Die Serie stammt von Matthew Weiner (Becker, Sopranos); in den Hauptrollen spielen Jon Hamm (Der Tag, an dem die Erde stillstand) {sieht in der Serie für mich aus wie eine Mischung aus Ralph Fiennes und Scott Bakula}, Vincent Kartheiser (Alaska, Alpha Dog), John Slattery (Sleepers, Der Krieg des Charlie Wilson), Elisabeth Moss (West Wing), January Jones (Banditen!), Christina Hendricks (South of Pico), Bryan Batt (Funny People), Michael Gladis (K-19), Aaron Stanton (Nanny Diaries) u. a. Die Serie, die übrigens schon ein paar Golden Globes und Emmys eingeheimst hat, besticht auch durch die liebevolle Detailtreue in Sachen Kostüme, Settings, etc. Allerdings muss man erwähnen, dass die Serie vermutlich bei der großen Masse scheitern wird, obwohl sie eine sehr ordentlich IMDb-Bewertung hat und in den USA derzeit bereits die 3. Staffel läuft. Allerdings ist die Kompatibilität des US-Publikums mit Sicherheit größer als mit dem Durchschnittspublikum hier.Zitat von wiki
Auf indirekte Empfehlung von Bob mal angetestet und bislang zwar erst zwei Folgen gesehen, aber mein erster Eindruck ist: dranbleiben !
IMDb
offizielle Seite des Senders aMC
Eigentlich seltsam, auf den ersten Blick bietet die Serie nicht unbedingt das, was mich sonst an Serien bindet, Comedy, Mystery, Crime, Action. Das alles hat sie nicht, allerdings finde ich es dennoch recht interessant, gerade wegen der Zeit und so werden uns heute bekannte historische Geschehnisse aus der damaligen Sicht und Entstehung gezeigt. Wie zB ein bekannter Slogan einer Zigarettenmarke oder der eben beginnende Wahlkampf von einem gewissen Nixon. Auch auf die damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse wird ausführlich eingegangen, wie zB die Rollen und das Standing von Mann und Frau etc. Schon die Eröffnungsszene der ersten Folge, als Draper zu Recherchezwecken einem afroamerikanischen Kellner eine Frage stellt, und gleich ein Verantwortlicher des Restaurants an den Tisch kommt und fragt ob der Gast denn von dem Dunkelhäutigen belästigt wird zeigt einem nachdrücklich, was für eine andere Zeit das damals war, obwohl es eigentlich noch gar nicht so lange her ist. In der Szene empfand ich deutlich eine Art Demütigung.
Seltsam auch, obwohl dies eigentlich das Todesurteil für eine Serie bei mir ist, dass ich die meisten Figuren bislang nicht sonderlich ab kann. Insbesondere aus dem Verhalten von der neuen Sekretärin Peggy werde ich absolut nicht schlau, aber das kann ja noch werden. Auch Draper selbst ist anfürsich ein Sympath, aber andererseits hintergeht er auch seine Frau, in mehrfacher Hinsicht. Naja, wenigstens ist Joanein Lichtblick. Jedenfalls werde ich mal bis auf weiteres dranbleiben und danke Bob.
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