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Thema: McCane's Filme

  1. #71
    Regisseur Moderator Avatar von John McCane
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    Re: McCane's Filme

    OMFE Number 8: Zatoichi

    Zatoichi der blinde Samurai wandert von Dorf zu Dorf und tut Gutes. Warum nicht? Hatte mich schon zurückgelehnt und erwartet eigentlich nur noch schnetzeln und altkluge Sprüche. Samuraifilm halt, gefällt mir, kenn ich. Und kommt auf einmal das boah und das wow und uh und ah.
    Wie immer bei Kitano gibt es auch manche Dinge aus denen ich mit meiner allzu westlichen Denkweise nicht ganz zurecht komme. Aber das war in diesem Film sehr wenig. Was überwiegt sind die SWAT-Momente . Die Kämpfe sind extrem geil choreographiert und eine Augenweide, einziges Makel die manchmal sehr billig wirkenden Bluteffekte, aber das tut dem Spaß in keinster Weise einen Abbruch. Zudem hab ich mich sehr über den tollen Subplot um die beiden Geishas gefreut der mit viel Liebe zum Detail und sehr herzlich ausformuliert dargeboten wird. Auch die Dialoge und die Situationskomik sind, wie beim zuvor gesehen Kikujiro schön und treffen meinen Geschmack ziemlich gut. Außerdem hat Kitano selbst hier die Paraderolle des Stillen, denn so sehr mir seine bisherigen Filme auch gefielen, wenn er zu sehr den....ich weiss nich störrisch-genervten oder wie man das nennen soll, macht geht mir das schon beizeiten auf den Sack. Das ist hier zum Glück nicht der Fall, denn hier sind zu ziemlich alle Charaktere durch die Bank gut.
    Am Ende gibts dann noch nen waschechten Showdown, dass mir das Herz aufgeht und alles ist gut. Danke Thomas für den bisher besten Kitano, den ich gesehen habe. Dafür gibts

    9/10 Punkte
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  2. #72
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    Re: McCane's Filme

    OMFE Number 9: Happy Together

    Was habe ich dir getan Pitt? Im ernst, die 90 Minuten die ich mit diesem Film verbracht habe waren die wahrscheinlich schlimmsten Filmminuten meines Lebens. Schon nach 6 Minuten hab ich auf die Uhr gesehen und mich gelangweilt. Nichts, aber auch gar nichts an diesem Film hat mir auch nur ansatzweise irgendetwas gegeben. Das war nicht spannend, nicht interessant, nicht neu, nicht gar nichts halt. Nur die pure Langeweile. Der Film war für mich sowas wie eine Blaupause für das Klischee, das viele vom Arthauskinos haben. Langweilige Szenen in denen seltsame Dinge passieren von denen man nichts versteht.
    Sorry, aber das war ein kompletter Reinfall.

    0/10 Punkte
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  3. #73
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    Re: McCane's Filme

    OMFE Number 10: Waking Life

    Wtf?
    Waking Life ist der wahrscheinlich wageste und konventionsfernste Film den ich je gesehen hab. Während dieses eineinhalbstündigen Traums sehen wir eigentlich nur viele Menschen die über viele überhöhte Theorien und Ideen zum Dasein philosophieren. Manchmal waren die Sachen interessant die die Leute gesagt haben, manchmal fandi hc sie zu weit hergeholt und manchmal konnt ich gar nichts mit ihnen anfangen.
    Eine Sache macht der Film aber durchgehend positiv in meinen Augen. Diesen geilen Stil der zeichnerischen Nachbearbeitung voll und ganz ausnutzen und so einem eine neue Sicht auf die Sache geben.
    Waking Life hat weder einen roten Faden, noch richtige Charaktere, noch überhaupt eine Handlung. Er hat dafür aber eine Fülle na Ideen und die die hier zündeten kamen auch an. Das war leider nur ein Bruchteil der vielen aber es reicht für

    6/10 Punkten
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  4. #74
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    Re: McCane's Filme

    OMFE Number 11: Suicide Kings

    Oben im Bild kann man genau die Gründe sehen, weshalb ich den Film überhalb des durchschnittlichen Kidnappingfilms sehe. Walken und Leary tragen den Film komplett. Jede Szene mit den beiden hat mich überzeugt. Das kann ich allerdings nicht von unseren Kidnappern behaupten (Dick und Doof sind natürlich nicht gemeint, die haben ja noch ein paar Lacher gesorgt). Die agieren und reagieren in meinen Augen zu jedem Zeitpunkt entweder unnachvollziehbar, idiotisch oder vorgezeichnet. Da helfen auch nicht die bekannten Gesichter, die mir sonst in anderen Filmen oder Serien gefallen haben, die Rollen sind einfach zu eindimensional. Deshalb gefielen mir auch viele der Szenen in der Villa nicht, da dort imo zu viel auf Situationskomik und so viel Stress wie möglich abgezielt wurde. Diese Abneigung gegenüber den Jungs ging dann soweit, dass mich die Auflösung des Insiders schließlich auch recht klat ließ.
    Das Ende ist dann auch nicht so der Bringer und Walken und Leary müssen wieder das beste aus ihren Charakteren ziehen um mir dieses dann doch nicht ganz zu versauen.
    Abschließend würde ich sagen, dass der Film vielleicht in dieser Bewertung nicht so gut wegkommt, wie ich ihn eigentlich einschätze. Die typischen Autodiskussion mit Leary, die Rückblende zu Walkens Vergangenheit, Dick und Doof bei Fernsehen. Das sind alles Szenen die sehr unterhaltsam bis extrem witzig waren. Deshalb hebt der Film sich soweit vom Mittelmaß ab, dass ich ihm auch nicht die mittige Zahl gebe sondern

    6/10 Punkte
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  5. #75
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    AW: McCane's Filme

    OMFE Number 2: Fucking Amal
    Mein Gott, bin ich alt! Eigentlich konnte ich diesen Gedanken bei Filmen nie nachvollziehen. Schließlich gehöre ich in meinem zarten Alter noch zur jetztigen Generation. Dachte ich zumindest. Und da kommt dieser Film seiner Musik, seinen Klamotten und seinen Medienreferenzen die mich aussehen lassen wie einen Opa. Aber es hatte auch sein gutes diese Neunzigersünden alle wiederzusehen. Der Film hat mir übrigens auch sehr gut gefallen. Habe nach dem Poster ein eher zähes, langweiliges, typisch europäisches Kino erwartet. Aber Charaktere sind hübsch gezeichnet und wuchsen mir nach erster Abneigung zur Mitte des Films hin richtig ans Herz. Die kurze Laufzeit kommt dem Film gut, der es so schafft locker und frisch die alte Geschichte der Liebe und des Herzschmerzes aufleben zu lassen. Auch wenn vor allem Elin mal etwas nerviges/unverständliches macht, versteht man doch ihre Beweggründe. Besonders schön die Dialoge zwischen Agnes und ihrem Vater. Dieser kommt geradezu pervers sympathisch rüber.
    Ein schöner kleiner Film der, anders als seine meisten Landesgenossen richtig schön anzuschauen ist.

    8/10 Punkte
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