inspiriert von waytts anmerkungen im atheist? allerdings!-topic zur austeilenden gerechtigkeit, hier nun eine kleine aufgabe an Euch alle.
ich würde mich freuen, wenn Ihr Euch ernsthaft und ohne fremde hilfe gedanken machen würdet, wie das folgende problem unter dem gesichtspunkt der gerechtigkeit zu lösen ist.
lösung und quelle sowie anmerkungen zu Euren ideen poste ich am freitag, dem 24. september 2004, so gegen abend.
vielleicht eröffnet uns dieses topic darüber hinaus die möglichkeit, angeregt wie immer über das thema gerechtigkeit zu diskutieren.
Es waren einmal drei Brüder. Von diesen dreien züchteten A und B Schafe. Bruder C hingegen fröhnte kurzweiligen Vergnügen, ohne aber ein eigenes Auskommen zu haben.
Um C zu helfen, überließen A und B ihm ein paar ihrer Schafe: und zwar A von seinen 30 Schafen deren fünf, und B von seinen drei Schafen ein einziges.
Eines Tages stirbt C - im Schafe züchten erfolgreicher als seine Brüder: er hinterlässt ihnen 132 Tiere. Im Moment des Erbfalls besaß A fünfzig und B zehn Schafe. Da es keine weiteren Angehörigen des C gab, diskutierten A und B, wie sie den Nachlass des C am gerechtesten aufteilen könnten. [Anmerkungen: In dem Gebiet, in dem sie lebten, gab es keine diesbezüglichen gesetzlichen oder sonstigen Regelungen.]


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So sind wir Menschen. ("Aber ich hab ihm mein Lieblingsschaf gegeben!")
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