Seit längerem schon ist meine Lieblingsbeschäftigung im Internet das Lesen von Weblogs und ich wollte dieses Thema hier mal diskutieren in Verbindung mit der Frage, ob es hier eigentlich noch mehr "Blogger" gibt.
Auf eine Erklärung dessen, was eigentlich ein Weblog ist, möchte ich mich lieber nicht groß selbst einlassen, sondern eher auf diesen guten Artikel verweisen.
An Weblogs liebe ich die Direktheit, die Filterlosigkeit und die Freiheit und bisweilen Zusammenhangslosigkeit des eilig niedergeschriebenen Gedankenstroms. "Blogs" wirken auf mich beispiellos dynamisch und Energie geladen, einfach wegen ihrer Ungezwungenheit im Schreiben, ihrer augenscheinlichen Sinnfreiheit gelegentlich sogar.
Untereinander entwickeln sie im Idealfall eine eigene Dynamik, die häufig Kontexte ausklammert und dadurch Assoziationen und Blickwinkel auf die Materie ermöglicht, die "gefilterte" (im Sinne von "durchdachte", "durchgearbeitete") Texte nicht immer anbieten können.
Hier ein paar meiner Lieblingsblogs:
http://arrog.antville.org/
http://jumpcut.antville.org/ (die "Akzeptanzstelle")
http://filmkritik.blogspot.com/
http://av.antville.org/
http://van.antville.org/ (einer meiner absoluten Lieblinge - die gewollte völlige Zusammenhangslosigkeit ist in ihren besten Momenten traumhaft schön)
http://www.campcatatonia.org/
... und seit Anfang des Jahres kann man nun auch an einigen Teilen meiner bescheidenen Existenz virtuell teilhaben:
http://www.je-b.de
Fänd's ja mal faszinierend, wenn es hier noch mehr Logbuchschreiberlinge gibt.![]()


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