Showtime-Serie von Bob Lowry
Von Kritikern gelobt fiel die Serie beim US-Publikum durch. Es gibt 2 Staffeln á 13 Folgen.Der Selbstmord eines jugendlichen Patienten wirft den Psychotherapeuten Dr. Craig "Huff" Huffstodt völlig aus der Bahn und zwingt ihn sich seinen eigenen kleinen Problemen zu stellen.
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In den Hauptrollen sehen wir Hank Azaria, Paget Brewster, Anton Yelchin, Blythe Danner, Andy Comeau, Oliver Platt, Kimberly Brooks, Liza Lapira, Faith Prince sowie Jack Laufer.
Die Serie läuft immer mittwochs um 22:30 h (Plus Wiederholung in der späten Nacht) auf dem Digitalsender ZDF neo.
Gestern den Piloten gesehen. Habe mir zwar noch ein wenig mehr erwartet, aber vielleicht muss sich das alles erst noch richtig entfalten. Interesse zum Weiterverfolgen ist jedenfalls mal geweckt. Ist 'ne interessante Ausgangslage des titelgebenden Psychiaters Craig "Huff" Huffstodt, der aufgrund eines dramatischen Ereignisses eine Art kleine Berufs-/Sinnkrise durchmacht. Ist vielleicht ansatzweise ein wenig mit nip/tuck zu vergleichen, soweit ich das beurteilen kann, nur nicht ganz so böse.
Interessant wird die Serie durch das schwierige Verhältnis zwischen Huffs Frau und seiner Mutter, die nur wenige Meter entfernt wohnt, und deren verbale Schlagabtausche. Dazu Huffs Freund und Anwalt Russell mit seinen teilweise etwas sehr flexiblen Moralvorstellungen und seiner Art (erinnert mich bisschen an Hank Moodys Freund aus Californication), der aber doch auch irgendwie auf seine Art sehr sympathisch ist (für mich persönlich wohl auch hauptsächlich dank Darsteller Oliver Platt). Und dann ist da noch der mysteriöse ungarische Musiker mit seinen ungewöhnlichen Wünschen, wo man noch nicht weiß ob das nur in Huffs Fantasie existiert oder was genau dahintersteckt. Schließlich gibt es da auch noch Huffs kleineren Bruder, der offensichtlich an einer Krankheit leidet (Richtung Authismus !?) und in einer Art Anstalt lebt.
Das alles hat durchaus Potenzial für aufregende/interessante Geschehnisse. Bin auch gespannt ob es immer "nur“ direkt um Huffs Leben geht oder auch interessante Fälle von Klienten ausführlicher beleuchtet werden. Schön waren teilweise die Szenenübergänge, da merkt man, dass man sich was dabei gedacht und Mühe gegeben hat. Ist zumindest ein kleines zusätzliches Gutserl, womit man sich von anderen Serien abheben kann.
Bisschen seltsam fand ich lediglich die nicht ganz nachvollziehbare und somit übertrieben wirkende Dramaturgie um den jugendlichen Selbstmörder. Da wurde meines Erachtens zu wenig gezeigt um das adäquat nachvollziehen zu können und wirkte somit ein wenig, nja wie soll ich mich ausdrücken... übertrieben, zu sehr Mittel zum Zweck.


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