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Thema: Why so curious ?

  1. #31
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    Re: Dear Diary...

    28. Kung fu hustle
    (Gung fu) HKG/CHN 2004 R: Stephen Chow

    (g. a.: 2.1.2007)
    D: Stephen Chow, Xiaogang Feng, Wah Yuen, Qiu Yuen, Zhi Hua Dong, Kwok-Kwan Chan, Chi Chung Lam, Siu-Lung Leung, Kai Man Tin, Kang Xi Jia, Hak On Fung, Shengyi Huang, Suet Lam, Cheung-Yan Yuen, Chi Ling Chiu



    Bewertung: Was ein Spaß ! Der Film nimmt ein ganzes Genre aufs Korn und zeigt dabei dessen schönste Seiten. Hochspektakuläre Kampfszenen, einfallsreich und perfekt umgesetzt; teilweise prächtige Bilder; und dabei doch immer wieder höchst amüsant (besonders die „Messerwurfszene“). Stephen Chow als Hauptdarsteller und Regisseur in Personalunion, bemerkenswert. Einfach ein reines Vergnügen auf hohem Niveau. Da freu´ ich mich doch schon sehr auf den zweiten Teil.

    BTW: Wer ist eigentlich Jackie Chan ?

    Benotung: 8/10

    Passender Song: "Kung fu fighting" von Carl Douglas
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

  2. #32
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    Re: Dear Diary...

    29. Ein Duke kommt selten allein
    (The Dukes of Hazzard) USA 2005 R: Jay Chandrasekhar

    (g. a.: 14.1.2007)
    D: Seann William Scott, Johnny Knoxville, Willie Nelson, Jessica Simpson, M. C. Gainey, Burt Reynolds, David Koechner, Kevin Heffernan, Michael Weston, James Roday, Lynda Carter, Nikki Griffin, Jacqui Maxwell, Joe Don Baker, Barry Corbin, Steve Lemme, Jay Chandrasekhar, Erik Stolhanske, Paul Soter



    B: Hui, da schlagen die Klischee-Detektoren aber bis zum Anschlag aus. Da sieht man die „typischen Hinterwäldler“, die ein eher einfaches, aber glückliches Leben führen; die rebellischen Jungs, die sich gegen die Obrigkeit erheben; die „bösen“ Oberen, die mit allen Wassern gewaschen sind und nur auf ihren Profit aus sind, die männlichen Einwohner stehen auf wilde Autofahrten und es bedarf nur einer Kleinigkeit, um eine ausgiebige Kneipenschlägerei anzuzetteln; und sobald eine hübsche Blondine mit ihren Reizen nicht geizt sind alle Jungs Wachs in ihren Händen und tun was sie will; und die wilden Verfolgungsjagden, bei denen vornehmlich die Polizeiautos Schaden nehmen (was man so und so ähnlich schon vielfach gesehen hat); und das vorherzusehende Ende. Dies alles zeigt diese Verfilmung der Serie aus den späten 70ern/frühen 80ern, von der ich keine einzige Folge gesehen habe, und man könnte aufgrund dessen schon mal zum vernichtenden Schlag ausholen. Aber nichts da, trotz alle dem macht der Film einfach Spaß, perfekte Unterhaltung und Kurzweil, wenn man eben mal ein bisschen abschalten möchte, und das, obwohl die Quantität an großen Gags eher überschaubar ist. Vielleicht liegt´s auch daran, dass man bzw. ich für die beiden Dukes große Sympathie empfand; war aber auch eine gute Wahl mit Seann William Scott und dem Jackass-Knoxville. Erwähnenswert noch, dass der Kopf der Komikertruppe „Broken Lizard“ (u. a. Super troopers, Club mad, Beerfest), Jay Chandrasekhar, Regie führte und er wie auch die anderen vier Jungs der Truppe Gastauftritte haben, welche aber, bis auf eine Ausnahme, eher im kleinen Rahmen ausfallen.

    Fazit: Yihaaaaaaaa !

    Benotung: 7,5/10
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  3. #33
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    Re: Dies ist vielleicht das Buch, in dem Sie lesen werden !

    -Nachtrag-
    30. Cosmo & Wanda - Die Alltagshelden
    (The fairly oddparents in: Channel chasers) CAN 2004 R: Butch Hartman

    (g. a. 2.12.2006)



    B: Ups, hätte ich doch beinahe dieses Filmwerk übergangen… irgendwie ist es noch nicht ganz automatisiert, „auch“ Animationsfilme zu berücksichtigen, oder es liegt einfach daran, dass es eigentlich eine Serie ist... however. Abgesehen von den Klassikern wie Tom & Jerry, Bugs Bunny & Co. ist dies neben Barbaren-Dave meine absolute Lieblings-Animations-Serie. Auch wenn ich weit außerhalb der Zielgruppe liege, mir gefällt´s riesig.

    Timmy Turner ist ein ganz normaler kleiner Junge, wie Du und ich. Doch muss er sich mit der arglistigen Babysitterin Vicky herumärgern, aus diesem Grund stellt ihm die Elfenwelt zum Ausgleich zwei helfende Elfen zur Seite, Cosmo und Wanda, die als Goldfische getarnt bei ihm leben und ihm dank ihrer Zauberkräfte all seine Wünsche erfüllen (vorausgesetzt, sie stehen nicht im Widerspruch mit dem „goldenen Regelbuch“ (u. a. dürfen Wünsche nicht dazu dienen sich bei einem Wettbewerb einen Vorteil zu verschaffen; wahre Liebe kann nicht herbeigewünscht werden; ein Wunsch darf nicht eingesetzt werden um andere Personen zu verletzen oder gar zu töten (Ausnahme: man kann jemanden von einem Clown auf einem Einrad schlagen lassen); und innerhalb eines Cancans sind die Zauberpaten ebenfalls völlig machtlos!). Nun versteht es sich natürlich fast von selbst, dass diese Wünsche oftmals daneben gehen.

    In diesem Film geht es nun um eine magische Fernbedienung, mit der man die Welt beherrschen kann. Man kann aber auch quer durch die Programme der Zeichentrickserien zappen, was einen Großteil des Filmes ausmacht. Dabei landen unsere Helden jeweils in den Abenteuern anderer Comic-Serien, die zwar namentlich und figurenmäßig leicht abgeändert sind, aber man kann die Meisten dennoch erkennen. So werden u. a. die Peanuts, die Jetsons, Tom & Jerry, Spongebob, Familie Feuerstein, die Simpsons, Ninja Turtles und sogar die Puppenabteilung der Sesamstraße mit viel Liebe zum Detail durch den Kakao gezogen, natürlich auf eine sehr liebenswerte Weise. Gleichzeitig kann man es auch als kleine Hommage an diese Serien sehen. Wobei der besondere Clou ist, dass sich Timmy, Cosmo, Wanda & Co. zeichnerisch und stylistisch den Figuren der jeweiligen Trickserie anpassen, dies ist auch wunderbar und einfallsreich gelöst und allein schon eine Freude anzuschauen.

    Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert, auch wenn einiges eher albern ist und man dann zuweilen doch erkennt, wer die eigentliche Zielaltersgruppe ist. Dennoch spaßig !

    Benotung: 7,5/10 als Animation
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

  4. #34
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    Re: Dies ist vielleicht das Buch, in dem Sie lesen werden!

    31. King Kong
    (King Kong) USA/NZL 2005 R: Peter Jackson

    (g. a.: 4.2.2007)
    D: Naomi Watts, Adrien Brody, Jack Black, Thomas Kretschmann, Colin Hanks, Evan Parke, Jamie Bell, Lobo Chan, Kyle Chandler, John Sumner



    B: Meine Entscheidung, ob ich diesen Film überhaupt anschauen sollte schwankte seit bekannt werden der Verfilmung wie das Empire State Building. Grundsätzlich hat mich die King Kong-Thematik bislang nicht übermäßig interessiert. Der Herr der Herr der Ringe dann als Mann auf dem Regiestuhl… das gab doch dann schon wieder ein großes Pro, ebenso wie die Besetzung. Dann die Info, dass er drei Stunden dauert, ´Schluck´ in meinem Alter darf man seine Zeit nicht mehr so großzügig verplanen. Doch dann die ersten Ausschnitte… lange Rede, kein Sinn; für´s Kino hat´s nicht gereicht, aber nun auf Premiere musste ich doch mal reinschauen. Nun, die ersten gut 45 Minuten lassen einem dann auch in dem guten Gefühl, hier nicht falsch zu sein. Schon die Anfangssequenz über das entstehende New York hätte nicht besser sein können. Die Art wie es gedreht wurde, die Kostüme, die Optik, einfach alles lassen einen in dem Glauben, der Film wäre in der Zeit gedreht worden, in der er spielt (was jetzt als Kompliment gemeint ist). Dann die Szenen auf dem Schiff. All das wirklich toll, inklusive der Darsteller Watts, Kretschmann, Hanks; dass Brody sehr gut spielen kann ist keine neue Erkenntnis daher fast müßig zu erwähnen; und Black besticht auch in dieser ernsten Rolle auf grandiose Weise und jeder Andere wäre im Vergleich zu ihm eine Fehlbesetzung gewesen. Was man zwar nicht wüsste, wenn´s wirklich ein Anderer gespielt hätte, aber das führt jetzt zu weit ins Philosophische. Nun, so weit so gut, aber gut geht´s dann nicht wirklich weiter. Die Szenen mit den Inselbewohnern noch sehr gelungen, auch die Action- und Tricksequenzen mit dem großen Affen, den Sauriern und dem anderen Getier wirklich gut gemacht, spannend, abenteuerlich… aber teilweise fast auch lächerlich, wenn ich an den „Wettlauf“ denke… naja, lieber nicht.
    Einerseits bemerkenswert und mittlerweile typisch ist Jacksons Detailtreue im Hinblick auf das Original, auch auf Kosten dessen, dass alles in die Länge gezogen wird; was aber grundsätzlich nicht schlecht ist. Man darf gespannt sein, ob er dies auch bei kommenden Projekten so konsequent durchzieht (ich warte nur auf die Schlagzeile „Jackson verfilmt Bibel“). Schön auch, dass Kong eben nicht durchgehend schwarz ist, sondern ein sog. Silberrücken, was ja alle großen männlichen Exemplare seiner Spezies sind, wie wir allerspätestens seit „Gorillas im Nebel“ wissen. Andererseits macht er es sich dann aber auch wieder zu einfach: die von mir heiß ersehnte Auflösung des Problems ´wie bekommen wir den großen Affen auf unser kleines Schiff´ wurde schlichtweg boykottiert. Wo war Chief Brody der erkennt „Wir werden ein größeres Boot brauchen !“ ? Nun, insgesamt bereue ich es dennoch nicht, den Film gesehen zu haben; allein ob der Erkenntnis, dass Jack Black nicht nur für die Kasper-Rollen herhalten kann, sondern viel mehr in ihm steckt. Aber auch sonst, ist der Film schon auch sehenswert.

    Ich frage mich: Wie könnte wohl eine Kontaktanzeige von Kong aussehen: „Großer Menschenaffe mit starker Ganzkörperbehaarung sucht weiße Frau mit starker Stimme und solider Tanz- und Artistikausbildung. Neige zu cholerischen Anfällen, übersteigerter Selbstdarstellung und Machogehabe. Verfüge jedoch über ein großes Herz und sollten sie mal von einem gefräßigen Saurier angegriffen werden bin ich zur Stelle! PS: Solide Möblierung wäre vorteilhaft“ Chiffre 4711-0815.

    Benotung: Weil ich heute meinen Großzügigen habe… 6/10

    Passender Song: "No monkey" (...can stop my show) von Wally Warning
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  5. #35
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    Re: Dies ist vielleicht das Buch, in dem Sie lesen werden!

    32. Dreamcatcher
    (Dreamcatcher) USA/CAN 2003 R: Lawrence Kasdan

    (g. a.: 4.2.2007)
    D: Damian Lewis, Thomas Jane, Jason Lee, Timothy Olyphant, Morgan Freeman, Tom Sizemore, Donnie Wahlberg, Andrew Robb, Giacomo Baessato, Mikey Holekamp, Reece Thompson, Joel Palmer, Eric Keenleyside, Michael O´Neill, Rosemary Dunsmore



    B: Stephen King-Verfilmungen sind wie Dia-Abende mit den Verwandten. Man ahnt nichts gutes aber man schaut dennoch hin. Wobei es wohl oftmals weniger an der Vorlage als mehr an der Umsetzung liegt. Einige Beispiele sind natürlich die bekannte Ausnahme der Regel. Man vermutet fast schon, ob nicht eine großangelegte Verschwörung der Literaturschaffenden dahintersteckt, nach dem Motto ´je schlechter die Filme sind, umso mehr besinnen sich auf´s Lesen…´ Man weiß es nicht genau.
    Nun, ob einiger eher negativen Kritiken war ich ja vorgewarnt, anfangs konnte ich diese jedoch nicht nachvollziehen. Im Gegenteil, der Anfang versprach großes Kino. Na ja, die Grundidee von einer Gruppe von Freunden, die als Kinder ein außergewöhnliches Erlebnis hatten und sich nun als Erwachsene, weit versprengt voneinander und mit sehr unterschiedlichem Lebenslauf, ab und an mal treffen… Innovation geht anders. Aber gut, egal, da sehen wir ja großzügig drüber hinweg, wenn denn der Rest stimmt. Und wie gesagt, zunächst ist man noch bester Hoffnung und denkt sich ´och, eigentlich könnte es doch in diesem Stil weitergehen…´ doch man liegt falsch ! Und dieser Rückgang an Qualität geht los, als es so richtig los geht. Die Szene mit den Tieren (siehe Bild), die Toilettenszene, das Eintreffen der Militärs und besonders die Bilder des verschneiten Waldes… sehr schön. Doch dann wird´s doof. Und unglaubwürdig. Nun, diese Charaktereigenschaft trifft strenggenommen auf jeden Film mit Außerirdischen zu. Aber selbst in diesem Kosmos gibt´s gewisse „Regeln“, die hier außer Kraft gesetzt scheinen. Alles doof ! Klingt banal und man könnte erwarten, dass ich mir mehr Mühe beim Beschreiben und Ausformulieren gebe… aber wenn sich die Filmemacher keine Mühe gaben… warum ich.

    Festzuhalten bleibt, wenn alle Seiten so gut gearbeitet hätten wie die Casting-Abteilung hätte es locker ein Werk der Kategorie 9 geben können. Allen voran die beiden Duddits-Darsteller Andrew Robb und Donnie Wahlberg (wenn ich nicht vorher gewusst hätte, dass er er ist, ich hätte ihn nicht erkannt!) bestechen.

    Doch eine Frage bleibt: Was hatte das Alles mit dem Namengebenden indianischen Objekt zu tun ?

    Benotung: 4,5/10
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  6. #36
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    Re: Dies ist vielleicht das Buch, in dem Sie lesen werden !

    33. Sideways
    (Sideways) USA 2004 R: Alexander Payne

    (g. a. 11.2.2007)
    D: Paul Giamatti, Thomas Haden Church, Virginia Madsen, Sandra Oh, Marylouise Burke, Alysia Reiner, Jessica Hecht, Missy Doty, M. C. Gainey, Patrick Gallagher, Shaun Duke, Shake Tukhmanyan, Lee Brooks



    B: Ein toller Film, wirklich sehr schön. Bewegt sich zwischen leicht tragischen, über philosophische und witzige bis hin zu brüllerkomischen Stufen ohne dabei ins Stolpern zu kommen. Dabei wirkt er sehr bodenständig, realistisch und keineswegs überzogen. Besonders das Spiel von Paul Giamatti aber auch das von Thomas Haden Church überzeugt und kann begeistern, das gibt zwei Extra-Sternchen ins Fleißheftchen ! Selbst für einen wie mich, der weder Weinkenner noch Weintrinker ist, ist die Faszination, die der Wein auf Hauptfigur Miles ausübt und die Bedeutung die der Wein an sich und alles drum herum für sein Leben hat, ganz stark spürbar.
    Doch es ist kein Film über Weine, auch wenn für Fachleute das ein oder andere Schmankerl dabei sein mag, es ist ein Film über das Leben. Über Freundschaft und Liebe; Träume und Wirklichkeit; Sehnsüchte und bittere Wahrheiten. Das alles ohne kitschig oder aufgesetzt zu sein. Und wie gesagt, einige Szenen sind wirklich zum Brüllen komisch (besonders die Baum - Auto-Szene !!!). Aber auch eine nervenaufreibende Geldbörsenwiederbeschaffung regt stark zum Schmunzeln an und wer M. C. Gainey schon immer mal nackt sehen wollte kommt hierbei auf seine Kosten.
    Wer es also gerne mal etwas ruhiger mag, ohne explodierende Autos, ohne invasierende Aliens oder meuchelnde Psychomassenmörder, und dies trotzdem auf hohem Niveau der Unterhaltung, dem sei dieser Film sehr ans Herz und an die Geschmacksnerven gelegt.

    Bravo Bravissimo ! Darauf einen leichten Roten !

    Benotung: 9/10

    Passender Song: "Red red wine" von UB40
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  7. #37
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    Re: Dies ist vielleicht das Buch, in dem Sie lesen werden !

    34. Erkan & Stefan in Der Tod kommt krass
    (dito) DEU 2005 R: Michael Karen

    (g. a. 11.2.2007)
    D: Erkan Maria Moosleitner, Stefan Lust, Ludger Pistor, Andrea Sawatzki, Michael Schiller, Julia Dietze, Arzu Bazman, Thorsten Feller, Daniel Krauss, Michael Schwarzmaier, Daniela Eck, Sandra Mittelstädt, Henny Reents, Christoph Maria Herbst



    B: Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön... Naja, lustig ist der Film an einigen Stellen schon, aber auch schön !? Eher nicht, das Niveau muss starken Seegang überwinden, um nur knapp dem Untergang zu entgehen. Aber letztendlich passiert nichts, was man in der Form nicht auch erwarten konnte.
    Zum Humor... wie gesagt, einige Stellen sind schon ganz witzig und einfallsreich, vieles ist jedoch auch albern und dumm; die Geschichte selbst natürlich relativ vorhersehbar, aber es ist wohl auch kaum der geniale „Twister“ zu erwarten.
    Hauptthematisch geht es um eine Leiche, mit der so allerlei angestellt wird, was man u. a. auch aus „Hasch mich ich bin der Mörder“ oder „Immer Ärger mit Bernie“ kennt. Darüber kann man natürlich geteilter Meinung sein. Spaß in Zusammenhang mit einem Toten ist sicherlich ein heißes Eisen. Aber ich denke, man sollte für alles offen sein (ist ja letztenendes nur ein Film !). Und hervorheben muss man dabei die Leistung des Darstellers, Ludger Pistor. Er hat, ob seines frühen dahinscheidens, kaum mehr Text als im aktuellen Bond, aber eben viel mehr Präsenz und spielt die sicherlich sehr mühevolle Rolle ordentlich.
    Viel mehr gibt es nicht dazu zu sagen, leichte Unterhaltung für die anspruchslosen Momente.

    Also, brains abschalten !

    Benotung: Wohlwollend 4,5/10
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  8. #38
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    Re: Dies ist vielleicht das Buch, in dem Sie lesen werden !

    35. Antikörper
    (dito) DEU 2005 R: Christian Alvart

    (g. a. 22.2.2007)
    D: Wotan Wilke Möhring, André Hennicke, Heinz Hoenig, Ulrike Krumbiegel, Jürgen Schornagel, Hauke Diekamp, Nina Proll, Nadeshda Brennicke, Konstantin Graudus, Gudrun Ritter, Hans Diehl, Martin Umbach, Laura Alberta Szalski, Isabel Bongard, Klaus Zmorek, Norman Reedus





    B: Warum ? Warum hat der Film nicht die nötigen Cojones ? Warum nicht die Konsequenz von Sieben und Mystic river, eine Konsequenz die weh tut. Eine Konsequenz die einem eine Wunde zufügt, Salz rein streut, alles verheilen lässt und wieder von vorne anfängt. Da geben sich die Macher die Mühe ein solches Konstrukt von langer Hand aufzubauen, dass es zu dem Finale kommt zu dem es dann auch allem Anschein nach kommt um im letzten Moment einen auf heile Welt zu machen, wo doch vorher soviel Wert darauf gelegt wurde, den Zuschauer vom Gegenteil zu überzeugen. Und die Art und Weise der Sinneswandlung… ne, sorry, Kitschig ist noch geschmeichelt. Da wird soviel kaputt gemacht.

    Dabei hatte er mich fast soweit über eine Neuordnung in der ehrwürdigen Topliste nachzudenken, dank teilweise genialschöner Bilder; doch, prügelt mich, hasst mich, lasst mich einweisen, aber wenn der Film nicht teilweise schön fotografiert und beobachtet war, dann weiß ich’s nicht. Dazu die herausragend spielenden Akteure Möhring und Hennicke. Wohingegen Heinz Hoenig in diesem Fall fehlbesetzt wirkt.

    Okay, mehrere Ficken und Wichser waren doppelt und müssen daher abgezogen werden, aber so ist der deutsche Film in diesem Genre offensichtlich, er versucht mit allzu grobschlächtiger Wort- und Bildsprache zu schockieren. Doch ich war bereit, dies zu akzeptieren. Aber meine Gunst wurde nicht belohnt.

    Etwas Probleme habe ich mit den Einschusslöchern in der Türe… die wirken irgendwie lächerlich. Nein, lächerlich ist falsch, sie hätten nur einfach nicht Existent sein dürfen, jedenfalls nicht so. Genau wie die scheuen Waldtiere mit drei Buchstaben.

    Eine Konkurrenz-Seite schrieb „Der Zuschauer glaubt keine zwei Minuten, dass irgendjemand anders das Mädchen tötete als der Serienkiller.“

    Ha, falsch, bei mir waren´s 2 Minuten 36 !

    Jetzt bekommt man also schon vorgeschrieben, was man zu glauben hat. Auch war zu lesen, dass das Ende vorhersehbar ist. Da ist sich die Fachwelt wieder mal einig, nur warum passt meine Sichtweise nicht in dieses Schema ? Irgendwo aber auch ein schönes Gefühl komplett beschränkt zu sein und diesen tumben Masterplan von vorneherein zu durchschauen. Doch, ich mag dieses Gefühl wenn der Wind ungebremst durch meine Ohren pfeift. Ein Gefühl von Freiheit, von Selbstbestimmung. OH MY GOD, jetzt habe ich den Film auch noch verteidigt. Soweit hat man mich gebracht… egal: Angarde ! Und eins ist sicher, so schlimm wie Tattoo ist er nicht !

    Soviel für den Moment, Änderungen vorbehalten. Muss erst mal ein oder mehr Nächte darüber schlafen.

    Benotung: Ich weiss es doch auch nicht…/10
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  9. #39
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    Re: Dies ist vielleicht das Buch, in dem Sie lesen werden !

    36. Transporter - The mission
    (Le transporteur II) FRA/USA 2005 R: Louis Leterrier

    (g. a. 12.3.2007)
    D: Jason Statham, Amber Valletta, Matthew Modine, Hunter Clary, Alessandro Gassman, Jason Flemyng, Kate Nauta, Keith David, Francois Berléand, Shannon Briggs, Raymond Tong, George Kapetan, Jeff Chase, Gregg Weiner



    B: Ach, warum müssen Fortsetzungen immer soviel schlechter sein als die Originale !? Irgendwie war ich mir vor dem Anschauen recht sicher, dass dieses „Gesetz“ hier bei diesem Film nicht zutrifft. Aber ich sollte mich irren. Die Story ist recht hanebüchen, die Fieslinge sind überzeichnet, die Charaktere insgesamt sehr leblos dargestellt und man merkt, dass für die Entwicklung der Figuren kaum Zeit verwandt wurde.
    Die im ersten Teil noch sehr gute Martial arts-Abteilung wird teilweise durch zu schnelle Schnitte ruiniert, hat aber doch einige sehr gute Einfälle und Choreographien zu bieten (Stichwort Wasserschlauch). Auch wirken einige Szenen extrem übertriebenen; der Sprung von einem Parkhaus genau auf eine Ebene eines anderen Gebäudes wäre zur Not ja noch hinnehmbar, aber das Abschlagen einer Autobombe mittels eines Kranhakens per abenteuerlichem Stunt (alles natürlich just in time) wirkt einfach nur lächerlich, oder auch den Showdown im Flugzeug, den man wohl nur „ertragen“ kann, wenn man alles ohne nachzufragen akzeptiert.
    Allein die Figur des Frank (dank Jason Statham) macht einem das Sehen gut erträglich. Er hat übrigens den selben Mimik-Coach wie Steven Seagal, aber zu ihm passt das besser, zumindest in der Rolle. Ansonsten ist die Action aber doch solide und ordentlich inszeniert und umgesetzt. Der Film hat halt auch den Nachteil, dass man ihn an seinem Vorgänger misst, und diese Bürde ist zu groß.

    Zitat/Spruch: Er ist nicht wirklich mein Freund, er ist Franzose !

    Benotung: 5/10
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  10. #40
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    Re: Dies ist vielleicht das Buch, in dem Sie lesen werden !

    37. Serenity - Flucht in neue Welten
    (Serenity) USA 2005 R: Joss Whedon

    (g. a. 1.5.2007)
    D: Nathan Fillion, Gina Torres, Adam Baldwin, Alan Tudyk, Jewel Staite, Sean Maher, Summer Glau, Morena Baccarin, Chiwetel Ejiofor, Ron Glass, David Krumholtz, Sarah Paulson, Michael Hitchcock, Rafael Feldman, Yan Feldman, Nectar Rose, Tamara Taylor, Hunter Ansley Wryn



    B: Hoppla... soviel Spaß bei einem Sci-Fi-Film hatte ich ja nicht mehr seit... seit... eigentlich noch nie (nehmen wir „Galaxy Quest“ mal aus, denn da war der Spaß spaßig... hier ist der Spaß... irgendwie anders... irgendwie erdiger...). Weltraum meets Westernstyle meets Zombieanleihen meets Fun.

    Coole Sprüche, harte Gefechte, spaßige Einlagen und sogar etwas Anspruch sind die Hauptzutaten dieses Menus, das einen sättigt und sich mit einem wohlig brummenden Ton der Selbstzufriedenheit den strammen Bauch massieren lässt.

    Am Anfang ist es ein wenig wie wenn man auf Lichtgeschwindigkeit stellt, man braucht kurz um sich und die Eindrücke zu sortieren, ist sich aber sicher, dass man schnell vorwärts kommt.

    Die Charaktere sind recht übersichtlich, aber sehr passend gezeichnet; Action kommt auch nicht zu kurz und somit ist es roundabout wirklich ein ziemliches Vergnügen, den Film anzuschauen und man möchte gerne mehr davon haben. Was es in Serienform ja auch gibt und quasi der Vorläufer des Films ist. Die Fangemeinde ist ja recht groß und man versteht auch weshalb und beantragt umgehend einen Mitgliedsausweis.

    Benotung: 8/10

    „Wieviel Munition haben wir noch ?“
    „Drei Magazine und meinen gewaltigen Schwanz !“


    "Ich bin ein Blatt im Wind..."

    Passender Song: "Across the universe" von Holly Johnson
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