Sehr gut![]()
Sehr gut![]()
I will hurt you for this. The day will come.
Your joy will turn to ashes and you will know the debt is paid.
Großartig, super lustige Idee![]()
Der beste schlechte Schauspieler der Welt:
Hollywood-Star Nicolas Cage: Der beste schlechte Schauspieler der Welt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
Den Teil finde ich gut. Das passt!Cage ist auch ein Method-Künstler, aber er hat das Verfahren von Anfang an übertrieben. Er fühlt sich ein in eine Figur und steigert diese Empfindung zur Karikatur. Wenn Nachdenken gefragt ist, brütet er. Geht es um Zorn, flippt er aus. Verzweiflung gibt es nur als Hysterie, Desinteresse in der Gestalt von Depression.
"If any of us get laid tonight, it's because of Eric Bana in 'Munich'."
I am Beyonce, always.
ich finde cage toll. nur sind die meisten rollen und die dazugehörigen filme scheisse. aber allein für bad lieutenant hat er alle ehren verdient! hier noch ein yt-vid, das eigentlich gegen cage gerichtet ist, aber jeder so, wie er meint...
hab' mir mal von der berliner zeitung eine sehr schöne review zum letzten ghost rider (spirit of vengeance) angefordert und poste sie hier mit freundlicher genehmigung sowie mit der bitte um freundliche beachtung:
*
Skelette und Lederjacken
Ghost Rider: Spirit of Vengeance mit Nicolas Cage
Ein höllischer Antiheld rebelliert gegen den Teufel
von Peter Uehling
Die Marvel-Comicfigur Ghost Rider sei ein "philosophischer Superheld", hat Nicolas Cage gesagt, der ihn bereits zum zweiten Mal spielt. "Philosophisch". Geht es vielleicht auch eine Nummer kleiner? Bei Superhelden geht es immer um Gut und Böse, insofern sind sie alle irgendwie "philosophisch"; in "Ghost Rider" aber wird die Frage über die Figur des Teufels abgewickelt, also besonders eindeutig und daher philosophisch kaum interessant. Es ist eher ein Problem der Lebensplanung als eines der "Philosophie", dass die Hauptfigur wider Willen Angestellter des Teufels geworden ist und nun böse Seelen in die Hölle treiben muss. Und das kam so: Der Biker Johnny Blaze hat seine Seele dem Teufel verkauft, um seinem krebskranken Vater das Leben zu retten. Dann aber gefiel es dem Teufel, den Vater bei einem Unfall sterben zu lassen. Fortan ist Johnny Blaze als Ghost Rider unterwegs, als brennendes Skelett auf einer superschnellen Harley, bewaffnet mit einer Kette, die er nach seinen Feinden wirft.
Den ersten Film von 2007 inszenierte Mark Steven Taylor als 08/15-Genrefilm mit hemdsärmlig erzählten Handlungsmotivationen. Immerhin aber mit Motivationen. Der zweite Teil "Ghost Rider: Spirit of Vengeance" fasst solche Vorgeschichten in Animationsclips zusammen. Denn Lust, etwas zu erzählen, haben die Regisseure Mark Neveldine und Brian Taylor ja noch nie gehabt, weder in den beiden "Crank"-Filmen, noch in "Gamer". Ihnen geht es um möglichst unvermittelt losbrechenden, möglichst pausenlosen Radau.
Nicolas Cage muss verschiedene Probleme aufarbeiten in diesem Film.
Es gibt Leute, die sowas für "innovatives" Actionkino halten - vermutlich dieselben, die Cage den Unsinn vom "philosophischen" Superhelden abkaufen. Aber vielleicht ist die Geschichte vom "Ghost Rider" tatsächlich noch zu philosophisch für dieses ADS-Kino. Wir sind nicht sicher, denn offen gestanden haben wir die Geschichte komplett vergessen. Kam uns irgendwie nicht wichtig vor, verglichen mit den Bildern von Motorrädern, Skeletten, Lederjacken, Feuer, Explosionen, Verfolgungsjagden.
Blaze wird gebeten, ein Kind vor dem Teufel zu retten und muss deswegen noch einmal aus seinem osteuropäischen Exil herauskriechen - gedreht wurde in Rumänien. Falls er das schafft, soll er von seinem Fluch erlöst werden. Damit handelt er gegen seinen Arbeitsvertrag mit dem Teufel, aber der hat sich betreffend Blaze' Vater auch nicht an die Abmachung gehalten.
Nun lässt sich der Teufel das natürlich nicht bieten und schickt Feinde. Gegen die lässt der Ghost Rider seine Harley an, beginnt zu brennen und schleudert seine Kette. Dann sind die Feinde tot. Wenn sie doch noch leben, sieht er sie an und bespuckt sie mit Feuer aus seinem Totenschädel. Das sieht beim ersten Mal ganz nett aus, beim vierten Mal aber wühlt sich die Frage ins Bewusstsein, wie es um die Fantasie der Filmemacher bestellt ist.
Nicolas Cage, der auch privat gerne Harley fährt, hat gegen Ciarán Hinds' distinguierten Teufel keine darstellerische Chance. Er sieht als brennendes Skelett noch am lebendigsten aus, der Rest wird mit depressivem Blick zusammengemuffelt. Denn "Spirit of Vengeance" ist verglichen mit dem ersten Film viel düsterer, sagt Cage. Wenn das nicht philosophisch ist!
(Quelle: Berliner Zeitung vom 23.2.2012)
@laertes
Ist z.Zt. Nic Cage Dein bevorzugtes Hassobjekt? Da kann der Til ja mal durchschnaufen.
Ich glaube niemand hier hasst Nic Cage.
I am Beyonce, always.
@Gerry:
definitiv nicht! wirklich nicht! denn erstens ist cage mit schweiger überhaupt nicht zu vergleichen - schließlich ist ersterer ja ein schauspieler! und zweitens habe ich in meiner kritischen würdigung des furchtbaren 'trespass' ausdrücklich gesagt, wie überraschend ich es finde, dass sich ein einst so guter schauspieler für so einen shit hergibt.
nein, der grund für mein doppelposting hier und im ghost-rider-topic war schlicht, dass mir die review aus der berliner zeitung so gefällt!![]()
Lesezeichen