Nummer 6 (Originaltitel The Prisoner) ist eine englische Fernsehserie aus dem Jahr 1967 von Patrick McGoohan, der auch die Hauptrolle spielt. In Deutschland wurde sie im ZDF ausgestrahlt.[...]
Zunächst waren nur sieben Episoden geplant, am Ende wurden es 17, obwohl der Fernsehsender selbst lieber 22 Folgen gesehen hätte. 17 war der Kompromiss. Die Titelmusik zur Serie schrieb Ron Grainer („Doctor Who“).
wiki
Handlung:
Ein Geheimagent (Patrick McGoohan) wird von einer namenlosen Organisation entführt, weil er seinen Job an den Nagel gehängt hat. Er wacht in einem Ort namens "The Village" auf. Er trägt ein blaues Sakko mit weißer Paspel und einem Button am Revers - darauf ein Hochrad mit einem Sonnenschirm und die Zahl 6. Er ist jetzt nur noch eine Nummer, wie alle anderen in diesem mysteriösen Ort auch. Niemand weiß, wer die Gefangenen sind und wer die Wärter. Ein total überwachter Ort, der einen abgeschlossenen Kosmos aus reiner Paranoia darstellt.
Sein Gegenspieler ist Nummer 2. In jeder Folge versucht Nummer 2 erneut herauszubekommen, warum Nummer 6 den Dienst quittiert hat. Wenn er dieses Geheimnis preisgibt, wird er auch alles andere erzählen. Dabei werden alle Register gezogen: Täuschung durch eine falsche Liebhaberin, Drogen, Hypnose, Amnesie, Konfrontation mit einem Doppelgänger, der seinen Platz einnimmt, um ihn wahnsinnig zu machen, bis hin zu einem Körpertausch! Doch man hat die Rechnung ohne Nummer 6 gemacht - die Inkarnation des freien Willens.
Quelle: wunschliste.de
Bewertung (wieder wiki):
The Prisoner besticht durch seine schauspielerische Leistungen und ein visionäres, gut umgesetzes Thema. McGoohan setzt sich in dieser Serie mit Themen wie privater Überwachung (das gesamte Dorf ist videoüberwacht), Methoden zum Brechen des Willens und dem Individuum als Opfer einer übermächtigen und anonymen Macht auseinander.
Auf der Suche nach Freiheit, der Identität der ominösen Number One und einem Ausweg aus seiner Situation spielen die Episoden zahlreiche interessante Ideen durch. Das System versucht durch zahlreiche Tricks, den Einsatz von Doppelgängern und moderner Technologie, den Willen von Number Six zu brechen. Der Protagonist besticht durch Geistesgegenwart und starken Widerstand.
The Prisoner ist weit mehr als eine einfache Fernsehserie. Sie bietet aufgrund ihrer surreal gehaltenen Handlung selbst heute noch ausreichend Stoff für die unterschiedlichsten Interpretationen ihres unumstritten vorhandenen, tieferen Sinngehalts.
The Prisoner gilt als eine der besten Fernsehserien der Sechziger Jahre und hat eine starke Fankultur nach sich gezogen. Zahlreiche Websites bieten Analysen der einzelnen Episoden und versuchen, das Unerzählte der Serie aufzudecken.
Mein Vater hat mir schon sehr oft von der Serie erzählt, leider kam ich noch nicht dazu mal reinzusehen. Aus irgendeinem Grund musste ich vorhin wieder an diese Serie denken und stöberte im Netz nach Informationen. Hört sich wirklich großartig an und ich bin am überlegen, ob ich mir die Serie zulegen sollte (eine geht noch!).
Die DVD-Box (7 DVD's) mit allen Folgen (auch den hier nicht ausgestrahlten) gibt es seit letztes Jahr zu kaufen:
Laut Amazon wird die Box um die 40 Euro kosten.


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