„Was ich will, ist das Entscheidende durch den Zufall zu treffen.“
aus "wikipedia":
"Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris, Frankreich) zählt zu den einflussreichsten Filmregisseuren der 1960er Jahre. Er entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er besaß ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft und wurde erst 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt.
Er besuchte zunächst die Schulen im waadtländischen Nyon, siedelte sich nach der Scheidung seiner Eltern 1948 in Paris an, besuchte dort das Lycée Rohmer und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. Während der Studienzeit kam er in Kontakt mit einem Pariser Filmclub und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette, und Eric Rohmer angehörten und seine Leidenschaft fürs Kino erwachte. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin »Cahiers du cinema« begründete, gehörte neben Rivette und Rohmer auch Godard zu dessen ersten Autoren.
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Godard gehört neben Truffaut, Claude Chabrol, Jacques Rivette, Eric Rohmer zu den Regisseuren der Nouvelle Vague.......seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem bekannt für ihre freie, experimentelle Form. Er widersetzte sich darin von Anfang an den Vorgaben und festen Regeln des klassischen Hollywood-Kinos, indem er z. B. Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss-Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard ist mitunter derjenige, der am meisten den Jump-Cut verwendet und ihn in seinem bekanntesten Werk Außer Atem als erster Regisseur überhaupt einsetzte. Die damaligen "Verstöße" gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einflicht......"
Seine bekanntesten Filme:
Außer Atem; Eine Frau ist eine Frau; Die Geschichte der Nana S.; Die Verachtung; Die Außenseiterbande; Alphaville; Eine verheiratete Frau; Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß; Die Chinesin; Liebe und Zorn ; Rette sich, wer kann (... das Leben); Passion; Vorname Carmen; Detective; King Lear; Deutschland Neu(n) Null .
Exklusiv-Interview: 34 Minuten mit Jean-Luc Godard [arte]
Jean-Luc Godard winkt ab!
Für sein Lebenswerk sollte der französische Regisseur Jean-Luc Godard ausgezeichnet werden (Der 20. Europäische Filmpreis in Berlin am 01.12.2007). Allerdings: Der Großmeister der "Nouvelle Vague" wollte nicht nach Berlin kommen: "Es erscheint mir seltsam, in Berlin einen Filmpreis für mein Lebenswerk zu bekommen. Für Filme, die sich gerade die Leute, die die Preise in Berlin vergeben, nicht anschauen... Nein, ein solcher Preis bleibt für mich unverständlich", sagte Godard der "Zeit". das ganze Interview


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