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Regie: Dominik Graf (Die Katze, Der rote Kakadu, Frau Bu lacht)
Cast: Max Riemelt (Die Welle), Alina Levshin, Ronald Zehrfeld (Der rote Kakadu), Marie Bäumer (Die Fälscher), Misel Maticevic (Im Winter ein Jahr), Arved Birnbaum (Auschwitz), Mark Ivanir (Schindlers List), Georgii Povolotskyi, Uwe Preuss, Katja Nesytowa, Ioana Iacob, Klara Manzel (Berlin 36)
Den Namen Dominik Graf hört man eigentlich immer wenn es darum geht die wohl besten Regisseure Deutschlands zu benennen; seine zehnteilige Miniserie war nun mein erstes Aufeinandertreffen mit dem Regisseur und ich bin sehr angetan. Auch wenn einem die vielen Handlungsstränge zu Beginn noch etwas arg lose erscheinen, werden diese im Verlaufe der Serie doch gut zusammengeführt. Die Crimestory gefällt, auch dank ihrer guten Charaktere und Entwicklungen und muss sich nur wenige Schnitzer (die Fallschirmspringerszene zu Beginn; das Hinarbeiten auf eine mögliche Fortsetzung die es wohl nie geben wird) gefallen lassen. Darstellerisch wird ein breites Sprektrum von solide (Riemelt) über gut (Misel Maticevic, Arved Birnbaum) bis zu hervorragend (Newcomerin und Highlight der Serie Alina Levshin) abgerufen. Einzig Marie Bäumer wirkt manchmal etwas unbeholfen in ihren Szenen und hat nur wenige gute Momente. Ansonsten ist das Ganze von Graf gut eingefangen, die Spannung wird hochgehalten und der Zuschauer bekommt über 10 Folgen eine hervorragende deutsche TV-Serie geboten die sich vor ihren amerikanischen Vorbildern nicht zu verstecken braucht.


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So als schaue man erst das Original und schiebt nachher die Asylum-Version hinterher, vermute ich. Sollte den selben Effekt haben. Und wenn ihr jetzt sagt, "Das kannst du noch garnicht wissen!", lasst euch gesagt sein: Doch, das kann ich.

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