecher und das merkt man auch, außerdem passt dieses Bild nicht, wenn ich John Cho sehe und aufgrund der Stimme aber an den Pocher denken muss. Und aber noch viel schlimmer ist die „Idee“ Kal Penn mit einem aber extrem breiten indischen Akzent sprechen zu lassen, wofür es keinerlei Rechtfertigung gibt und die Verantwortlichen eigentlich einen langsamen, grausamen Tod verdient hätten.
Jedenfalls hab' ich dann nach wenigen Minuten auf Originalsprache gewechselt und also noch mal von vorne geschaut. Nach weiteren gut fünf Minuten habe ich dann auch noch die deutschen Untertitel deaktiviert, weil für meine Begriffe nicht sehr nah’ am Original übersetzt wurde (was blöd ist) und mich diese daher auch genervt und abgelenkt haben. Also, Original ohne Untertitel... ein mittelgroßes Abenteuer. Somit hab’ ich leider nicht alle Gags verstanden, vermute ich mal, aber die die ich verstanden haben waren überwiegend wirklich gut.
So erlebt man hier einen wilden Trip durch die Nacht von zwei Kumpels, die einfach nur leckere Burger essen wollen und dabei durch halb New Jersey odyssieren. Neben dem Humor besticht der Film für mich besonders durch die vielen schrägen Figuren die den Weg der beiden Hauptprotagonisten kreuzen sowie deren Erlebnisse. Das ist überwiegend sehr spaßig und vor allem kurzweilig und er überrascht immer mal wieder mit amüsanten Einfällen.
Sehr schön sind natürlich auch die vielen Gastauftritte, wobei mir besonders der von Ryan Reynolds gefallen hat (RR im Krankenhaus, das weckt alte Serien-Erinnerungen) und natürlich der von Malin Àkerman... heidanei. Aber auch Paula Garcés gefällt.
Szenen-Highlights waren die Auseinandersetzung mit dem Waschbär sowie der Traum von der lebendigen Riesentüte. Und an negativen Beispielen fällt einem eigentlich nur der Battleshit-Battle ein, das war unnötig.
Am Ende wurde es dann seltsamerweise bisschen schnell hell, aber das kennt man ja auch schon aus anderen Filmen.
Zufälligerweise startet gerade heute der zweite Teil mit den beiden Buddies auf einem Pay-TV-Sender. Aber irgendwie zweifle ich noch daran, ob mir Späße zu und über Guantánamo gefallen könnten. Nja ich überleg’s mir noch.
7/10
Where’s my car, Dude ?


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