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Creators: Lynn Okamoto
Cast: Sanae Kobayashi (Tsubasa), Chihiro Suzuki (Voices of a Distant Star), Mamiko Noto (Tokyo Godfathers), Emiko Hagiwara, Yuki Matsuoka (Appleseed), Hitomi Nabatame (Gantz), Osamu Hosoi (Perfect Blue), Jôji Nakata (Street Fighter II: The Animated Movie), Kinryû Arimoto
When you're miserable, you need to make someon even more miserable than yourself.
Hatte im Vorfeld schon viel Positives gehört, wusste aber dennoch nicht in welche Richtung die Serie gehen wird. Nach Sichtung der ersten Folge dachte ich mir nur: Holla, das war wohl mit die brutalste und freizügigste Pilotfolge einer Serie die ich je geseehen habe. Aber das lockt im Grund den Zuschauer auf eine falsche Fährte, denn im Grunde wird Elfen Lied vor allen Dingen von seiner guten Geschichte und deren wunderbaren Charaktere getragen. Dabei wird der Zuschauer über einen langen Zeitraum über die Hintergründe der Figuren im Unklaren gelassen: Es wird viel angedeutet, aber nur nach und nach werden einzelne Häppchen serviert, die das zuvor gesehene oftmals nicht nur verständlicher machen, sondern sogar einige grausame Handlungen nachvollziehbar wirken lässt. So ist nahezu jede Nebenperson hervorragend durchleuchtet und glaubwürdig gestaltet; egal wie böse und verabscheuenswert einige der Taten sind: Irgendwie versteht man es doch. Die fast schon episch anmutende Geschichte ist beschränkt auf 13 Folgen, und somit aufgrund der geringen Episodenzahl nie zu ausufernd, so dass man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann. Optisch sieht das Ganze einwandfrei aus, die eingängige Titelmelodie wird man wohl nicht wieder aus dem Ohr bekommen und auch sonst gibts kaum einen Grund zur Klage. Eine hervorragende Animeserie, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann ...


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