gestern abend zufällig reingezappt in den deutschen fernsehpreis 2004: eine öffentlich-rechtliche sendung, so bieder wie stets (was nicht heissen soll, dass die privaten das besser machen würden - vielleicht im gegenteil -, nur würden sie eben nicht so steril & kraftlos vorgehen).
indes war das nicht mal das schlimmste: ich zitiere und schließe mich der spiegel-kritik an, die da sagt:
wie wahr, wie wahr. naja, das fernsehen ist eben so oberflächlich wie das musikbusiness. ich habe mich mittlerweile damit abgefunden.Zitat von spiegel-online
was mich allerdings so richtig gefreut hat (eine lobenswerte ausnahme zu oben gesagtem): olli dittrich hat den fernsehpreis 2004 in der sparte beste comedy (comedy? tragedy träfe es besser!) für seine live-reallife-improdoku-alki-imbiss-arbeitslosen-soap dittsche - das wirklich wahre leben erhalten. verdient! verdient! verdient!
ganz wunderbar der mann, das war seit rtl samstag nacht klar. schon seine ersten filmischen ausflüge ins improvisierte, die blind dates (mit anke engelke), zeugten von dittrichs talent und wandlungsfähigkeit. mit dittsche hat er sich selbst noch übertroffen...


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