Wow, diese Eröffnungsfeier in Salt Lake City hatte es ja wieder in sich. Das können sie, die Amerikaner.
Ich liebe Olympia-Eröffnungsfeiern mit all dem Pomp, Glamour, Fanfaren, Tänzen und diesen Symbolen für Weltfrieden, der olympischen Flagge, der Flamme - da krieg ich jedes Mal feuchte Augen und eine wohlige Gänsehaut über den Rücken.
Ganz besonders gefallen mir immer vor dem eigentlichen Einzug der Athleten, wie sie im Rund der Arena mit farbigen Figuren Geschichten erzählen, wie die Massen mit ihren verschiedenfarbigen Anzügen und Lichtern überlebensgroße Figuren in den Himmel projizieren.
Olympia ist eben was ganz besonderes und nicht nur eine von vielen Sportveranstaltungen. Dabeisein ist alles.
Auch heute war es wieder toll, wie der Maestro John Williams an seinem 70.Geburtstag (!) seine neue Olympia-Fanfare "Call of the Champins" dem Utah Symphony Orchestra und dem Mormon Tabernacle Choir dirigierte. Der Mann hat sich nicht nur zu einem der besten Filmkomponisten entwickelt, sondern auch zum neuen Aaron Copland und John Philip Sousa in einer Person, der die Gefühle der Amerikaner mit seinen Meldoien und festlicher Americana-Musik anspricht.
Und dann dieses symbolische Hereintragen der Olympischen Flagge durch Bischof Tutu, Lech Walesa, John Glenn und Steven Spielberg - wie kann man besser Völker und Generationen vereinen.
Und diese Feuerwerke... eine Wahnsinnsshow.
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Wolfe am 2002-02-09 14:27 ]</font>


LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren
Lesezeichen