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Thema: Why so curious ?

  1. #411
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    Forza Rumspringer !

    407. Spritztour
    (Sex Drive) USA 2008; von Sean Anders

    (30.12.2009)
    Mit: Josh Zuckerman, Clark Duke, Amanda Crew, James Marsden, Brett Rice, Kim Ostrenko, Katrina Bowden, Seth Green, Alice Greczyn, Cole Petersen, David Koechner, Michael Cudlitz, Mark L. Young, Charlie McDermott, Allison Weissman, Marianne Muellerleile



    Jut. Nächste Teenie-Klamotte. Und wieder haben wir zunächst die üblichen Zutaten, heranwachsende Jungs für die es quasi nur ein Thema gibt, oder steckt doch noch mehr in ihnen, oder ist das auch wieder nur Klischee !? Gibt übrigens auch Parallelen zu Fanboys.

    Zunächst fängt der Film nicht besonders mitreißend an, gibt zwar schon die ersten mittelgroßen Schmunzler, aber auch ein paar eigentlich unnötige “Peinliche-Situation-Szenen“ à la American Pie. Doch wenn die drei Hauptfiguren ihren Road Trip starten steigert sich der Spaßfaktor immer mehr. Und auch wenn nicht alles unter die Überschrift Innovation fällt ist es dennoch abwechslungsreich und zuweilen unerwartet. Das Ganze gipfelt dann in den wohl spaßigsten Komödien-Showdown des Jahres. Fand’ ich ganz groß, wie man immer noch mal eine kleine Schippe drauflegen konnte.

    Zu den Highlights gehörten für mich auch die vom Motorrad-Absteig-Szene oder fast jede mit Seth Green als sarkastischer aber auch sehr hilfreicher Amish. Spaßig fand’ ich auch den Running Gag mit der Onlinestellung peinlicher Situationen, nicht nur da merkt man, dass das Thema Internet und einige dortige Selbstverständlichkeiten thematisiert und für Späße gebraucht werden.

    Ich kann mir nicht helfen, aber ich fand die drei Hauptfiguren insgesamt extrem sympathisch, trotz ihrer Macken und manchmal nicht einfach nachzuvollziehenden Vorgehensweisen, aber vermutlich sind ihre “Fehler“ genau das, was sie so liebenswert macht. Dazu passen auch die tollen (Newcomer)-Darsteller, besonders Clark Duke und Amanda Crew seien hier genannt.

    Herrliche, wenn auch eher harmlose, Unterhaltung mit teils guten und vielen spaßigen Einfällen rund um ein insgesamt sehr sympathisches Team vor, und wie man vermuten darf auch hinter der Kamera. Wer die gleichen Wellenlänge finden kann den erwartet ein astreines Feelgood-Movie mit viel Spaß an der Freude.

    8,5/10

    Schon mal den ’braunen Roller’ gemacht !?
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

  2. #412
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    Forza Beziehungsgespräche !

    408. All Inclusive
    (Couples Retreat) USA 2009; von Peter Billingsley

    (30.12.2009)
    Mit: Vince Vaughn, Malin Åkerman, Jason Bateman, Kristen Bell, Jon Favreau, Kristin Davis, Faizon Love, Kali Hawk, Peter Serafinowicz, Jean Réno, Temuera Morrison, Carlos Ponce, Tasha Smith, John Michael Higgins, Ken Jeong, Charlotte Cornwell, Amy Hill, Janna Fassaert



    Die ein oder andere recht schlechte Kritik im Hinterkopf dachte ich mir als beim Vorspann die Namen von mir sehr gemochter Darsteller eingeblendet wurden, dass so ein Film doch gar nicht schlecht sein kann. Vaughn, Bateman, Favreau, Higgins, Réno, Morrison und dazu auch noch paar hübsche Damen. Das konnte für mich gar nicht schief gehen... tat es auch nicht.

    Ich fand’ den Film richtig unterhaltsam und auch sehr spaßig. Es ist sicherlich keine Gagkanonade und natürlich sind die Probleme die die vier Pärchen haben nicht super innovativ oder tiefschürfend aufgearbeitet, aber das habe ich auch nicht erwartet. Allein kann ich negativ aufführen, dass Higgins und Morrison für mich zu kurz kamen. Aber ansonsten war doch auch einiges an Wortwitz vorhanden, besonders seitens der Vaughn-Figur. Kann mir gut vorstellen, dass alle großen Spaß beim Schreiben und Drehen hatten, und das konnten sie in meinem Fall gut auf die andere Seite der Mattscheibe übertragen.

    Nette Randbemerkung, es war nun der dritte Film in Folge, bei dem Chewbacca erwähnt wurde. Keine Ahnung ob das schon mal jemand vor mir “geschafft“ hat. :wink:

    Highlight zweifellos das Guitar Hero-Duell.

    7,5/10


    Hängt sein Ding so richtig im Freien ?
    Ja !
    Jetzt ist es ’ne Party !
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

  3. #413
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    Re: Why so curious ?

    409. The Final Destination
    USA 2009; von David R. Ellis

    (30.12.2009)
    Mit: Bobby Campo, Shantel VanSanten, Haley Webb, Nick Zano, Mykelti Williamson, Krista Allen, Justin Welborn, Andrew Fiscella, Stephanie Honore, Lara Grice, Jackson Walker



    Was diese Reihe in erster Linie ausmacht sind kreative Kills und gute Effekte. Diesbezüglich fügt sich auch der vierte Teil vernünftig ein, abgesehen von der in Sachen Effekte doch enttäuschenden Anfangssequenz, da wähnte ich mich schon in einem B-Movie. Danach wird’s aber erfreulicherweise wieder besser.

    Zum Schluss gibt es dann sogar eine etwas überraschende Zugabe in Sachen Visionen, damit hatte ich nicht wirklich gerechnet. Kreative und teils brutale Kills sind also wieder vorhanden, da gibt es nicht viel zu meckern. Dass die Figuren bzw. Charaktere nicht sonderlich tief sind ist keine Überraschung, sie sind quasi austauschbar, und genau das wurde ja die letzten Male auch gemacht. Figuren und Umstände sind nur dazu da den gewohnten und erwarteten Gang zu gehen, sprich gekillt zu werden. Und auch wenn die Installationen und Kettenreaktionen ordentlich bis gewohnt gut gemacht sind, nutzt sich das Ganze doch immer etwas mehr ab. Wenn man sich einen Film dieser Reihe anschaut, weiß man eben mittlerweile recht genau, was einen erwartet. Dennoch bleiben die Figuren hier besonders blass.

    Stellenweise machen es sich die Macher auch ein wenig einfach, zB wenn der Krankenpfleger einfach vergisst das Wasser der Badewanne abzudrehen oder auch wenn der Fahrer des Rettungswagens nicht sonderlich achtsam ist, was fast nicht nachvollziehbar ist.

    Wenigstens kann meine Rotschopf-Sammlung einen Neuzugang verzeichnen, und nicht den Schlechtesten.

    5,5/10
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  4. #414
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    Re: Why so curious ?

    410. Blood Car
    USA 2007; von Alex Orr

    (30.12.2009)
    Mit: Mike Brune, Anna Chlumsky, Katie Rowlett, Matt Hutchinson, Marla Malcolm



    Die Grundidee ist zweifellos interessant, bizarr, einfallsreich... wenn auch nicht gänzlich neu, so wurde dieses Thema doch immerhin noch recht wenig bemüht.

    Auch auf die Gefahr hin, die gerade erst erworbenen Bonuspunkte bei unserem Crow wieder zu verlieren, muss ich (leider) festhalten, dass der Film so insgesamt bei mir absolut nicht funktioniert hat. Denn für mich überwiegen die Drehbuch- und Logikschwächen sowie die oberflächlichen und teils doofen Dialoge. Außerdem gibt es hier für eine Splatter-Komödie zu wenig Splatter und zu wenig Lacher und schauspielerisches Können sucht man vergebens. So hielten mich die wenigen guten Einfälle gerade noch so bei der Stange.

    Mir ist schon klar, dass dies ein Low-Budget-Film ist, bei dem es sich auch gehört, den Machern für ihren Mut, ihren Enthusiasmus und Einsatz zu loben. Aber man merkt wirklich durchgehend, dass es eine Low-Budget-Produktion ist. Ein paar spaßige Momente gibt es schon, aber teilweise musste ich mich echt ein wenig durch den Film quälen.

    Vielleicht lag es auch an mir, dass ich einiges mehr erwartet hatte und ich kann auch verstehen, wenn man meine Kritikpunkte bei Seite schieben kann und einfach nur den „Quatsch“ genießen kann, aber bei mir klappte dies eben nicht wirklich.

    Interessant übrigens, dass ich ständig den Eindruck hatte, es sei ein britischer Film.

    3/10
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  5. #415
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    Re: Why so curious ?

    411. Zack and Miri Make a Porno
    USA 2009; von Kevin Smith

    (31.12.2009)
    Mit: Seth Rogen, Elizabeth Banks, Craig Robinson, Jason Mewes, Jeff Anderson, Traci Lords, Ricky Mabe, Katie Morgan, Brandon Routh, Justin Long, Jennifer Schwalbach Smith, Tom Savini



    Viel besser kann ich mir den Start in einen Film kaum wünschen, es erklingt Primus’ geniales Wynona’s big brown beaver und dann gibt es gleich ein paar Utensilien die aufzeigen, dass die beiden Hausbewohner offensichtlich Eishockey-Fans sind, was mir die Figuren schon mal gleich sympathisch macht.

    Und so zieht sich das gute Gefühl welches ich schon zu Beginn hatte fast durchgängig durch den Film. Konnte einige Male wirklich lachen. Was den Gesamteindruck dann letztlich etwas trübt ist der letzte Part, bei dem der Schwerpunkt auf der Lovestory zwischen den titelgebenden Hauptfiguren liegt. Nicht, dass ich das grundsätzlich bemängele, aber irgendwie will es nicht so ganz zum Rest des Filmes passen. Aber vielleicht war dies ja auch Absicht, hat man nämlich vielleicht nicht unbedingt in einem Kevin Smith-Film erwartet, auch wenn das Ganze vergleichsweise oberflächlich bleibt.

    Bis dahin gibt es aber eine sehr direkte Sprache (glaube ich habe noch nie so oft das 'F-Wort' in einem Film gehört... noch dazu, wenn das nicht im übertragenen Sinne sondern ganz direkt gemeint war), und natürlich gibt es auch zotiges, was bei dem Thema ja kein Wunder ist. Smith, Rogen und Co. sind halt bei der Thematik nie so ganz über das Teenageralter hinausgekommen, zumindest kann man diesen Eindruck bekommen, aber genau das macht dann auch richtig Spaß, wenn man sich darauf einlassen mag. Auch weil diese Einstellung zweifellos besser ist als eine verkrampfte und prüde.

    Die große Stärke ist zweifellos das gute Ensemble. Und wieder muss ich spekulieren, wenn ich sage, dass ich vermute, dass das Casting auch nach Sympathie-Werten geführt wurde, jedenfalls meine ich (mal wieder), dass das Team großen Spaß beim Drehen hatte.

    Highlight für mich (mal wieder) Justin Long (perfekter Porno-Name btw.). Find’ den Kerl klasse, besonders in seinen kleineren Nebenrollen. Aber auch Rogen und Banks haben sichtlich Spaß an dem Ganzen und wissen in ihren Rollen zu gefallen.

    Festzuhalten bleibt aber auch noch, dass die Wortspiele mit den verpornoten Filmtiteln im Original weit besser kom... ähm also wirken (wobei "Das Imperium spritzt zurück“ auch nicht so übel ist).

    8/10


    Ich bin ein Kerl, gib’ mir zwei Eisstiele und ein Gummiband und ich find’ raus wie die zu ficken sind, so wie MacGyver es tun würde.


    Erkannt /Nicht erkannt : Wo/wer war denn Tom Savini ?
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  6. #416
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    Re: Why so curious ?

    412. Contact High - The Good, the Bad and the Bag
    A/PL/D/L 2009; von Michael Glawogger

    (31.12.2009)
    Mit: Michael Ostrowski, Raimund Wallisch, Georg Friedrich, Detlev Buck, Pia Hierzegger, Hilde Dalik, Imran Mirza, Victor Varnado, Jeremy Strong, Alina Pölzl, Iwona Dró?d?, Rafa? Sawicki, Helmut Köpping



    Ein verrückter Trip wird dem Zuschauer hier präsentiert. Punkten kann der Film mit sympathischen Figuren, ungewöhnlichen Einfällen und teilweise richtig ordentlich spaßigen Szenen. Sicherlich sind Koffer-/Taschen-Vertauschungen und Verfolgungsjagden nicht die Krone des Einfallsreichtums, was dann allerdings teilweise hier draus gemacht wird ist schon positiv erwähnenswert, und wie schon gesagt gibt es auch genug neuartiges.

    Allerdings gehen einem die ständigen Visionen bzw. Rauschzustände gegen Ende dann auch bisschen gegen den Zeiger, ist zwar recht bunt und einfallsreich, bringt aber irgendwie die Story an sich nicht weiter, sprich es beginnt einen auch irgendwie zu langweilen und zum Schluss braucht man nicht mehr groß einen Sinn oder einen halbwegs gelungenen Abschluss der Geschichte erwarten.

    Streng genommen ist es auch ein wenig fragwürdig, wenn hier das Ganze als so selbstverständlich und ohne negative Folgen gezeigt wird. Aber gut, gibt eben Filme die die Thematik von der komischen, unbeschwerten Seite aufzeigen, und andererseits auch ernstere Filme. An der Stelle sei an den ebenfalls aus der Alpenrepublik stammenden Slidin’ - Alles bunt und wunderbar verwiesen.

    Weiterer Kritikpunkt für mich ist der Name für eine polnische (rothaarige !) Taxifahrerin... Olga. Warum annähernd jede weibliche Person östlich von Dresden Olga heißen muss bleibt das Geheimnis der Filmemacher dieser Welt. Dass der Name in Polen kaum vorkommt scheint aber nicht großartig zu stören, dabei gibt es so schöne polnische Frauennamen. Anyway.

    Für mich persönlich schade ist noch, dass der Film zu 90% in Polen spielt und sehr viel englisch gesprochen wird, nachdem ich mich auf einen Film in Wien und in ebensolchem Dialekt gefreut hatte.

    Jedenfalls ein insgesamt kurzweiliger, spaßiger und einfallsreicher Film, den man natürlich nicht ganz ernst nehmen darf.


    7,5/10


    May the bag be with you !

    Don’t bogart the joint !
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  7. #417
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    Re: Why so curious ?

    413. Tatort - Wolfsstunde
    D 2008; von Kilian Riedhof

    Episode 710; WDR, Münster; Erstausstrahlung: 09.11.2008
    (02.01.2010)
    Mit: Axel Prahl, Jan Josef Liefers, Friederike Kempter, ChrisTine Urspruch, Claus D. Clausnitzer, Mechthild Großmann, Katharina Lorenz, Thomas Dannemann, Arnd Klawitter



    Im Gegensatz zu sonst ein ziemlich ernster Münsteraner Tatort. Zwar einerseits ein wenig schade, aber andererseits kann auf diese Weise gezeigt werden, dass das Team eben auch einen ernsten Fall vortrefflich und glaubhaft tragen kann.

    Interessant dabei auch, dass ich lange geschwankt habe, ob Thiel mit seiner Theorie am Ende recht behält, oder ob nicht. Eigentlich denkt man ja zunächst natürlich daran, dass es so kommt, aber irgendwann bekam ich dann doch Zweifel und so war das Ganze insgesamt auch recht spannend.

    Dieses Mal sticht Liefers mit einer klasse Leistung hervor, auch wenn Prahl mal eine eher ungewohnte Seite von Thiel zeigen darf.


    4/5 Handschellen
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  8. #418
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    Re: Why so curious ?

    414. OSS 117 - Der Spion, der sich liebte
    (OSS 117: Le Caire, nid d’espions) F 2006; von Michel Hazanavicius

    (02.01.2010)
    Mit: Jean Dujardin, Bérénice Bejo, Aure Atika, Philippe Lefebvre, Saïd Amadis, François Damiens, Richard Sammel, Abdellah Moundy, Constantin Alexandrov, Claude Brosset, Khalid Maadour, Eric Prat



    Mon Dieu ! Herrliche Agentenfilmparodie aus Frankreich. Herzstück hier natürlich die Hauptfigur, die einerseits für den Agentenjob gar nicht ungeeigneter sein kann, jedenfalls als bei der Ausbildung diplomatisches Geschick oder kriminalistische Kombinationsgabe auf dem Lehrplan standen, muss er gefehlt haben. Höhepunkt seiner Fettnäpfchentreterei sicherlich, als er den Muezzin während dessen Morgengebet angreift, weil dessen “Lärm“ unseren Agenten doch tatsächlich beim Schlafen störte.

    Andererseits ist er doch auch etwas anpassungsfähig und kann das Publikum mit einer herrlichen musikalischen Darbietung in der Landessprache begeistern, fraglos meine Lieblingsszene des Filmes. Daneben hat der Film viele spaßige Szenen zu bieten, wie zB das oft bemühte eindringliche Lachen unseres Helden, oder der strebsame Informant, der nicht merkt, wenn seine Dienste nicht mehr gebraucht werden, oder die Szene mit der Nazi-Fahne und vieles mehr.

    Großes Kompliment an die Macher, allein wegen der Inszenierung und dem Setting. Und auch wegen dem passend besetzten Hauptdarsteller, der dem jungen Sean Connery zum Verwechseln ähnlich sieht. Genau so muss eine filmische Agentenparodie aussehen. Darauf einen Dujardin.

    Bisschen gewöhnungsbedürftig ist die Wahl der dt. Synchronstimme Oliver Kalkofe. So sehr ich ihn auch mag, aber bei der Stimme musste ich halt dauernd an ihn denken und optisch sehen sich die Beiden nun mal gar nicht ähnlich. Abgesehen davon hat er allerdings seine Sache ordentlich gemacht, soweit ich das beurteilen kann.

    8/10


    Heil Hitler !
    Ja wen sonst.
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  9. #419
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    Re: Why so curious ?

    415. Bedingungslos
    (Kærlighed på film) DK 2007; von Ole Bornedal

    (02.01.2010)
    Mit: Anders Wodskou Berthelsen, Rebecka Hemse, Nikolaj Lie Kaas, Charlotte Fich, Dejan ?uki?, Karsten Jansfort, Bent Mejding, Ewa Fröling, Flemming Enevold, Josephine Raahauge, Timm Vladimir, Ditte Hansen, Fanny Bornedal, Daniel Stampe, Jannie Faurschou



    Auf den neuesten Film von Ole Bornedal hatte ich mich schon sehr gefreut und musste auf die Sichtung ewig lange warten, doch nun war es endlich soweit. Weiß nicht, ob es an zu hohen Erwartungen lag, aber letztlich kann der Film diese nicht erfüllen und ich bin fast dazu geneigt von einer kleinen Enttäuschung zu sprechen.

    Der Film ist sicher gar nicht mal schlecht, er hat eine unübliche Grundidee, bietet gute Leistungen der Darsteller sowie interessante kleine Spielereien, so werden aktuelle und zurückliegende Momente immer mal wieder abwechselnd gezeigt und diese Szenen sind gut zusammengeschnitten und auch dank entsprechender Musikuntermalung gut in Szene gesetzt, auch ist der Film emotional teilweise sehr intensiv. Darum denke ich, dass der Film durchaus auch einige Zuschauer findet, die ihn als sehr gut und gelungen ansehen, doch zu diesen kann ich mich nicht zählen.

    Irgendwie war mir das teilweise zu umständlich, zu verkopft, zu ungreifbar, stellenweise auch mit einem nicht ganz nachvollziehbarem Verhalten einiger Figuren. Gar nicht so einfach auf den Punkt zu bringen, was genau es denn ist, was mir gefehlt hat bzw. mich stört.

    Zu den Highlights gehört zweifellos der Verkehrsunfall, der einfach (erschreckend) echt wirkt. Da hat das Stunt-Team gute Arbeit geleistet. Auch wenn sowas bei Cobra 11 vielleicht zu den Standards gehört, ist es dennoch bemerkenswert in seiner Wirkung und für so ein kleines Filmland wie Dänemark eben keine automatische Selbstverständlichkeit.

    Mit gutem Willen und weil hier eben nicht der übliche Weg gegangen wird, sind es letztlich knappe

    7/10

    Punkte.
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

  10. #420
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    Re: Why so curious ?

    416. The International
    USA/GB/D 2009; von Tom Tykwer

    (02.01.2010)
    Mit: Clive Owen, Naomi Watts, Ulrich Thomsen, Armin Mueller-Stahl, Brian F. O’Byrne, Patrick Baladi, Jay Villiers, Michel Voletti, Fabrice Scott, Luca Barbareschi, Alessandro Fabrizi, Jack McGee, Felix Solis, Haluk Bilginer, James Rebhorn



    Das nenne ich einen annähernd perfekt unterhaltenden Film. Sehr gute Arbeit vor, hinter und an der Kamera, eine klasse Inszenierung sowie eine spannende Story, die mich ziemlich gefesselt hat. Dazu gibt es abwechslungsreiche Locations: Berlin, Lyon, Mailand, New York, Istanbul. Alles gut eingefangen. Mag das. Und wenn man dem Profikiller auf den Fersen ist, so ist das äußerst spannend gehalten, und die Einlage im Guggenheim-Museum bedarf wohl keiner besonderen Erwähnung mehr.

    Viel mehr kann ich gar nicht sagen, einfach ein Film den ich mir immer wieder anschauen kann und der für meine Begriffe so ziemlich alles richtig macht.

    9/10
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