kurz und schmerzlos:
Vampirserie vom SixFeetUnder Schöpfer Allan Ball, die auf HBO läuft.
Hat da schonmal jemand reingeguckt?
Weiss nicht, ob ich noch eine Serie anfangen soll.
kurz und schmerzlos:
Vampirserie vom SixFeetUnder Schöpfer Allan Ball, die auf HBO läuft.
Hat da schonmal jemand reingeguckt?
Weiss nicht, ob ich noch eine Serie anfangen soll.
Ich hab jetzt die ersten 3 Folgen gesehen, finde die Serie recht gut. Die Darsteller überzeugen sehr aber teilweise ist es schon sehr blutig.
Bisher habe ich mir mal zwei Folgen dieser Serie angeschaut. Die Serie ist produktionsmäßig zwar deutlich besser als Billig-Rotz wie Blood Ties oder Moonlight, aber so total begeistert bin ich bis jetzt noch nicht. Dreht sich die Serie ausschließlich um Pimpern und verbotene Liebe? Nichts gegen ein bisschen Sex, aber storymäßig würde mich auch noch die Integration der Vampire in die menschliche Gesellschaft interessieren (Kampf um Bürgerrechte, Rassismus, Lynch-Justiz, usw). Persönlicher Pluspunkt der Serie ist für mich natürlich Anna Paquin (wobei sie mir dunkelhaarig immer noch am besten gefällt), die hier mal einen Südstaaten-Akzent ausprobieren darf.
So nun habe ich mir die erste Staffel komplett angeschaut. Meine Fresse, soviel Herumvögeln habe ich bis jetzt noch in keiner anderen Serie gesehen. Ich kam mir stellenweise wie in einer Softporno-Version von Twilight vor. Storymäßig hatte ich mir etwas mehr von der Serie erhofft. Anstatt auf die gesellschaftliche Aspekte einzugehen dreht sich das Ganze doch mehr um das Liebes- und Privatleben der einzelnen Charaktere. Es gab zwar eine Mordserie als roten Faden innerhalb dieser Staffel, aber der Aufklärung des Krimiplots hat man sich nur halbherzig gewidmet und als die Auflösung tatsächlich kam, fand ich sie etwas bescheuert hinsichtlich der Fähigkeiten der Hauptfigur Sookie (es wurde zwar eine Erklärung dafür gegeben, aber die fand ich eher bescheiden). Die Serie bietet schon ein paar ordentlichen Gore-Szenen (das Pfählen von Vampiren ist bloody-amusing), aber man sollte hier nicht allzu viel erwarten. Auch humortechnisch hält man sich hier etwas zurück, aber wenn etwas in dieser Richtung kommt, dann ist dies schon einigermaßen amüsant. Hinsichtlich der Charaktere muss ich zu meiner Überraschung sagen, dass mich die Hauptfiguren Sookie (wobei ich Anna Paquin als Schauspielerin trotzdem weiterhin schätze) und Bill am wenigsten interessiert haben. Herausragend fand ich die Figur Tara, die mit ihren Wutausbrüchen und ihrem losen Mundwerk jeden zur Schnecke macht. Das ist vielleicht klischeehaft bzgl. der schwarzen Bevölkerung von Louisiana, aber mir gefiel es trotzdem. Auch Cousin und Paradiesvogel Lafayette fand ich ganz amüsant, da er trotz seiner linken Geschäfte zu jeder Sache etwas Kluges zu sagen hat. Abgerundet wird das Ganze durch Jason, dem Bruder von Sookie, der außer Scheiße bauen nichts anderes zustande bringt. Es ist eigentlich schwer mit irgendeinem dieser Charaktere zu sympathisieren, da sie alle irgendwie einen Dachschaden haben, aber als Ensemble zusammen fand ich diese Truppe doch irgenwie nett. Aber wie gesagt inhaltlich konnte mich diese Serie nicht wirklich umhauen (und Sex ist für mich nicht gleich Inhalt). Vermutlich bin ich zu wenig Vampir-Fetischist oder Romantiker, um total auf diese Serie abzufahren. D.h. aber nicht, dass ich mir die zweite Staffel im Sommer nicht anschauen werde. Die meisten meiner anderen Serien sind da sowieso in der Sommerpause und ein paar interessante Aspekte (nein, nicht nur der Sex) bietet die Serie schon für mich.
Sie Serie läuft seit Montag dieser Woche im PayTV-Sender "13th Street". Hatte nix von der gehört bisher aber weil die TV Spielfilm XXL die in nem Extraartikel und am MO gut besprach, hab ich mal die beiden ersten Episoden angeschaut gestern. Hat mir gut gefallen, die Serie wirkt edel gemacht. Besonders gefallen hat mir der Darsteller des Vampirs Bill (eine charismatische Erscheinung) und sein Love Interest Sookie sowie deren fürsorglicher Barchef Sam.
Die ganze Machart, wie auch viele Charaktere kann man schon irgendwie als "abgefahren" und "strange" benennen. Ein Plus ist sicherlich die schwülstig-schwüle Südstaatenatmosphäre in diesem kleine Kaff. Steigt einigen Figuren offensichtlich zu Kopfe diese schwülstige Atmosphäre, denn es wird viel gesoffen und noch mehr gevögelt in dieser Serie. Der letzte, freizügige Aspekt erinnert mich unweigerlich an des gleichen Machers Serie SIX FEET UNDER.
Was noch bemerkenswert an TRUE BLOOD (bisher) für mich ist, ist die Langsamkeit und Länge der Episoden, hier passiert eigentlich nicht soo viel, trotzdem ist man irgendwie von den Charakteren gefangengenommen.
Schön Wolfe, dass du vorhast bei dieser Serie am Ball zu bleiben. Bzgl. der Charakteren finde ich zwar die Nebencharaktere interessanter, aber jedem Tierchen sein Pläsierchen. Die Sache mit der Faszination trotz Langsamkeit kann ich aber nachvollziehen, da es mir genauso ging (ähnlich wie bei der Carnivàle-Serie). Bin mal gespannt, wie sich dein Eindruck von der Serie im Laufe der Staffel entwickeln wird.
Erste zwei Folgen nun gesehen. Irgendwie weiß ich noch nicht ganz wo diese Serie überhaupt mit mir hin will, aber ich bin mal dabei. Die Ausgangslage finde ich jedenfalls sehr interessant. Und der gelegentliche Humor gefällt auch (ist Euch auch die Schlagzeile in der herumliegenden Zeitung zu Beginn der 2. Folge aufgefallen !? 'Angelina adopts vampire baby'). Und dann auch diese romantischen Momente, wie "auf ihrer Haut kann ich die Sonne schmecken"... wow, den muss ich mir merken, ich glaub' der zieht. Und gleich zu Beginn wird einem der Vorteil von Wagen mit Automatikgetriebe aufgezeigt. :wink:
Doch, hat irgendwas, werde mal versuchen dranzubleiben. Btw. sehr klasse auch der Titelsong "Bad things".
Oha, der True Blood-Zuschauerstamm wird ja immer größer. Freut mich zu hören Kale, dass du die Serie auch verfolgst. Bei Gelegenheit können wir ja mal darüber 'quatschen'. Interessant ist, dass sowohl du, Wolfe und ich keinen Plan haben, warum wir uns eigentlich diese Serie geben. Was sagt das über uns aus? Ist die Altersdemenz bei uns schon so weit fortgeschritten, dass uns schon ein Testbild erfreut?
PS: Normalerweise nervt es mich immer bei einem Serienmarathon mir immer wieder das Intro einer Serie anzuschauen. Dank der gelungenen Louisiana-Momentaufnahmen und des erstklassigen Titelsongs war dies aber hier nicht der Fall.
Yep, MIR (!!!) und das will schon viel heißen. War glaube der "National Enquirer" oder so ne Gazette, die jede Woche behauptet, daß Elvis noch lebt und grad mit den grünen Männchen von Omega13 n Tässchen Tee trinktZitat von Kalervo
Boah, wenn MIR schonmal was auffällt, der ich schon kein Schnellmerker bin und auch ne gewisse "nicht-alles-wahrnehm"-itis, dann wüll ich jetzt aber mal ein dickes Lob hören!
A popos "auffallen": ist sonst noch Jemand ne gewisse Ähnlichkeit von Sam dem Chef der Kneipe aufgefallen zu...Bill Paxton? Ich find der hat irgendwie was Bill Paxton-haftes an sich, äußerlich und von der Type her.
Man merkt jedenfalls, dass die Serie in Amerika auf HBO läuft.
Denn soviel blutige Gewalt, Sex, Nacktheit und Flüche dürfen dort nicht im Free-TV gezeigt werden.
Obwohl ich mir bei der blutigen Gewalt nicht sicher bin.
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