Guckt das denn keiner?
Guckt das denn keiner?
Leider noch nicht ... ist aber heiß ewartet von meiner Seite.
Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.
pilot (bzw. erste folge, k.a.) gesehen, weil Jane Lynch gecastet wurde und deswegen für Party Down nicht mehr zur verfügung stand (grrrr). kam mir vor wie ein hybrid aus casting-shows à la DSDS und Disney's High School Musical. also schrecklichstens.
Keyzer, der alte Musical-Junk, wird es bestimmt lieben. und du, Thomas, bist ja sogar vom fach.![]()
Right. It's nine o'clock. They're probably home watching the X-Files.
Läuft doch bei SüperRTL, nicht wahr? Habe da letztens mal versehentlich reingezappt, also mein Ding ist es nicht. Ich halte mich ja normalerweise mit abwertenden Meinungen zu Serien, die ich nicht mag und auch nicht sehe, zurück, aber ich hatte gerade eine Gesangsszene "erwischt" und hatte genau den Eindruck, den auch Bob gehabt hat. Gruselig!
Nun, ich kenne bisher nur die ersten paar Folgen. Letztendlich ist "Glee" tatsächlich "High School Musical - Die Serie". Ich möchte behaupten, für die Zielgruppe, die vor allem aus Teenagern bestehen dürfte ist "Glee" eine ganz große Nummer. Ist halt halt unglaublich kitschig. Geeignet um sich in gute Laune zu versetzen. Kann einem aber auch ganz schön auf die Nerven gehen.
@Bob, ich hatte nach dem von Dir angedeuteten Dreh lange Zeit eine Aversion gegen Musicals. Geht mittlerweile aber wieder so einigermaßen![]()
Also bei mir haben schon die Clips im Netz für Brechreize gesorgt. Wird nicht mein Ding sein.
Die Erwartungen könnten größer kaum sein, wird die Serie doch von nahezu allen Seiten euphorisch in den Himmel gelobt und die Tatsache, dass ich doch sehr Musicalaffin bin, machte das nicht besser. Und irgendwie wurde ich schon nach der ersten Folge und dem wunderbaren Don't Stop Believin-Cover infiziert. Dabei ist die Story teilweise unter aller Sau. Diese soapige Teeniekacke mag zwar bewusst so gezuckert worden sein, aber mir waren die Intrigen, die Beziehungsspielchen etc. manchmal ... ach was ... immer einen Tick zu arg; zumal unter den Figuren auch eine ganze Reihe Unsympathen sind (Kurt sei hier mal deutlich hervorgehoben), die einfach nur auf die Nerven gehen. Der zweite Handlungsstrang gefällt dafür umso mehr, denn die Streitigkeiten der Lehrer ist durchaus amüsant, was zum Großteil der wunderbaren Jane Lynch zu verdanken ist, die als Fitnessamazone dem Affen gehörig Zucker gibt. Ich glaube ich werde die Frau nie wieder in einer anderen Rolle sehen können ohne automatisch an Sue Sylvester denken zu müssen. Was mir sehr zudem gut gefallen hat ist die Tatsache, dass die Macher definitiv Leute mit musikalischem Talent gecastet haben, denn die Inszenierungen der Musikeinlagen können sich sowohl stimmlich als auch optisch durchaus sehen lassen. Mein persönliches Highlight war ganz klar die Madonna-Folge ... eine Serienfolge so wunderbar in Musik einzubinden ist bislang nur Joss Whedon gelungen (der hier im übrigen auch für eine Folge das Zepter schwingen darf). Dazu noch einige wirklich nette Gastauftritte, ein paar schöne Spitzen gegen das amerikanische Schulsystem und fertig ist eine Serie, die kurzweilig durchaus nett anzusehen ist (auch wenn man sich immer wieder durch das Gezicke und den Soapparts durchkämpfen muss), aber deren Spitzen nach oben zu selten sind um Glee als ein Serienhighlight zu bezeichnen. Bin noch unschlüssig ob ich mit Staffel 2 weitermachen werde...
Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.
Staffel 2 zeigt den zweiten Angriff des Glee-Clubs auf die Trophäen im Schulchorwettbewerb und geändert hat sich im Grunde nur wenig. Die neuen Charaktere halten sich in Grenzen und sind über weite Strecken eher austauschbar. Einzig der neue weibliche Footballcoach sticht heraus und kann für einige tolle Momente sorgen. Das größte Plus der Serie ist jedoch, dass man Heather Morris nun etwas mehr in den Fokus gerückt hat und diese sich gleich mal zum heimlichen Star der Serie entpuppt. Bei den Gastauftritten sei noch Gwyneth Patrow positiv erwähnt und die Britney Spears Gedächtnisfolge hat es in sich ... auch wenn es natürlich kein Verlgleich zur Madonnafolge in der vorherigen Staffel war. Ansonsten ist alles beim Alten: Kurt Hummel ist immer noch die unsympathische, egoistische Nervensäge, während Jane Lynch als Sue Sylvester schon jetzt einen Platz der wohl coolsten Serienbösewichte inne haben wird. Herrlich wie sie immer ihr Tagebuch führt oder ihre Reaktion auf die Wertung der Regionals ... definitiv die lustigste Szene der gesamten Staffel. Wirklich überzeugt hat mich das Ganze immer noch nicht, da alles weiterhin unglaublich seicht ist ... aber die Musikszenen reißen es dann doch oft einigermaßen raus, auch wenn das Finale eine herbe Enttäuschung ist.
Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.
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