Die US-amerikanische Fernsehserie JAG – Im Auftrag der Ehre war eine der langlebigsten und erfolgreichsten im US-amerikanischen Fernsehen. Sie lief von 1995 bis 2005 insgesamt zehn Jahre lang.
JAG vereinte damit sowohl Drama-, Militär- als auch Krimi-Elemente. Durch die Beschreibung des Privatlebens der Hauptfiguren gelangte die Serie auch in die Nähe einer Seifenoper. Insbesondere die Frage, ob Rabb und MacKenzie eine Beziehung eingehen, stellte einen roten Faden der Serie dar und wurde folgerichtig in der letzten Folge beantwortet. Auch die unterschiedlichen Reaktionen auf Nebencharaktere, wie den australischen Austauschanwalt Mic Brumby, mit dem McKenzie sich sogar verlobte, und die daraus entstehenden Konflikte gründen sich auf die das ständige Hin und Her von Provokation und Zuneigung zwischen Rabb und McKenzie.
Mit den Anschlägen auf das World Trade Center 2001 nahm die Serie eine weitere Wendung und thematisierte auch den Krieg gegen den Terror mit den Einsätzen in Afghanistan und im Irak. Diese ließen wiederum selbst neue Handlungsstränge aufkommen, wie zum Beispiel Lt. Roberts Verlust eines Beines durch eine Landmine in Afghanistan, und wie er sich damit arrangiert.
Die Darstellung des Militärs war durchweg positiv. Während es zwar hin und wieder vorkam, dass einzelne Soldaten als Verbrecher entlarvt wurden oder sich als ungeeignet für den Militärdienst erwiesen, wurden dem Militär als Ganzes kaum Fehler nachgesagt. Verbrechen wurden als Fehlleistungen Einzelner dargestellt, die durch das Militär selbst – eben in Form des JAG Corps – geahndet wurden. Die Entwicklung der Drehbücher und die Dreharbeiten fanden in enger Zusammenarbeit mit dem für Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Büro der US Navy statt. Damit sollte einerseits eine möglichst authentische und realitätsnahe Darstellung der Marine bzw. des US Marine Corps (Uniformen, Ausrüstung, Verhaltensformen) erzielt werden; andererseits wurden so auch unvorteilhafte Darstellungen unterbunden. Kritik äußerte die Serie eher an ausländischen Missständen, z. B. die Menschenrechtslage in Kuba oder im Iran. Ansatzweise USA-kritische Themen waren in der Regel bereits aus dem aktuellen Fokus verschwunden, so zum Beispiel die Annäherung der USA an Saudi-Arabien mit der Verpflichtung, ihre Soldatinnen außerhalb der US-Basen eine große Anzahl an örtlichen Gesetzen einhalten zu lassen, oder das Bombardement eines russischen Konvois im Kosovo.
(Auszüge aus wiki)
DAS JAG INTRO
(btw: jetzt als ich es mal wieder gesehen habe, bin ich am überlegen, ob die Enterprise Folge "In A Mirror, Darkly" in ihrem alternativen Intro darauf anspielt)
Ich kann nicht genau sagen, warum ich damals auf der Serie hängengeblieben bin.
Zum Teil hat mich die strikte Befehlskette zwischen den Charakteren gereizt, weil mich das ein wenig in Star Trek Stimmung versetzte. Dann wären da noch das glänzende Weiß, die belustigende US-Propaganda, und der Soap-Charakter. Vor allem Bud (die tragische Version von Homer Simpson) war immer witzig anzusehen.
Die Serie hat glaub ich nichts unversucht gelassen, während einer Episode nicht mindestens 100 Zuschauer zu rekrutieren.
Allerdings habe ich auch erst so richtig JAG geguckt, als die Staffel in Afghanistan bzw. die WTC - Staffel auf SAT 1 lief.
Die hatte erstens mal wegen ihrem noch recht aktuellen Bezug einen besonderen Reiz, und ich muss zugeben...sie war richtig spannend.
Der Grund für dieses Topic ist eigentlich nur mein Interesse, ob ich der einzige Irre bin, der sich das mal längere Zeit angeguckt hat.
P.S.
Wenn das mal kein schickes DVD-Cover ist. :wink:
Staffel 1 ist zweigeteilt und kostet jeweils ca. 28 Euro.


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der letzten Episode der 10.Staffel alles verschlungen. Die Serie hab ich nie wirklich als Militärserie angesehen, in erster Linie wars für mich zwischenmenschliche Chemistry und Comedy. Der Humor und die zwischenmenschlichen Verflechtungen zwischen "Harm" und "Mac", zwischen "Harm" und Admiral Cheggwidden, zwischen "Mac" und einerseits dem CIA-Mann (Steven Culp) und dem australischen Austausch-Offizier Mick Brumby, sowie "Harm's" Beziehung zu Mick und zu m CIA-Mann haben mich am stärksten interessiert und begeistert. Die immerwährende latente Liebe zwischen "Harm" und "Mac", sowie die Dreiecks-Eifersüchteleien als der Australier Mick Brumby zwischen "Harm" und "Mac" stand waren dabei die Highlights, ebenso Admiral Cheggwidden's trockener Humor gegenüber "Harm". Und überhaupt der Dialogwitz.

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