wer es weiss, kann ja mal hier klicken und sich testen lassen.
(wegen der wichtigkeit des themas wurde von einer anfügung an die 'unendlichen weiten' abgesehen)
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(wegen der wichtigkeit des themas wurde von einer anfügung an die 'unendlichen weiten' abgesehen)
13 von 16 richtig, scheint ja ganz gut zu sein, wenn ich schon gefragt werde, ob ich male (was nicht der Fall ist).
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Die Seifenbox und den 'Gemüseteller' hatte ich falsch, ebenso die 'Michael-Jackson-und-Bubbles-Plastik'. Ob dieser Kitsch allerdings Kunst ist, bloss weil die von Jeff Koons ist, bezweifel ich allerdings.
Aber schliesslich geht es ja genau darum in diesem Topic.
Ich bin bei dem Thema immer etwas undiplomatisch.
Kunst ist imo das, was das Individuum für sich als solche empfindet und nicht das, was selbsterklärte Experten für die Massen dazu erklären, um anderen aufzuzeigen, wieviel Ahnung sie haben (oder wie wenig die anderen), um sich anschließend auf die Schulter klopfend zu einer Elite zu zählen. Wenn also irgendein Querfi**** daherkommt und den akademischen Background hat, kann er sicher fachmännischer ausformulieren, was er an einem Werk findet, aber das Werk selbst erfährt eine Bewertung ob seiner Aussagekraft, technischer Umsetzung oder was auch immer man erwartet durch das Individuum.
Und nochmal aus der Erfahrungskiste (habe ich evtl. schonmal zum Besten gegeben): einer meiner Freunde hat auf einer seiner Vernissagen mitbekommen, wie Leute Farben und Technik seiner Gemälde interpretierten . Er satnd daneben, kommentierte amüsiert mit einem "Soso, ist interessant, was Sie so alles sehen wollen, aber könnten sie sich auch vorstellen, dass das Bild keine Aussage hat und NUR ein Bild ist mit der Optik zum Selbstzweck?" LOL
Ich kann da nur Kishons "Picassos süße Rache" als Lektüre empfehlen!
This conversation´s got to an end, now it´s getting ballistic...
Kunst ist was gefällt.
... aber ...
"Die Kunst geht nach Brot" (Der Maler Marinelli zum Prinzen in G.E.Lessings "Emilia Galotti)
Schön kurz formuliert und auf den Punkt gebracht.
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Ich finde es etwas kurz gegriffen, zu behaupten, daß ein Kunstwerk, das vom Künstler selber als "sinnfrei" deklariert worden ist, nicht doch auch weitläufig interpretiert und gedeutet werden sollte.
Wenn ich mich recht entsinne, war zum Beispiel Samuel Beckett auch einer, der sich oftmals sehr darüber amüsierte, wieviel "Gehalt" Experten und ganz "normale" Leser in seinen absurden Stücken zu finden meinten. Und dennoch ist es nicht zwingend das Anliegen der Interpretation, herauszufinden, was der Autor ("Autor" als repräsentativer Begriff für den Kunstschaffenden im Allgemeinen) aussagen wollte, sondern auch und vielleicht sogar noch mehr, was wir selbst in einem Bild, einer Musik, einem Film, einem Buch, einem Stück sehen, hören und lesen.
Insofern halte ich jede Interpretation für hörens- und diskussionswert, die nicht gänzlich auf tönernen Füßen zu stehen scheint, und sich wenigstens ansatzweise belegen läßt.
Was den Status der "Experten" anbelangt, so kann ich nur Welles' großartigen späten Film "F For Fake" empfehlen, der auch einer der verspieltesten, unterhaltsamsten und gleichzeitig herausforderndsten Filme zum Thema "Was macht die Kunst eigentlich zur Kunst?" ist: Sobald ein Werk perfekt gefälscht ist, verliert die Expertise praktisch völlig ihren Rank, weil sie dann nicht einmal mehr im Ansatz in der Lage ist, zu unterscheiden, was "Kunst" und was "bloße Nachahmung" ist. Aber dann drängt sich auch wieder die Frage auf: Was macht den Fälscher eigentlich zum geringeren Genie als den Künstler?
Die Antwort auf diese Frage finde ich eigentlich relativ offensichtlich. Der Künstler schöpft aus seinen eigenen Ideen und arrangiert die Elemente des Kunstwerkes gemäß seiner ästhetischen Vorstellung, der Fälscher hat keine Idee und kopiert einfach das bereits Bestehende. Das Ergebnis der Fälschung kann dem Original ggf. gleichwertig sein, der Produzent ist es deshalb aber noch lange nicht. Diese These befindet sich auch in völligem Einklang mit deiner Ansicht zur Unabhängigkeit von Intention des Künstlers und Interpretationsmöglichkeiten durch den Rezipienten.Zitat von Janis
Ich kann auch Kants Schriften abtippen und als meine verbreiten, deshalb bin ich aber noch kein Philosoph.
Na bitte, 7 von 16![]()
Grad gut, daß ich nicht ins Museum geh, sonst würd ich den Feuerlöscher dort bewundern!![]()
Kunst interessiert und fasziniert mich schon und bei dem Test hab' ich 10/16, sagt das nicht schon alles? Kunst liegt immer im Auge des Betrachters!
If it wasn't this... it'd be something else.
"Schönheit liegt im Auge des Betrachters." (Beaudelaire)
Ob "Kunst", "Schön" oder halt die Gegenteile, es sorgt für Gesprächsstoff und somit für Kurzweil und Gedankenaustausch, fördert also Kommunikation und somit auch Kultur.![]()
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