"[...] wer den sentimentalen blick auf starschauspieler bevorzugt, die autorentheorie zur religion erhoben hat oder das kino insgesamt zur hehren kunst verklärt, erfährt hier sehr schnell ernüchterung. day [der regisseur] zeigt die filmproduktion als das, was sie ist: ein wirtschaftlichen prinzipien unterworfenes geschäft, das mit einer teuren ware handelt und als hochspekulativ gilt - sechs von zehn hollywood-filmen bringen verluste ein, die von den übrigen mitgetragen werden müssen.
days 90-minütige dokumentation folgt den produktionsstadien eines gewöhnlichen hollywood-films. vom drehbuch über regie bis zu den ersten testvorführungen und den werbeanstrengungen werden die einzelnen phasen an konkreten beispielen veranschaulicht. im zuge dessen gewährt day ungewöhnlich offene einblicke in die teils vertrackten herstellungsgeschichten von filmen wie gladiator, titanic, american beauty, charlie's angels. zu seinen gesprächspartnern zählten namhafte autoren, produzenten und regisseure wie ridley scott, wes craven, tim burton.
einziges manko des films stellt die deutsche bearbeitung dar, die ein paar ungenaue übertragungen und sprachliche fehler einschließt."
(aus: frankfurter rundschau vom 24. august 2002)
BBC Exclusiv: Die Hollywood AG, VOX, Samstag, den 24. August 2002, 22.15 Uhr
schaue ihn sich an, wer mag und kann. und lasst uns die nächsten tage darüber diskutieren...
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: laertesdd am 2002-08-24 20:50 ]</font>


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