United States of Tara (IMDb, Wiki, Serienjunkies)
Schöpfer: u.a. Steven Spielberg und Diablo Cody
Staffeln: Bis jetzt ist eine Staffel mit 12 Folgen sicher
Besetzung: u.a. Toni Collette (Muriels Hochzeit, The Sixth Sense, In den Schuhen meiner Schwester, Little Miss Sunshine), John Corbett (Ausgerechnet Alaska, The Visitor, Sex and the City, My Big Fat Greek Wedding), Brie Larson (Raising Dad - Wer erzieht wen?) und Keir Gilchrist (The Winner)
Story:
Promo Trailer - Flash (YouTube)Zitat von [url=http://en.wikipedia.org/wiki/United_States_of_Tara#Overview
Im Vorfeld war ich schon ein bisschen skeptisch der Serie gegenüber. Ich vermutete, dass Spielberg sich schnell an die bekannt gewordene Drehbuchautorin Diablo Cody gehängt hat, bevor ihr Stern am sinken ist. Dazu holt man sich noch einen Publikumsliebling wie Toni Collette mit an Bord und fertig ist der Hype. Es könnte schon sein, dass es so gewesen war, aber als ich mir die erste Folge angeschaut habe (es gibt bis jetzt nur eine Folge), waren mir die äußeren Umstände, die zu dieser Serie geführt haben, scheißegal. Die Pilotfolge war für mich einfach nur durchweg gute Unterhaltung. Die Idee mit den verschiedenen Persönlichkeiten war einerseits faszinierend und andererseits sehr komisch. Nur weil Diablo Cody ihre Finger mit ihm Spiel hat, sollte man jetzt aber nicht Juno - Die Serie erwarten. Es gibt zwar auch wieder altkluge Teenies mit den üblichen Teenie-Problemen, aber der Schwerpunkt liegt schon bei den multiplen Persönlichkeiten. Dennoch sprühen auch hier die Dialoge vor Wortwitz und Frivolität. Mein absolutes Highlight bei der Serie ist Toni Collette, die nicht nur eine, sondern gleich vier Rollen spielt (und ich rede hier nicht von dem bescheuerten 'Eddie Murphy'- / 'Mike Myers'-Fat Suit Quatsch). Ist vielleicht total verfrüht für eine solche Aussage, aber ich sage trotzdem, dass Toni Collette dafür mindestens eine Emmy- und eine Golden Globe-Nominierung verdient hätte. Aber auch der Rest der Familie weiß zu gefallen. John Corbett, der mir in der Alaska- und Visitor-Serie gefiel, spielt wunderbar den verständnisvollen Vater und die rebellische Tochter (sweet) zusammen mit dem ruhigen Sohn (props für das Dr. Caligari-Poster) runden das Gesamtbild gelungen ab. Wenn die weiteren Folgen auch in die selbe Kerbe wie die Pilotfolge schlagen, dann hat Showtime (zeigen auch Californication) eine weitere klasse Serie am Start, bei der sowohl der Humor als auch die Dramatik stimmt.
Bilder zur Serie:
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